Beiträge von Prelli

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    Zur Klarstellung:


    In den "Assets" liegen die losen Bauelemente wie Häuser, Bäume, Klimbim und auch Rollmaterial.
    Hier sollte man nichts löschen, weil eventuell andere Freewarestrecken auf diese Bauteile zurückgreifen.


    In "Content/Routes" hingegen liegen die Baupläne, welche Elemente aus den Assets wo und wie verbaut worden sind. Gleislage, Gelände, Gebäudepositionen, etc und hier kann man getrost löschen, wenn man diese Strecke nicht mehr benutzen möchte.


    Um beispielsweise die originale Hagen-Siegen ("Ruhr-Sieg-Line") zu löschen, löscht man den Ordner
    \Steam\SteamApps\common\RailWorks\Content\Routes\00000004-0000-0000-0000-000000000000
    Damit würden dann auch alle Szenarien für diese Strecke entfernt.
    In meinem Fall würden somit ca. 500 MB auf dem Datenträger frei.

    Nein, nicht den Assets-Ordner löschen.
    Dann verschwindet auch das Rollmaterial, was dieser Strecke beilag und die Freewarestrecken laufen nicht mehr, die die Assets dieser Strecke benötigt.


    Bitte wenn, nur auf "Content/Routes/xxx-xxx" beschränken.

    Nein, aber die Einstellung des Fog (=Nebel oder auch die Diesigkeit), die in den TimeOfDays eingetragen sind, werden durch die des Wetters überschrieben.


    Wenn beim Wetter "Clear", welches keinerlei Nebel hat, und daher die Berge nicht ins Bläuliche einfärben kann und sie deshalb aussehen, als wären sie aus Wüstensand, ist der Eintrag in der Environment/Textures.xml* falsch. Dort muss man nämlich bei DistantTerrainColour möglichst zutreffende Werte eintragen, die auch dann passen, wenn keinerlei Nebel oder Diesigkeit durch das benutzte Wetter erfolgen soll oder kann.



    * Manchmal heißt die Datei auch Terrain.xml

    Für ein neues und damit leeres Szenario ist das Rollmaterial unerheblich. Das wird erst dann spannend, wenn man es spielen will, sorgt aber selbst dann nicht für einen Crash, sondern für eine sichtbare Fehlermeldung: "Cannot load railvehicle: Blablabla" oder so ähnlich.

    Wenn der TS prinzipiell läuft und auch Berlin-Wittenberg bei dir sonst keine Probleme macht, ist es schwierig, da eine Diagnose zu stellen.
    Ich würde das Szenario löschen, ein ganz Neues erstellen, vielleicht mit anderem Startpunkt und dann mal gucken, was passiert.

    Threadtitel: Das Wort "funzt" kenne ich nicht. Vermutlich ist hier "funktioniert" gemeint?


    Wenn ein neues Szenario erstellt wird, sollte man nicht als Startpunkt den "Route Origin" benutzen, sondern einen vordefinierten Ort. Könnte das der Fehler sein?

    Das ist halt das Problem, wenn man einen Anspruch hat, der über Blümchen und Häuschen hinaus geht.
    So landeten bei mir bislang 90% aller Strecken im virtuellen Keller beim Gerümpel, ungefähr so wie z.B. der kratzige Strickpullover von Tante Frieda. Wegwerfen will man nicht, könnte man ja nochmal brauchen, aber wirklich benutzen?


    Natürlich kann man jetzt hingehen und sich die Arbeit machen, die Aspekte, die einen verstören und stören, zu beseitigen. Aber da kann man auch gleich ganz neu bauen. Vermutlich ist das weniger frustrierend und auch effizienter, denn die Gleislage kann man nicht mal eben reparieren, nur neubauen.


    Wie ich schon anderweitig schrieb... Würde DTG sich etwas mehr Mühe geben, könnten paar richtig tolle Strecken bei rauskommen, die auch Leute wie ich mit gutem Gefühl und Freude kaufen und spielen würden, gerne auch für etwas mehr Geld und gerne auch gänzlich ohne Rollmaterial. Aber so ist das für mich selbst bei nur 1 Euro Kaufpreis rausgeworfenes Geld. Selbst gratis belegt es Platz auf der Platte ohne benutzt zu werden, so wie auch Tante Friedas Strickpullover Platz im Keller (ver)braucht.


    Vermutlich ist mein Anspruch einfach zu hoch. Ich muss wohl noch viel an mir arbeiten.

