Beiträge von BigBenjy

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    Moin in die Runde,


    zwischenzeitlich hat es auch ein standesgemäß gekleideter Kerl bis in den Führerstand geschafft:




    Jetzt gilt es noch zu schauen, inwieweit sich Animation und Sitzposition optimieren lassen. Dafür, dass der ..nennen wir ihn Herbert.. später ohnehin nur von außen zu sehen sein wird, ist das Modell doch allemal passend. :)

    @BigBenjy Könntet ihr beim Toaster noch die Variante mit LED Lichtern hinzufügen? Die wären passend für Ringbahn-KI zwischen Gesundbrunnen und Wedding auf B-L zum Beispiel.

    LED-Lampen wurden erst vor wenigen Jahren bei einem Erprobungsträger eingebaut, der dem Vernehmen nach lange nicht im Einsatz war. Erst seit der aktuellen Sanierungswelle scheinen mehr Fahrzeuge umgerüstet worden zu sein - in deren Fahrzeugleben bis heute also eher eine Randerscheinung. Mit der bisherigen Serienausführung ist man also auch auf der KI-Ringbahn bestens bedient. ;)
    Zum Umbau würde zudem auch die neue Geräuschkulisse mit den I(iiihgitttigitt)GBT-Stromrichtern gehören, wodurch die Fahrzeuge ihren charakteristischen Klang größtenteils verlieren. Will dat wirklich jemand im Sim haben?! Also wenns nach mia jeht: nee, bei uns sollen die Kisten noch schnurren wie ein Kätzchen :P


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Moinsen!


    Freut mich, dass das Interesse an der Berliner S-Bahn (nicht nur an der BR481) im Sim so groß ist! :)


    Kurze Zusammenfassung zum Toaster: nachdem die BR480 bis 2004 kaum aus dem Tunnel wegzudenken war, ist sie seither praktisch dort nicht mehr unterwegs. Das von der S-Bahn selbst auferlegte Tunnelverbot wurde dann 2009 auch schriftlich abgefasst. Dennoch kommen - mit Zustimmung des Eisenbahnbetriebsleiters - wohl selten einzelne 480 von Gesundbrunnen kommend bis zum Nordbahnhof. Da im Zuge der wachsenden Stadt zur Zeit über eine ZBS-Ausrüstung der modernisierten Fahrzeuge nachgedacht wird, könnte sich auch deren Aktionsradius künftig möglicherweise nochmal vergrößern...


    Die RW-Strecke spiegelt den Zustand um 2006 wider - es wird mir also ein Spaß sein, mindestens ein Szenario zu bauen, in der die parallele Nord-Süd-Fernbahn wieder zur Baustelle umgestaltet wird, um ein 2004er-Szenario mit realistischem KI-Einsatz der BR480 darzustellen :thumbup:


    Was künftige Fahrzeugprojekte betrifft: wer die Facebookseite vom TTB in den letzten Monaten/Jahren fleißig verfolgt hat, weiß, welche Fahrzeuge Kandidaten sein könnten ;) Aber erstmal will der 481er fertig werden. Nachdem der Faltenbalg ein neues Modell bekommen hat, arbeite ich aktuell daran, die Fahrerfigur auszutauschen. Wenn schon, dann richtig: natürlich mit animiertem Modell. MotionCapture-Daten sind beschafft und mittlerweile erfolgreich in den TrainSim gebracht. Dabei musste die Testdame einiges über sich ergehen lassen...



    Der nächste Schritt ist dann, die Bewegungen auf einen im CorporateIdentity-Look gekleideten Loführer zu übertragen.


    Da es hier aber um das mitgelieferte Material des Add-Ons geht ist es wieder etwas anderes. Wenn jetzt jemand sagt er hat Lust auf einen 475 und macht einen ist das Schön, aber für dieses Add-On ist es doch etwas zu viel. Es sei denn natürlich Benjamin buddelt wieder in seiner MSTS-Kiste rum.

