Genau dieses Eindrucks kann ich mich auch nicht erwehren.
Es ist ja nett dass du darauf hinweißt das es kommerzielle Gleise sind, da du ja weißt wer der Provider ist. Woher sonst solltest du wissen, dass sie kommerziell sind.
Läßt du mich an deinem Wissen teilhaben?
Ich weiß es einfach, weil ich diese namen schon 1000x gesehen habe und mir ganz sicher bin, dass sie zu irgendeiner älteren Paywarestrecke von DTG (damals RSC) gehören.
Ich weiß aber nicht welche.... Oxford-Paddington? Hagen-Siegen sogar?
Na jedenfalls ist das alles halbgar, was du da machst. Das soll keine Kritik sein und ich will das auch nicht zerreden, aber mir scheint, dass du dich da in etwas verrennst, was du später nicht oder nur mit 5-fachem Aufwand wieder reparieren kannst.
Daher möchte ich einen guten Rat geben, wenn ich darf. Besorg dir die Gleise von entweder Andi_M (DBTracks) oder von Holzländer (WOP). Sprich mit ihnen darüber, dass du Payware daraus machen willst. Dann hast du vernünftige Gleise, die du auch überhöhen kannst und kannst mit Andi_M oder Holzländer eine vereinbarung treffen, was die kommerzielle Nutzung angeht. Mit den Gleisen, die du dort gerade verbaut hast, holst du niemandem vom Ofen hervor, weil sie steinalt (und entsprechend primitiv) sind, weil man sie nicht überhöhen kann, ohne dass es beknackt aussieht und weil du für eine kommerzielle Nutzung eine Lizenz für das ELAP dir besorgen musst, was vermutlich nicht ganz billig wird.
Und was die Gleisregeln angeht, so prophezeie ich dir, dass eine nachträgliche Änderung oder gar erstmalige Erstellung von TrackRules dein Projekt jetzt schon zum Scheitern verurteilt.
Mein Rat:
Reiß alles ab, erstell dir vernünftige TrackRules mit vernünftigen Gleisen und bau neu (und besser) mit einem gesunden Konzept, das keinen Raum für Planungsfehler lässt. Diese Planungsfehler und fehlenden Konzepte sind es nämlich meistens, die die Leute verzagen lassen.
Auf einer grünen Wiese hat man schnell ein paar Gleise verlegt. Ist ja einfach. Und dann kommt irgendwann der Punkt: "Oh Scheiße.... dies und das geht ja garnicht" und dann wird rumgedocktort und rumgefrickelt und dann stellt man fest, dass man einfach zuviel falsch machte oder nicht bedachte oder nicht wusste.
Ich bin diesen Weg auch gegangen, als ich an der Hagen-Siegen ab Finnentrop am Biggesee vorbei Richtung Köln bauen wollte. War ja einfach. Und dann kam das böse Erwachen, dass man eigentlich Null Plan hatte und nur unbrauchbaren Schrott baute. So ähnlich ist das auch hier.
Bitte fass das nicht als Kritik auf, sondern als Besorgnis meinerseits, weil ich dich vor meinem geistigen Auge in eine Streckenbaukatastrophe rennen sehe, aus der du nie wieder rauskommst. Jedenfalls nicht mit DIESER Strecke.
Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen.
Also: Andi_M oder Holzländer. Da bekommt man vernünftige Gleise und auch ganz sicher eine kommerzielle Nutzungslizenz für kleines Geld. Beide liefern sogar richtig gute TrackRules mit, mit denen man solide und sorgenfrei bauen kann und gute Ergebnisse bekommt, wenn man vernünftig Gleise legen kann.