Das ganze löst aber nicht den Umstand auf, warum keine GPAs verbaut wurden und werden.
Einerseits werden die TSC-GPAs hier als Voraussetzung angegeben, andererseits aber sehe ich auf der Strecke keinen. Dabei fallen mir als Laie zahlreiche Stellen auf, wo so ein Ding prima hinpassen würde, und zwar sowohl die 1000Hz-GPAs, die direkt am Lf6 liegen (Kennziffer "8" und "9"), als auch die 2000Hz-GPAs, die 400-500m vor dem Lf7 liegen (Kennziffer "10" und höher).
Der Einschalt- und Ausschaltmagnet muss ja nicht auf den cm genau verlegt werden. Beispielsweise hatte ich bislang "nur" mit den GPAs von vR zu tun, die ja Kombiobjekte aus 3 Magneten sind, welche ich optisch als vollkommen ausreichend ansehe. Auf die Funktion kommt es an!
Ob die 3 Magnete nun kombiniert (mit leicht falschen Abständen: vR) oder einzeln manuell (TSC) verlegt werden müssen, ist mir persönich egal, doch finde ich, müssen da einfach welche hin, wo sie hingehören und sinnvoll sind.
Lange Zeit haben wir gejammert und geweint, weil es keine GPAs gab. Nun gibt es welche, aber keiner verbaut sie, wenn man mal von Koblenz-Trier oder "unserer" Schwarzwaldbahn absieht. Selbst auf meiner popligen fiktiven Dreuselsee-Teststrecke hatte ich zuletzt welche verbaut.
Ich schließe also daraus, dass es offensichtlich zahlreiche Berührungsängste und Unsicherheiten zu dieser Thematik gibt, weswegen sich da keiner richtig rantraut, aus Angst, etwas falsch zu machen. Dabei ist das Prinzip doch total einfach.
Natürlich weiß ich nicht, welche ÖRils und sonstigen Sonderregelungen es so gibt, die das ganze verkomplizieren, aber soweit müssen wir im TS ja garnicht gehen. Die Standard-Voraussetzungen sind ja bekannt:
Beispiele:
Von 130 km/h (und schneller) runter auf 100 km/h ---> 2000 Hz-GPA ---> 485m vor dem Lf7 "10"
Von 100 km/h (und schneller) runter auf 80 km/h ---> 1000 Hz GPA direkt am Lf6 "8"
Diese ganzen Angaben muss man nicht im Kopf haben. Ich musste jetzt wegen der 485m auch nachgucken. Diese Infos sind aber alle da und für jeden jederzeit ersichtlich. Man muss nicht alles wissen, sondern man muss nur wissen, wo man nachgucken kann.
Wo also ist der Hinderungsgrund, diese Dinger einzubauen?
Diese Frage stelle ich jetzt nicht an den doctor oder an thenilsman, sondern ganz generell an jeden hier, der deutsche Strecken baut. Wo klemmt es denn? Vielleicht kann man diesen "Gordischen Knoten", den manche Leute offensichtlich im Kopf haben, irgendwie lösen. Denn GPAs sind gerade für PZB-Freaks wie mich das Gelbe vom Ei und das Salz in der Suppe und möchte jedesmal bitterlichst weinen, wenn ich einen daueraktiven 1000 Hz-Magneten an einem "Lf6 "8" oder gar "9" sehe, weil der Streckenbauer die Prinzipien dahinter nicht verstand und mich deswegen auf 54,9 km/h (Zugart U) nötigt.
Was noch dringend fehlt, sind signalabhängige GPAs. Leider können weder die von vR noch die von TSC dies.
Es wäre wünschenswert, wenn das Signalteam sich dem mal annehmen könnte, denn für die ganzen Signalnachrichten benötigt man einen, der sich auskennt: Schuster... bitte übernehmen sie! 

Aber was rege ich mich auf.... DTG macht es ja vor mit primitiven und falschen Signalen, vermurksten Schildern und Streckengeschwindigkeiten und auch sonst geballter Fachkompetenz Ignoranz gegenüber deutscher Bahntechnik... Hauptsperrsignale als Block- oder Einfahrsignale? Ja nee iss klar... Aber Hauptsache die Bäumchen sind schön.