    Nu bringste mich aber auf Ideen... soweit habe ich selbst noch nicht gedacht :P Es gab in ProTrain 37 zwei Altbau-KI-S-Bahnen von mir, aber die sind der aktuellen Strecke wirklich nicht mehr würdig.. allerdings habe ich noch Zugriff auf ein anderes Modell. Wäre denn ein KI-Stadtbahner gewünscht - auch wenn er höchstens mal als Weihnachtssonderzug auftauchen würde?! Versprechen will ich nichts, aber wenn ihr daran Interesse habt, würde ich zumindest mal ausloten, welcher Aufwand mir blüht, das alte MSTS-Modell RW-gerecht aufzuarbeiten.


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Um mal auf das eigendliche Thema zu kommen, ich bin gespannt wie der Triebwagen sich im "Feldversuch" verhält, grade was Betankung, Treibstoffversorgung und Wetterfestigkeit angeht.

    Ich erwarte rund um Bremerhaven nicht allzuviele neue Erkenntnisse - das Betankungssystem ist von H2-Bussen übernommen und einsatzerprobt. Spannend wären sicher reale, aussagekräftige Verbauchsdaten - ob aber eine Plattlandstrecke mit großen Haltestellenabständen und ohne ansatzweises Ausschöpfen der iLint-Höchstgeschwindigkeit solche hergibt?! *ka* Wind- und Wettertauglichkeit darf der iLint aber durchaus noch unter Beweis stellen :)


    Aber am Ende dreht es sich dann doch wieder nur um's Geld. Das hast du doch mit diesem Beitrag gerade geschrieben. Klar ist es schweineteuer die Erstausstattung einzurichten. Nur, wenn man irgendwann was erreichen möchte muss man nicht nur ein bisschen Geld, sondern sehr viel Geld in die Hand nehmen. Verstehe mich nicht falsch, hinterfragen kann man solche Investitionen sehr wohl... genauso kann man aber hinterfragen, wie es hier auf der Welt weitergeht, wenn plötzlich 7 Milliarden Menschen alle Reichtum, Wohlstand und zivilisatorische Zustände haben wollen. Mit Erdöl, Kohle und sämtlichen anderen fossilen Energieträgern wird man das ganze Problem sicher nicht lösen können...

    Natürlich kosten Innovationen Geld. Ich habe in keinem meiner Beiträge den Verbleib bei fossilen Brennstoffen gefordert, sondern vielmehr die aktuellen Akku-Hybridzüge als direkten Konkurrenten ins Spiel gebracht. Die sind energetisch, wirtschaftlich und betrieblich dem Wassertoffzug in vielen Betriebsfällen überlegen. Selbst Siemens als Fahrzeughersteller, der beim Mireo die Brennstoffzellenlösung als Range-Extender anbietet, bezeichnet den H2-Betrieb in der kleinen, wirtschaftlichen Nische im Bahnbetrieb als ineffizient. *achtung* Es bleibt daher die Frage, wie sinnvoll das Geld in Wasserstoffzügen angelegt ist.


    Die "Erstausstattung" suggeriert aber, es käme später bei weiterem Ausbau noch mehr Nutzen bei rum. Mal realistisch: wer sollte von einer Netzwirkung profitieren, wenn flächendeckende Bahn-H2-Tanken vorhanden wären? Der Nahverkehr befährt seine lokalen Netze und bleibt auch dort. Der Fernverkehr wird hierzulande größtenteils elektrisch gefahren - da blieben höchstens Nischen im hohen Norden bzw. ganz im Süden. Und im Güterverkehr? Davon abgesehen, dass die technische Eignung der Brennstoffzelle für Güterzugloks mindestens fraglich ist, bleibt der Wasserstoff für dieses preissensible Marksegment mittelfristig einfach zu teuer (vgl. unten) - hier hängt die Geldfrage übrigens ganz wesentlich von den politischen Rahmenbedingungen ab. Es dürfte mittelfristig also bei einer Tanke pro Nahverkehrs-Ausschreibungsnetz, in dem H2-Züge zum Einsatz kommen, bleiben. Ohne weitere Anwender aber auch keine Netzwerkeffekte. Das ist ein wesentlicher struktureller Unterschied zum (fehlenden) H2-Versorgungsnetz für Autos.


