Das also erst mal aus meiner Erfahrung heraus und ich glaube es gibt viele wie ich die an was arbeiten, aber sich gar nicht trauen hier großartig mehr darüber zu schreiben. Die Messlatte scheint wahrscheinlich schon sehr hoch zu sein. Auf der einen Seite gut, was professionelle und kommerzielle Sachen angeht. Schlecht für uns Hobby-Freaks.
Ich glaube, das verkennst du etwas. Wenn einer an einer Strecke bastelt, ist das von jedem hier nur zu begrüßen.
Was allerdings etwas sauer aufstößt ist, wenn Leute, von denen man noch nie was hörte, ankündigen, sie wollten Paris-Moskau nachbauen. Sowas kann man nicht ernst nehmen, wenn noch nicht mal Bilder gezeigt werden können.
Selbstverständlich fällt kein meister vom Himmel und am besten übt es sich, wenn man einfach mal etwas baut, aber trotzdem kann man sich diverses Grundwissen schon vorher aneignen.
Was die Messlatte angeht, so gilt diese (in meinem Fall zumindest) nur für kommerzielle Strecken. Da darf ich erwarten, dass eine gewisse Qualität dessen umgesetzt wird, was der TS ermöglicht.
Ein Hobby-Streckenbauer (wie ich auch einer bin) muss für sich erst mal ausloten, was geht, was der Editor kann, was man selber kann, und was nicht. Eine messlatte gibt es hierbei nicht, nur die eigene.
Problematisch wird es nur dann, wenn man auf Fehler hinweist und dies direkt als Kritik aufgefasst wird. Es mag sein, dass der Hinweis manchmal etwas zu "holprig" oder "streng" daher kommt, aber letztlich -und das sollte man nicht vergessen- möchte der Finder dieses Fehlers ja nur helfen, weil dies ein Punkt zu sein scheint, der ihm als Spieler wichtig ist.
Ob man nun Objekte baut, repainted, Aufgaben erstellt oder an einer Strecke baut, ist einerlei. Jeder fängt mal unten an und lernt sich nach oben. Ich jedenfalls finde es gut, wenn sich jemand damit auseinandersetzt, denn nur so wird man irgendwann vielleicht zum Profi.
Die Leute, bzw. Firmen, die aber einen professionellen Preis für ihr Produkt haben wollen, müssen sich auch mit dieser professionellen Messlatte messen lassen müssen. Und dabei fliegen dann auch mal die Fetzen, wenn man diesem Anspruch nicht gerecht wurde. Und das zu Recht meiner Meinung nach.
Also: Frohen Mutes ran ans Werk und nicht immer alles so ernst nehmen, wenn man mal anmerkt, dass was falsch ist.
In meinem Falle freue ich mich über Kritiken, weil sie mir helfen, Fehler zu erkennen und künftig zu vermeiden und beitragen, dass ich besser werde. Leider fühlen sich viele dann in ihrem Ego verletzt und es wird dann schnell das Argument ausgepackt, dass man doch froh sein soll, dass jemand was baut. Aber das kann nicht im Sinne des Erbauers sein, wenn er Fehler ignoriert oder nicht hören will. Sowas gehört zum Lernprozess eben halt dazu.