Ich bin der Meinung, das richtig gute Addons auch "richtig" teurer sein dürfen.
Da dürfen Loks auch gerne mal 30-40 kosten ohne Waggons und ne Strecke auch gerne 50-60 ohne(!) irgendwelches Rollmaterial.
Natürlich erwarte ich dann auch was.
Aber dieses Geld wäre von mir weniger rausgeworfen und sehr viel besser angelegt als z.B. 30 Euro für eine Strecke, die ich einmal angucke und dann nie wieder fahre, weil überall faule Eier sind.
Dann lieber erheblich tieder in die tasche greifen dafür monate- oder sogar jahrelanger Spielspaß.
Die Leute, die sich bei einer Strecke selbst ein Limit setzen, kann ich verstehen. Für manche ist das eben viel geld. Für mich auch. Aber die, die ein generelles/allgemeines Limit setzen, kann ich nicht verstehen. Qualität kostet eben. Das gilt auch in ganz besonderem Maße für Strecken und Loks und wenn ich eine 1A Lok von KartoffelTracks kaufe und diese dann aber genauso viel kostet wie der Schund von PupsiRail, dann ist was faul.
Man muss auch mal die Entwicklungszeit berücksichtigen.
Bei manchen Strecken werden die Gleise hingeklatscht, andere werden wirklich penibel ausgestaltet. Und das kostet und soll adäquat entlohnt werden. Dann zu sagen "Neee, die sprengt aber den üblichen Rahmen von 30 Eur" finde ich irgendwie unangebracht.
Man muss immer abwägen, was man dafür bekommt.
Wenn ich sehe, was ein wirklich guter Streckenbau mit butterweichem Gleisbau und korrekten Signalen für eine wirklich harte aufwändige Arbeit ist, die eine sehr lange Einarbeitungszeit und viel Editorwissen braucht und sehr viel Zeit für Streckeninfos und das Machen benötigt, dann sind 30 Euro gelinde gesagt ein Witz.
Aber manche Strecken und Loks sind sogar geschenkt noch zu teuer, das ist halt das Problem.