    Ich habe keine Zahlen vorliegen, wie teuer die Herstellung von Wasserstoff im Vergleich zu Diesel wirklich ist, kann mir aber nicht vorstellen, dass es die Welt kostet...

    Im Gegenteil: für den iLint wird die Dieselpreisäquivalenz bei 5-6€ pro kg(H2) angegeben. (Eine exakte Bezifferung ist nicht sinnvoll, da diese einsatzspezifisch wäre - der Zusammenhang zwischen Diesel- und H2-Verbrauch ist auf Grund der zusätzlichen Nutzbremsungen mit dem iLint ja nichtlinear.) Schon die Nutzung von H2 als industriellem Nebenprodukt übertrifft diese Grenze. "Grüner Wasserstoff" (per Onsite-Elektrolyse) dürfte die 10€-Grenze pro kg überschreiten. Rechtlich nicht abschließend geklärt ist die Frage der EEG-Belastung des Herstellungsstroms in diesem Fall - ohne Rabattierung sind bei prognostizierter Strompreisentwicklung sogar bis 13€/kg(H2) mitttelfristig realistisch.


    Viele Grüße,
    Benjamin

    In Sachen Akku-Reichweite schauts leider ganz anders aus @Jeremy - schon die Studie ETLO 528 (Akku-Hybrid-628er) aus den 1980ern hat auf rückläufige Reichweiten gesetzt. Einen potentiellen Versuch, Blei-Säure-Akkus heutzutage TSI-konform zuzulassen, malen wir uns jetzt besser nicht aus :D


    Das Problem der modernen BEMU sind nichtmal Rechnertechnik und Klima/Heizung (wenn auch ganz klar großer Einflussfaktor) - die Li-Ionen-Akkus mögen schlicht keine vollständigen Entladungen. Je geringer die Entladetiefe (DoD) pro Zyklus, umso (exponentiell) größer die Lebensdauer des Akkus. Und so lange ein Satz Energiespeicher pro Akkuzug siebenstellig kostet, kann man das nicht ganz vernachlässigen... so kommt's, dass man im Spannungsfeld Reichweite-Entladetiefe-Kosten einfach mehrdimensional optimieren muss. Während bei den E-Bussen 5-10% DoD üblich sind, hat sich BT für den Talent 3 in Akkuversion für 40% entschieden - wie sich das praktisch auswirkt, wird man sehen...


    Die oben genannten 40km waren schon ernst gemeint - betriebliche und technisch mögliche Reichweite sind hier zwei Paar Schuhe. Auch die Vorzeige-Projekte in Japan (bspw. EV-E301) kommen nur auf 10-25km planmäßig überbrückter Oberleitungslücke. Dafür sind die LiIonen-Akkus schnellladefähig, so dass ein ausgedehnter Kreuzungshalt prinzipiell ausreichen kann, um für den Rest der jeweiligen Strecke nachzuladen. Klappt dann allerdings nicht mehr mit nem schnöden Elektranten *lach* Insofern schauen wir mal, welche betrieblichen Konzepte mit zusätzlichen Schnellladepunkten uns künftig noch erwarten ;)

    In meinen Augen ist das Öko an der Falschen stelle, man sollte erst mal den Emmisionsträger No. 1 eindämmen:


    Weil's auf der Straße noch dreckiger zugeht auf sauberen Schienenverkehr verzichten?! Selbst bei Kleinst-Flotten, die nur eine Linie abdecken, geht es schnell um einige hunderttausend Liter Diesel jährlich, die eingespart werden könnten. Und das sind gerade mal die Leichtgewichte... vom schweren Güterverkehr auf der Schiene ist da noch gar nicht die Rede. Für den fehlt allerdings auch noch ein Rezept zum emissionsfreien Betrieb.


    Geld regiert die Welt... wenn man danach geht, kann man gleich alle Forschungsprojekte sausen lassen, weil kost' ja Geld. Ob sich solche Züge wirklich rechnen, wird man sehen, sobald sie auch in größerer Stückzahl im Planbetrieb fahren.