    Das drittletzte Bild zeigt ja immerhin eine Kirche im bayrischen Stil, aber die Straßen in diesem Dorf sind schon lieblos gemacht.

    Ihr sollt im Cab sitzen und aufpassen, dass ihr keine Zwangsbremsung kassiert und keine Blümchen am Straßenrand pflücken oder mit den Mädels dort flirten.


    Jaja, schon gut... ich geh ja schon wieder :P
    ;)

    Ich glaube Prelli hatte da schon arge Probleme mit dem Dreusselsee soweit er mal erwähnt hatte.

    Es geht. Der Unterschied zu realen Strecken ist halt, dass man hier wirklich alles selbst machen muss. Bremswegabstände einhalten, Vorsignalwiederholer setzen wo nötig, Beschilderungen sich ausdenken.
    Gerade beim Dreuselsee habe ich immens viel über die Signalisierung lernen können, weil ich das Warum und Wieso verstand, ja verstehen musste. Warum muss der Eintrag für diesen Signallink jetzt so sein und nicht so? Warum muss das Signal hier ein Zs8 anzeigen und warum muss eine Sh2-Tafel da an den Prellbock?
    Das klappt beim stupiden Abgucken von einer realen Strecke nicht wirklich und der Lerneffekt ist hier kleiner, weil man die Zusammenhänge nicht immer versteht.


    Bedanken möchte ich mich bei dieser Gelegenheit nochmals bei Shadow-NRW, durch den ich sehr viel über Signalisierung lernte und der mir sehr half (ich hoffe, es geht dir gut *hi* )

    Streckengeschwindigkeiten können auch im Szenarioeditor manipuliert werden.
    Dazu das Gleis markieren (gestrichelter Würfel) und dann rechts im FlyOut die neue Geschwindigkeit eintragen. Dies wird vor allem bei Baustellen mit Langsamfahrstellen immer gerne gemacht.


    Tankstellen können ebenfalls im Szenario-Editor verlegt werden, wenn man eine in der Liste links vorfindet.


    Die Strecke selbst bleibt hier unverändert, so dass bei Nutzung eines anderen Szenarios diese Änderungen wieder verschwinden, sie beschränken sich nur auf das Szenario, an dem man gerade arbeitet.

    Zu guter letzt: Es möge bitte ein Deutscher hervortreten, der eine englische Strecke annähernd so gut nachbauen kann wie DTG eine deutsche. Und dann von den Engländern bezüglich Technik etc bewerten lassen. Die englischen Strecken sind nämlich besser als die deutschen - das wird schon seinen Grund haben, wenn man eben nicht in dem Land wohnt, wo man eine Strecke davon baut.

    Das ist doch kein Argument. Wenn ich als Fremder keine Ahnung habe muss ich es eben lassen. Deswegen bauen Japaner auch keine österreichischen Strecken und Österreicher keine japanischen.
    Wenn aber nun ein Japaner eine österreichische Strecke bauen würde, würde man da tolerant sein, auch wenn alles total falsch ist? Wohl kaum. Wenn ich eine Strecke baue habe ich mich mit den örtlichen Gegebenheiten und Signaltechniken auseinanderzusetzen.

    Bei DTG sieht man immer nur das Negative. Die können machen, was sie wollen, es ist ja eh immer verkehrt

    Das liegt daran, weil sie es sich als Japaner Briten anmaßen, österreichissche deutsche Strecken zu bauen, aber gehen nur mittelmäßig auf die örtlichen Gegebenheiten ein. Darüberhinaus sollte DTG Vorreiter sein und sich nicht zeigen lassen müssen, welche Aspekte des Streckenbaus besser zu machen sind.


    Aber ich will nicht meckern... die Strecken von DTG sind auch nicht sooo schlecht. Mit bisschen mehr Mühe könnten die alle aber voll der Knaller werden. Und das wurmt mich, dass da nicht bisschen mehr Arbeit investiert wird. Könnte wegen mir auch teurer sein.
    Es gibt teurere Strecken anderer Hersteller, die sind bedeutend schlechter. Traurig ist das. Dennoch erreicht DTG nur Mittelmaß, was meines Erachtens für DTG zuwenig ist -wegen der Vorreiterrolle- und weil sie wissen sollten, was der TS kann und was er nicht kann und außerdem ganz sicher über intelligente Tools verfügen, von denen wir nur träumen können, die das Streckenbauleben erleichtern und beschleunigen plus Manpower und internes Wissen.