Hallo kiter
Nein, das ist nicht Offtopic.
Gleisbau ist hier das primäre Thema und der Achterbahn-Abschnitt der Schwarzwaldbahn ist nur Mittel zum Zweck. Es hätte auch ein ganz anderer Streckenabschnitt dahür herhalten können.
Zitat von kiter
für mich als völlig ahnungsloser was den Bau von Strecken betrifft, liest es sich so, dass guter Gleisbau wesentlich aufwändiger ist. Wenn das dann bedeutet dass eine neue Strecke 60 Euro statt 30 Euro kostet, wärs für mich problematisch, entweder wäre ich gar nicht erst eingestiegen, oder hätte nur die Hälfte der Strecken...
Nach der Maßgabe dürfte es auch kein Rollmaterial in der Qualität von z.B. vR geben. Das macht nämlich auch erheblich mehr Arbeit in den Disziplinen Modellbau, Sound und Script.
Dennoch halten sich die Preise verglichen mit Rollmaterial anderer Hersteller sehr im Rahmen. Ich möchte damit sagen, dass wir mehr gehobene Qualität nicht nur beim Rollmaterial, sondern auch endlich im Streckenbau einfordern dürfen und sollten.
Bei Rollmaterial wird ja auch kritisiert, also warum nicht auch endlich beim Gleisbau? Schließlich ist dieser das primäre Merkmal eines Eisenbahnsimulators, und nicht der Landschaftsbau, so schön und wichtig der auch sein mag.
Mir wäre es lieber, man würde das einer Strecke beigefügte Rollmaterial weglassen und stattdessen vernünftige Strecken bauen.
Denn zu einem Lok-Addon gibts ja auch keine Strecke dazu, warum sollte das bei Strecken aber so sein?
Davon abgesehen sind fast alle Strecken, die ich mir bisher zulegte, rausgeworfenes Geld gewesen, weil diese mich nicht zufriedenstellen.
Künftige Strecken, oder die, die ich noch nicht besitze, werde ich sehr kritisch in dieser Hinsicht analysieren und wenn ich feststelle, das genügt nicht meinen Ansprüchen, dann sind mir auch 1,99 Eur für die Strecke zu teuer.
Auf München-Augsburg beispielsweise fuhr ich insgesamt allerhöchstens 2-3 Std rum, dabei ist die garnicht mal sooo schlecht im Verhältnis, aber mir machts halt keinen Spaß.
Wenn also der Gleisbau besser wäre, gäbe es in mir einen weiteren Abnehmer/Käufer, was den Umsatz und den Gewinn des Streckenherstellers erhöhen würde. So aber geht die Firma in meinem Fall gänzlich leer aus.
Natürlich muss das jeder für sich abwägen. Wie beim Rollmaterial auch. Ich möchte hier in diesem Thread lediglich helfen, mal aufzuzeigen, was man machen kann. Ob dieser Abschnitt der SWB dazu geeignet ist, weiß ich nicht, aber hauptsächlich wählte ich diesen Abschnitt für mich zum Üben und Umsetzen eines schwierigen Gleisabschnitts. Wenn es mir aber darüberhinaus damit gelingt, andere Leute von einem schönen weichen Gleisbau zu überzeugen, dann würde mich das sehr freuen, weil dies der 1. Schritt zu einem Paradigmen-Wechsel in der Käuferschaft wäre, der nach meinem Dafürhalten schon viel zu lange überfällig ist.
Update:
Der Gleisbau ist abgeschlossen (Bild).
Werde jetzt noch
- ein paar Hektometertafeln setzen (aber ganz sicher nicht alle)... nur ein paar zur groben Orientierung
- alle Tunnelröhren (damit einem nicht schlecht wird, weil sich plötzlich ein bodenloser Abyssus unter einem auftut)
- das Gelände fertig machen
- Alle Signale setzen, inkl. Gleissperrsignalen, Wiederholern, etc.
- Schilder: Lf6, Lf7, Blech-Zs3(v), etc etc
Aber sonst werde ich nichts daran machen. Anschließend geht das Wollknäuel online.
Geschwindigkeiten sind alle authentisch.
Die Höhendaten mussten leider oftmals geraten/extrapoliert werden. Als Quelle hierfür dienten Wikipedia, Führerstandsmitfahrten, das DEM-Gelände, Google Earth und Mathe.