    Nö, so war das nicht gemeint - aber jedes mal zehn Millionen in H2-Tanke und deren Versorgung investieren? Solange genauso umweltfreundliche Alternativen mit geringeren Betriebskosten zur Verfügung stehen, kann man solche Förderungen schonmal hinterfragen. Ein Schelm, der große Versorger ihr Geschäft wittern sieht...


    Dann muss man halt die Umläufe anders gestalten. Wo liegt da das große Problem?

    Weil das bei halbierter Reichweite in nicht wenigen Fällen zum Fahrzeugmehrbedarf führt, der zusätzlich finanziert werden will.


    Das kapiere ich auch nicht, warum es das heute nicht mehr gibt, mit den vielen technischen Neuerungen die das ganze perfektionieren würden:

    ...vielleicht, weil heute niemand mehr säure-dampfend durch die Gegend schaukeln mag?! 8o Entwickelt sind solche zeitgemäßen BEMUs inzwischen. In Japan fahren die ersten schon eine Weile, hierzulande kommen in den nächsten 1-2 Jahren Akku-Modelle von mehreren Herstellern auf die Schiene... muss halt nur jemand bestellen ;)


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Daher ist auch bei einem Zug, wie er hier vorgestellt wird eine Batterie als Zwischenspeicher nötig (nicht nur zum Auffangen der Bremsenergie). Die Fahrdynamik dürfte ebenfalls bescheiden aussehen.

    Fürs Halten der Diesel-Fahrpläne genügt das System in den meisten Fällen. Zumal man kurzzeitig zum Anfahren die Fahrmotoren aus Akku und Brennstofzelle parallel speisen will, um bessere Anfahrwerte zu erzielen.


    Die großen Forschungsfragen sind ja mittlerweile beantwortet, der iLint geht soll in der kommenden Fahrplanperiode um Bremerhaven in den Fahrgastbetrieb gehen. Und es bereiten noch mehr Bundesländer ihren eigenen Probebetrieb vor.


    Das große Problem ist und bleibt der vergleichsweise schlechte Wirkungsgrad der Brennstoffzelle - bei der Ziel-Anwendung (erneuerbarer Energieträger -> Wasserstoff -> Traktionsstrom iLint) fällt dieser gleich zweimal an, womit der Brennstoffzellenzug energetisch trotz Rekuperation noch hinter dem Diesel zurückbleibt, weit abgeschlagen hinter dem E- bzw. Akkutriebzug. Der Probebetrieb des iLint findet freilich mit Industrie-Wasserstoff statt. Auch der H2-Transport sollte nicht vernachlässigt werden, in der Diskussion war u.a. der LKW-Transport zur Tankstelle. Bis zum umweltfreundlichen Betrieb ist es dann noch ein ganzes Stück ;)


    Hinzu kommt das Geld - momentan ist der Wasserstoffzug ein teurer Spaß: zunächst muss eine nich ganz billige Versorgungsinfrastruktur geschaffen werden, die Züge selbst sind in der Beschaffung gegenüber den Lint54 teurer und der Wasserstoff selbst wird mittelfristig nicht zum diesel-äquivalenten Preis zu bekommen sein. Demnach wird es kurzfristig kaum mehr als Probenetze geben, die mit üppigen finanziellen Förderungen aus der Taufe gehoben werden.


    In Sachen Reichweite ist der iLint den Akku-Kollegen durchaus überlegen, die magische 40km-Grenze knackt er problemlos. Mit 600-800km kann der Zug aber nicht mit seinem Diesel-Pendant mithalten, was je nach Tagesleistung zu Umlaufproblemen und langen Tankfahrten (zur einzig verfügbaren H2-Tanke im Umkreis) führen kann.


    Insgesamt eine sehr spannende Technologie, die aber ohne entsprechende Forschungs- und Förderprogramme so sicher nicht auf die Schiene gekommen wäre. Trotz der begrenzenden Faktoren kann der Einsatz des iLint betrieblich/wirtschaftlich auf einzelnen Strecken sinnvoll sein. Im direkten Vergleich mit den in Entwicklung befindlichen Akkutriebzügen der Konkurrenz hat der Wasserstoffzug oft das Nachsehen. Das haben auch diverse Fahrzeughersteller erkannt.


