[re: Zaunpfahl Post 24]
ja, gute Aktion, und spannendes Thema - vor allem auch für die Zukunft von Freeware, und absolut nicht nur für Elbe-Weser relevant.
Schon Wochen vor TS2013 Release zeichnete sich (für mich) das Ziel von RSC ab, sich von Altlasten zu befreien - aus meiner Sicht ein heres Ziel, das auch 'ne Menge Mut erforderte. Schliesslich waren wir in einer Situation, wo der zugemüllte Kuju-Ordner von Woche zu Woche mehr Probleme verursachte. Also eine super Sache, den Kuju-Kram als "Community Assets" auszulagern, und 'nen Neustart mit Komponenten (Addons) zu wagen, die jedes für sich in einem einzigen Produktordner gekapselt waren (auch wenn dadurch viele Sachen mehrfach vorhanden waren/sein würden). Leider ist dieses Ziel durch die länderspezifischen TS2013-Boxen wieder untergraben worden (ich kan nnicht beurteilen, inwieweit RSC das selbst verbrochen hat, oder ob externe Vertriebspartner das durchgedrückt haben).
Ich hab seit Monaten die Probleme verfolgt, die Neueinsteiger mit existierenden Freeware-Strecken haben, und mich gefragt, was müsste ich machen, wenn ich tatsächlich mal meine eigene Strecke veröffentlichen würde. Jeder (Freeware-)Streckenbauer fängt halt (da bin ich sicher nicht allein) erst mal "für sich selbst" an. Ich hab selbst auch viele "fette" Freeware Strecken installiert - Northern Europe, Geislinger Steige, Hamburg-Bremen, EWD, amerikanische "Otto Wipfel"-Pakete ... und bisher läuft so ziemlich alles (außer Ferrovia 3) - aber ich habe auch immer vor der Installation stunden- oder gar tagelang die Assets kontrolliert und abgeglichen.
Also .. wie soll ich da bei einer hypothetischen Streckenveröffentlichung beschreiben können, was für die Strecke nötig ist? Klar, RW-Tools kann einem sagen, was man benutzt - aber nicht wo man es her hat, in welcher Version man es hat, zu welchem Paket es gehört usw...
Was tun?
Was ich da zur Zeit als TODO für Streckenbauer sehe, in dem Moment, wo man auf die Idee kommt sein Werk zu veröffentlichen, ist:
- 1. eine "saubere" Basisinstallation herstellen (alles löschen (Backup setze ich voraus
), und per Steam-Dateiüberprüfung eine Grundinstallation der Payware ohne jede Freeware herzustellen.
- 2. die eigene Route, und den zugehörigen Asset-Ordner (nur den!) in diese Installation zu kopieren.
- 3. und dann geht die Arbeit los (RW-Tools hilft, aber löst nichts) - wahrscheinlich mach ich eine Kopie, weil ich meine eigene Version nicht vernichten, aber anderen den Wildwuchs nicht zumuten willl:
was wird verwendet? Aber jetzt muss ich wählerisch sein. Nicht wahllos reinkopieren was fehlt. Es bringt niemandem "da draußen" was, wenn ich für ne einzelne Tigerkatze ein weiteres Paket voraussetze - besser weglassen. Es wird einzelne Pakete geben, von denen ich viel verwende - z.B. SAD. Also entweder Köblitzer Bergland oder Altenburg-Wildau (nicht beide!) zu dieser Installation dazu. In vielen Fällen muss ich abwägen - für ein Objekt, das nur zweimal verwendet wird, nicht unbedingt ein weitres Paket dazunehmen, sondern einen Ersatz nehmen aus einem ohnehin bereits vorhanden Paket nehmen. Vielleicht ist dieses Objekt aber auch so typisch, dass man das "Opfer" bringen muss. Irgendwann bin ich dann vielleicht soweit, dass alles was RW-Tools mal als fehlend angezeigt hat, entweder gelöscht oder ersetzt wurde. Wenn ersetzt, dann weiß ich jetzt aber genau, wo man das herbekommt.
nunja, ob das so funktionieren kann, weiß ich nicht, weil ich es noch nicht durchgezogen hab.
(und wahrscheinlich würd ich meine Strecke auch gar nicht veröffentlichen, weil die Signalisierung gelinde gesagt unter aller Sau ist).
p.s. @prellbock
ja, "Kuju/RailSimulatorCore" enthält neben den Gizmos auch elementare Wetter/Tageszeit Daten, und dieser Ordner ist auch der einzige "Altmaterialordner", der bei einer frischen TS2013-Installation ohne Community Assets existiert.
edit:
lol, ich glaub es ist über eine Stunde her, seit ich begonnen habe dies zu schreiben *g*