Was du von uns erwartest, ist klar zu viel.
Tut mir leid, den Eindruck wollte ich nicht erwecken!
Es war auch nicht unser Ziel die Strecke nach irgendwelchen Richtlinien von DB Netz zu bauen
Darum geht es mir gar nicht! Viele kleine Details sind euch ja sehr gut gelungen. Nur manchmal wirkt der Gesamteindruck ein klein wenig unstimmig. Um es mal mit einem fiktiven(!) Extrembeispiel zu erklären: Die Landschaft ist komplett flach bis auf einen hohen Berg in der Mitte, wo die Strecke dann mit einem Tunnel durchführt. Bietet eine abwechslungsreichere Streckenführung, würde aber in der Realität niemand bauen, weil viel zu teuer und einfach zu umgehen. So extrem ist es bei bei euch natürlich auf gar keinen Fall, aber es gibt eben die ein oder andere Stelle, wo man die Strecke in der Realität ein wenig anders in die Landschaft gesetzt hätte bzw. durch die historische Abfolge ein anderes Bild entstanden wäre - das wollte ich nur sagen. Dijon-Senf hat das zum Glück ganz gut verstanden.
Ich kann das gut nachvollziehen, was du meinst, da es auch einige Punkte gibt, die ich/wir nicht gerade als realistisch betrachten. Als wir angefangen hatten (vor über 2 Jahren) waren Niki und Ich noch weitaus unwissender als wir es heute sind und mittlerweile würden wir auch komplett anders bauen, als wir es auf PRK gemacht haben. Das ist auch ein Grund warum ich nebenbei sehr sehr viel über die Geschichte der Strecke aufgeschrieben habe, auch um ein paar Dinge auszugleichen und logisch zu erklären. Es haben sich sehr viele Informationen angesammelt, die ich eigentlich schon für das Update zusammengefasst haben wollte, aber es war dann doch zu viel, sodass ich es nicht geschafft habe. Das Update hatte an bestimmten Stellen ebenfalls die Funktion, ein bisschen mehr Realismus zu schaffen, denn am Ende ist die Strecke immer noch fiktiv (mit ein paar Anspielungen auf die Realität).
Ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen und habe ich mir auch schon ähnlich so gedacht. In aller Regel fängt man ja erstmal einfach irgendwie an drauflos zu bauen, lernt erst mit der Zeit dazu und hat vielleicht 1-2 Folgeschritte im Kopf, der Rest ergibt sich aber immer erst mit der Zeit. Hab mit dem TS-Bau selbst noch nicht so viel Erfahrung, kenne das aber gut von ähnlichen Projekten.
Zu allen Punkten: Vielen Dank für die "historische" Erklärung dazu. Wenn ihr wollt, kann ich bei der nächsten Fahrt nochmal ein paar Screens von den entsprechenden Stellen machen, um das zu verdeutlichen (und auch konstruktive Lösungsvorschläge dazu machen). Nochmal zu ein paar Einzelpunkten:
Zu Punkt 2: Ich weiß welche Stellen du meinst. Da hab ich leider noch keine Erklärungen zu, außer das dort vielleicht während des Baus der SFS irgendwas verändert wurde. Da die Strecke an sich eine kleine Referenz zur Bahnstrecke Magdeburg - Halle darstellt, ist der Bau ebenfalls auf die Jahre 1838-40 datiert.
Aber man stelle sich vor, es würde in der Realität eine SFS Halle - Magdeburg geben, dann würde man an der Altstrecke auch nicht plötzlich auf freier Strecke Geschwindigkeitseinbrüche wegen abzweigender Weichen haben. Lässt sich aber ja auch wohl mit mäßigem Aufwand beheben, oder?
Typische Planungsfehler: Die Ingenieure haben's verhauen und plötzlich hat sich herausgestellt, dass man hier aufgrund der Beschaffenheit des Bodens (oder ähnlichen Geologischen Bedingungen) doch nicht so einfach einen Tunnel hinbauen kann, also kam man mit dieser Lösung. Mit etwas Fantasie geht alles. 
Sehr geil!
Aber selbst dann würde man doch eher die Strecke ein wenig nach höher führen und nicht unnötigerweise tausende Tonnen Erdaushub wegschaffen. Aber ist auch nicht so sehr auffällig störend und wohl recht aufwendig dein Einschnitt wieder zuzuschütten und neu zu trassieren.
Zu Punkt 4: Das ist ja eigentlich nur die Brücke bei Solze, oder? Mir fällt sonst nichts weiteres ein. Dazu kann ich nur sagen, dass ich die selbst auch nicht mehr mag, so wie sie ist. Hab sie trotzdem erstmal so gelassen.
Ja, da ist es am auffälligsten, irgendwo war es mir aber glaube ich noch aufgefallen. Ich halte nochmal Ausschau. Könnte man aber in dem Fall damit erklären, dass es eine alte Talbrücke war und dann später erst die SFS drunter durch gelegt wurde 
Die SFS ist auch nicht unbedingt eine reine Fernverkehrs-Strecke, sondern soll ja auch Platz für Nah- (RE3) und Güterverkehr bieten
Ja, kann ich auch nachvollziehen. Sie ist ja auch nicht so extrem lang, dass hier kürzere Fahrzeiten viel Geschwindigkeit einsparen würden. Ist halt nur in der Realität so, dass es entweder aufwendige SFS mit Vmax >250 gibt oder alternativ Ausbauten der Altstrecken mit 200-230 km/h. Wäre es denn viel Arbeit, die Geschwindigkeit der SFS auf 250 km/h zu erhöhen?
Allgemein: Soll wirklich keine große Kritik sein, sondern nur mal ein paar kleine Dinge, die mir so aufgefallen sind. Wenn ihr Zeit und Lust habt, könnt ihr euch das ja nochmal anschauen. Ich werde mir das auch nochmal genauer anschauen.