    Der nächste spannende Schritt um die innovativen Antriebe dürfte die Zuschlagserteilung in der XMU-Ausschreibung der NAH.SH sein: hier sind ca. 50 Fahrzeuge mit innovativer Antriebstechnik für Schleswig-Holstein gesucht. Man darf gespannt sein, welche Technologie dort das Rennen macht. Eine Entscheidung ist für Ende 2017 in Aussicht gestellt...


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Wie an anderer Stelle schon geschrieben, werden zwei Dosto-Modelle als Auskopplung aus dem großen Wagenprojekt im Szenariopaket enthalten sein. Das wird neben dem 760er-Steuerwagen der DBuza747.1 (120km/h, Scheibenbremser, Klappfenster) sein - die Wahl fiel vor allem auf diese Bauart, da von den 747.1ern einige mit NBÜ ausgerüstet sind und somit durch den Berliner Nord-Süd-Tunnel dürfen.


    Ja, die Ansagen werden wieder mittels des 3dByte-Soundsystems eingebunden. Gegenüber den RW-Bordmitteln lässt sich auf diesem Wege die Speicherbelastung um einige MB senken, was sich auf dem Streckennetz durchaus bemerkbar macht.


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Moin in die Runde,


    ihr habt nach mir gerufen? Gut, dann einige Worte zum aktuellen Stand: das Portieren der Szenarios vom Bahnknoten auf Mighty Freight kommt einem halben Neubau gleich - der Aufwand hat sich jedoch gelohnt! Denn neben den nun vorhandenen Verbesserungen entlang der Bestandsstrecken (wir erinnern uns: der "Bahnknoten" basierte auf Berlin-Wittenberg) konnten zahlreiche Szenarien auch bis Schönefeld, Gesundbrunnen bzw. Bitterfeld verlängert werden und haben so sinnvollere Ausgangs- bzw. Endpunkte; das Ganze wird so zu einer wirklich runden Sache :) Problematisch ist hingegen der exorbitante Ressourcenhunger der Leipzig-Seddin-Kombination - das Austarieren zwischen Szenariopack-Features und der Stabilität zur Laufzeit hat nochmal zusätzliche Zeit gekostet. Ein Szenario musste gar geteilt werden, was sich bei einem ohnehin vorhandenen 5min-Aufenthalt vor einem Hp0 aber ganz gut einbinden ließ. Zwei andere kratzen an der magischen dump-Grenze - lassen sich aber auch auf mittelprächtigen Systemen absturzfrei fahren, sofern man dem Railworks nur genügend Freiraum lässt, sich bis zu dieser Grenze im RAM breit zu machen ;)


    Seit ich die Arbeit am Paket wieder aufnehmen konnte, ist die Todo-Liste der Restarbeiten erfreulich zusammengeschrumpft. Ich habe mich in letzter Zeit trotzdem bewusst mit Wasserstandsmeldungen zurückgehalten. Das hat den Grund, dass auch noch einige organisatorische Fragen zu klären sind, deren Timing nicht nur von meinem Fleiß abhängt. Lasst es mich so formulieren: rechnet nicht mit einem Release innerhalb der nächsten vier Wochen - wünschen würde ich mir aber durchaus eine Veröffentlichung noch in diesem Jahr. Sobald ich das konkretisieren kann, erfahrt ihr es :)


    Anbei noch einige Eindrücke von den Testfahrten der letzten Wochen. Der geneigte Betrachter wird aus diesen weitere Rückschlüsse ziehen können ;)


    Viele Grüße,
    Benjamin

    ...um ein Paket für Klassiker wie Hamburg-Hannover oder Köln-Koblenz zu basteln...

    ...kurzer Senf dazu: schon das Paket für München-Augsburg war ein harter K(r)ampf; auch für Hamburg-Hannover sind schon vor Urzeiten Vorarbeiten und Tests vorgenommen worden. Die kreative Signalisierung, fehlende Hektometertafeln & Co lassen schlicht kein Szenariopaket auf dem Niveau, das wir inzwischen entabliert haben, auf dieser Strecke erstellen. Entgegen der landläufig verbreiteteten Meinung sind einige der hier vielfach gescholtenen Addon-Strecken anderer Hersteller funktional weitaus besser aufgestellt als das Gros der Addon-Strecken von der Insel.



