Mal einige Worte zum Einsatz der S-Bahn 111: die Loks gingen alle an das Bw Düsseldorf und wurden ab 1978 gemeinsam mit der 110 auf den Strecken im Großraum Köln eingesetzt. Der Bau der S-Bahnstrecken in NRW hielt mit der Auslieferung der Loks nicht Schritt und deshalb wurden sie in allen Diensten planmäßig eingesetzt.
Ab dem 1.6.80 fuhren 27 Loks im Rhein-Ruhrgebiet mit den Eckpunkten Koblenz, Siegen, Hagen, Aachen und Mönchengladbach alle Zugarten vom Schnellzug bis zum Güterzug. Der Haupteinsatz war aber im Eilzug- und Nahverkehr mit Silberlingen und 4-achsigen Umbauwagen, vorwiegend auf der Strecke Köln-Au(Sieg)-Siegen-Hagen. Wendezüge wurden eher nicht gefahren.
Im Sommer 1983 wurden 26 Loks in diesem Plan eingesetzt. Auf der "langsamen" Strecke Köln-Siegen-Hagen fuhren jetzt hauptsächlich 140 im Reiseverkehr, die freigesetzten 111 kamen dadurch auch bis Dortmund, Hamm, Altenbeken und Rheine. Inzwischen waren auch einige Wendezüge dabei. 35 Loks bedienten den S-Bahn-Verkehr mit x-Wagen.
Später kam noch der Autoreisezug "Christopherus" zum Plan, den die Loks zwischen Düsseldorf und München Ost führten.
Nach der Wende wurden sie im S-Bahn-Verkehr von den 143 abgelöst und fuhren u.a. in den Räumen Frankfurt, Bremen und München. Natürlich fielen sie ab Ende der 90er in den verkehrsroten Farbtopf und waren damit als ehemalige S-Bahn Loks nur noch an der Nummer zu erkennen (111 111-1 bis 111 189-7).