Danke
hochwald:
Bauzeit brutto war etwa 5 Wochen, inkl. 1 Woche für's Testen, in denen ich noch zahlreiche Signalisierungsbugs, fehlende Schilder und sowas wie verdrehte Wichenlatüchten korrigierte. Netto ist das schwer zu sagen. Der reine Gleisbau MIT Signalen und MIT Schildern OHNE Geländeanpassungen und OHNE Tunnelbau etwa 2,5 Wochen. Sehr viel zeit ging flöten für das recherchieren. Habe leider nur wenige Fotos und 2 Führerstandsmitfahrten gehabt, was die Optik betrifft und für die korrekte Position der Signale/Schilder.
Jemand ließ mir einen Buchfahrplan zukommen, der mir ebenfalls sehr half.
Am aufwendigsten fand ich die 3 Szenarios. Respekt vor all denen, die sowas für die Community machen. Ich mache sowas garnicht gerne, war aber bemüht, mir trotzdem was "besonderes" mir auszudenken. Das mit dem Kroko finde ich persönlich am eindrucksvollsten.
Oberleitung:
Es kann gerne jeder machen damit was er möchte für sich im stillen Kämmerlein, aber ein Update mit der Standardoberleitung halte ich für wenig sinnvoll, weil sie einfach derart Kagge aussieht, vor allem auf einer solch kurvenreichen Strecke, dass ich mich beim Gedanken daran schütteln muss. Da muss was vernünftiges her. Wenn schon, denn schon.
Weiterbau und Ausgestaltung:
Tja, da kann ich mich nur wiederholen... wer soll das machen? Mit den Standardassets kommt man da nicht weit. Es gibt meines Wissens keine typischen Schwarzwaldhäuser. Außerdem fehlen Tunnelportale und Felsformationen, die man alle bauen muss, wenn es wenigstens halbwegs authentisch sein soll.
Wobie ich aber auch sagen muss, dass ich sehr lange am Gelände rumzupfte, so dass es schon ziemlich gut passt, z.B. der im Jahre 1926(?) aufgeschlitzte Kaisertunnel (dessen Aufschlitzung einen Hangrutsch verursachte und noch heute Probleme macht, weswegen man von weiteren Aufschlitzungen absah), oder die Überleitstelle Hornberg-Schlossberg, deren Trasse einem Hohlweg ähnelt mit Fels rechts und links.
Dazu kommt auch, dass ich vermutlich schon bald in was anderes involviert bin.
Mein eigenes Interesse ist dennoch sehr groß, weil ich die SWB inzwischen sehr lieb gewonnen habe, auch weil man von dieser abgehend viele weitere Strecken anschließen und bauen könnte. Die Ecke da unten ist ein El Dorado für Leute wie mich mit Wutachtal- und Kinzigtalbahn und vielen anderen.
Dennoch: Es war nur ein Gleisbau-Experiment, auch, um weiter zu lernen. Und ich habe wieder vieles gelernt. Von daher ist für mich was Positives hängen geblieben. Es machte Spaß, ich lernte was für den TS und lernte was über die Gegend dort.
Und ich würde mich freuen, wenn es seitens der Community beim Gleisbau zu einem Um- und Weiterdenken kommen könnte, damit sich die Community nicht mehr jeden Schrott aufschwatzen und schönreden lässt. Schrott mit Knicken im Gleis, keinen Übergangsbögen, fehlender oder viel zu seltener Überhöhung, zu kleinen Radien, etc. Das wäre schön.