    So ein langer Fensterzug? Dafür muss es doch eine erzählenswerte Geschichte geben... jawoll,die gibt es!




    Das Portieren der Szenarien zur "Mighty Freight"-Version von Seddin hat einige neue Start- und Endpunkte ermöglicht - hier: Berlin Flughafen Schönefeld.




    Abends in Seddin.




    Auch der kleine ODEG-Diesel ist immer wieder mal vertreten.




    Eine Direktverbindung von Seddin nach Werder!? Auch dafür gibt es eine (vorbildgetreue) Erklärung.




    Mit dem Gemischtwarenladen durch Niedergörsdorf.




    Treffen der Silberfische in Ludwigsfelde.




    Für die Baustellenszenerien ist das Angebot an Objekten zur Ausgestaltung ausgeweitet worden.




    Glück im Unglück: diese Birken sind so abgeknickt, dass ein Streckengleis befahrbar bleibt. Wie aktuell das Thema Sturmschäden in diesem Jahr werden würde, habe ich zum Zeitpunkt des Szenariobaus allerdings noch nicht geahnt..

    Ich finde die Idee von Marc grundsätzlich gut. In meinem Fall wäre das Anliegen ähnlich - hier kommen für verschiedene Fahrzeuge verschiedene Geräte zum Einsatz (bspw. das PC-Lenkrad für Schaltrad-Loks 8) ) - nur eben nicht gleichzeitig. Dennoch braucht es für die Geräte verschiedene settings.ini - momentan löse ich das durch Umbenennen der Files vor dem Start. So eine Auswahlmöglichkeit - möglichst zur Laufzeit - hätte also schon was. *perfekt*


    Wie wäre es denn mit einer Dropdown-Liste im Programmfenster, aus welchem man die gewünschte Konfiguration lädt? Dort dann alle Konfigurationen anbieten, die einem bestimmten Namensmuster im zugehörigen Ordner entsprechen (bspw. settings_*.ini).
    Per Kommandozeile wäre in meinen Augen unhandlicher.


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Hallo in die Runde,


    das ist schon spannend, was es hier wieder zu lesen gibt. Nur so viel zur Klarstellung: Ich bin weder durch einen externen Zeitplan gebunden, noch müsste ich für eine Eigenentwicklung Lizenzen von Drittaddons besorgen. Zum Grund der letzten Entwicklungsunterbrechung gab es an passender Stelle ein klares Statement - auch in Bezug aufs SP3. Mehr gibt es dazu aktuell nicht zu vermelden.


    Umd die Diskussion wieder ins fachliche zu lenken:


    "Lo Poly", "RAM schonend" & Co sind ja schöne Schlagworte - ganz so einfach ist das aber nicht: wie im verlinkten Beitrag dargestellt, reden wir hier von bis zu 1000 Fahrgästen pro Zug. Bei angenommenen 1000 Dreiecken pro 3d-Mensch sind das 1 Mio. Tris, die nur auf die Fahrgäste entfallen - nagelt mich nicht auf die Zahl fest, ich möchte hier die Größenordnung verdeutlichen. (Da wir bei 1000 Dreiecken pro Menschen-Modell aber etwa der - zu Recht kritisierten - Qualität der Fahrerfigur reden, geht es praktisch doch um weit größere Summen). Dabei wäre dann aber noch nichts anderes vom Zug dargestellt..
    Hinzu kommt die Nachtbeleuchtung - wie bekannt verfügt der Zug gegenüber vielen anderen Umsetzungen über eine schaltbare Innenraumbeleuchtung. Diese Masse von potentiellen 3d-Menschen also von einer Viezahl an Echtzeit-Lichtquellen beleuchten lassen? Das wäre die nächste Performancefalle, weshalb ich hier auf die klassischen "Selbstleuchter" setze. Bedeutet: zwei Versionen jedes Innenraummodells, die dann passend zum Beleuchtungszustand eingeblendet werden. Und im Falle einer Umstellung auf 3d-Passagier-Modelle bedeutet das einen zusätzlichen Faktor 2 an zu exportierender 3d-Masse - dabei geht es schnell um viele MegaByte, die allein die 3d-Daten fressen - von den Texturen mal ganz abgesehen. Der Teufel liegt hier also schlicht in der Masse der darzustellenden Menschen, kombiniert mit der Komplexität der Umsetzung...


    Vergleicht die oben genannten Zahlen mal mit denen anderer Fahrzeuge - es wird schnell klar, warum in dieser großen Anzahl 3d-Menschen nur schwerlich in Frage kommen. Die Darstellungsqualität der Pappkandidaten ist sicher noch nicht optimal und wird auch in einem gewissen Maße ein Kompromiss bleiben müssen - aber es bringt auch nichts, auf dieser eher als "Gimmick" zu bezeichnenden Teil-Baustelle einen Performancefresser zu produzieren. Zumal, wenn das Modell vorrangig in eng bebauter Szenerie eingesetzt werden soll.


    Lange Rede, kurzer Sinn: ich hab' mir schon etwas dabei gedacht, hier zunächst auf Pappkameraden zu setzen ;)


    Und nicht vergessen: es geht hier um das Außenmodell, durch welches man mal einen Blick ins Innere erhaschen kann. Wenn ich mich um eine vollwertige Passagieransicht kümmere - dann werden für die gleichen, oben disktutierten Fragen sicher andere Lösungen her müssen.


    Dennoch sollte sich die Darstellungsqualität der Pappkameraden noch erhöhen - einerseits, weil mir die hellen Ränder durchaus aufegfallen sind. Die müssen natürlich noch weg. ;) Andererseits, weil ich auch noch mit den Shader-Einstellungen experimentiere. Nicht viele Shader können mit dem "UprightViewFacing"-Flag kombiniert werden, welche die Pappkameraden zum Betrachter ausrichten. Zumindest tagsüber wird sich da noch etwas verändern, wenn die Menschen Schatten annehmen können und dann nicht mehr ganz so aus der Szenerie "herausgestellt" wirken.


    Die Fahrerfigur ist ein Platzhalter, der noch ersetzt werden soll.


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Da kann ich Entwarnung geben: bisher sind nur einige Bedienelement-Sounds gemacht. Was hier zu hören ist, sind Platzhalter aus der KI-Version. Die Vertonung folgt nach der Programmierung.


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Oha, da testet man mal IBIS-Codes für andere Linien und schon hat man das Schlamassel :D


    Wie schon festgestellt sind die Aufnahmen auf Mumpfis Stadtbahn entstanden. Da die Bilder im sozialen Netzwerk klar als

    Zitat von https://www.facebook.com/TrainTeamBerlin/

    TrainTeamBerlin hat 2 neue Fotos zu dem Album „TTB BR481 WiP“ hinzugefügt.

    markiert und einsortiert sind, ging ich bei der Bildunterschrift von keiner Verwechslungsgefahr aus. Habe diese aber nochmals angepasst und kann klar sagen: TTB baut nicht an der S75.


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Moin zusammen,


    zermartert euch nicht zu sehr die Köpfe über den Batterie- und den Hauptschalter. Es wird pro Lackeirung eine Variante des Fahrzeugs geben. Wie vor einer Weile geschrieben ist Folgendes schon umgesetzt:

    • BR481 ist zum Spielstart völlig abgrüstet (Batterie- und Hauptschalter aus, Fahrschalter abgeschlossen)
    • das Fahrzeug kann manuell aufgerüstet werden
    • wahlweise kann die Auto-Aufrüsten Funktion genutzt werden
    • der automatische Aufrüstvorgang kann per Szenarioskript angestoßen werden (der dann immernoch einige Sekunden in Anspruch nimmt, um die Bedienhalndlungen des Tf nach und nach zu simulieren)

    Der Diskussion folgend würde ich die Palette noch erweitern:

    • schnelles Auto-Aufrüsten, ohne peu à peu Bedienhandlungen des Tf zu simulieren - so kann bei Szenarioskriptauslösung dieser Funktion sofort bei Spielstart ein voll aufgerüstetes Fahrzeug dastehen
    • zum Startzeitpunkt nur Batterieschalter eingelegt; Hauptschalter aus und Fahrschalter abgeschlossen
    • zum Startzeitpunkt Batterie- und Hauptschalter ein, aber Fahrschalter abgeschlossen - so kann simuliert werden, dass der Zug von einem Kollegen aufgerüstet übernommen wird und der Vorgänger lediglich den Fahrschalter abgeschlossen hat

    Ich werde schauen, inwieweit nochmal Anpassungen an den Skripten vorgenommen werden müssen, um die drei Situationen szenarioskript-gesteuert zu ermöglichen. Zumindest bei der letztgenannten Möglichkeit werde ich nochmal Hand anlegen und etwas tricksen müssen, da der Hauptschalter nur bei aufgeschlossenem Fahrschalter eingelegt werden kann. Wie das Ganze letztendlich gesteuert wird, wird dann später dem Hanbduch zu entnehmen sein ;) Zu einem Zug, der direkt vom Vorgänger übernommen wird, gehört dann natürlich ein voreingestelltes IBIS - insofern wird dort auch eine Schnittstelle zur Konfiguration per Szenarioskript vorgesehen sein. Aber zum IBIS kommen dann später noch mehr Infos :)


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Aber zurück zum Thema - wäre schön wenn auch die "neuen" Varianten mit seitlicher Werbung umgesetzt werden würden!

    In diese Richtung wird auf jeden Fall noch etwas kommen :whistling: Wobei die Aufgabe, das jeweilige Original in fotowürdiger Umgebung vor die Nase zu bekommen, wirklich keine einfache ist - nicht selten ist von den 500 Viertelzügen nur je einer beklebt... Falls also noch jemand texturfähige Fotos oder andere hoch aufgelöste Ansichten (manchmal genügen auch nicht ganz lotrechte Aufnahmen) der Viertelzüge 173, 223 oder 430 hat und anbieten mag - diese würde ich mit Handkuss entgegennehmen ;)


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Die Eisenbahnfreunde aus Hůrky freuen sich über ihre Neuzugänge aus Sachsen - auch wenn sie derzeit noch Standmodelle sind und einer Aufarbeitung bedürfen. Die V10C wird gerade frisch angeliefert und ist noch nicht entladen ;):D



    Vielen Dank für euer Feedback @Holzlaender & @bernd_NdeM ! Mal schauen wie synchron sich die Umbauten der Wagen mit dem Streckenprojekt halten lassen - trotz der geplanten Überarbeitungen möcte ich mich gar nicht ewig mit den Wagenmodellen aufhalten - der Fokus soll dann doch später auf der Komplettierung der Triebfahrzeuge liegen. Denen fehlt vor allem noch das 3d-Cab...


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Hallo zusammen,


    bei den Bildern aus dem Preßnitztal, die uns der @Holzlaender regelmäßig kredenzt, kann man ja gar nicht anders, als die Vorfreude ins Unendliche gehen zu lassen. Von einem Preß-Projekt für den MSTS schlummern in meinem Archiv noch so manche Fahrzeuge... inspiriert von den tollen Screenshots habe ich einen Wagenzug kurzerhand testweise in Railworks importiert. Dieser Versuch ist schonmal gelungen, würde ich sagen... sobald ich diverse laufende Projekte abgeschlossen habe, würde ich das eine oder andere Anbauteil neu modellieren, sowie die Texturierung, Funtkionalität und Vertonung an die Möglichkeiten des RW anpassen :)
    Die Eisenbahnfreunde von Hůrka (Strecke Uzkorozchodka) sind mit dem Wagenzug schonmal sehr zufrieden :D



    Viele Grüße,
    Benjamin

    Scusi! Der Fehler liegt bei mir - das Bonuspack holt sich via Kopie die vorausgesetzten Dateien aus dem Szenariopack 2. Das klappt natürlich nicht (so einfach), wenn man dessen Assets noch als .ap-Archiv vorliegen hat (brav! *perfekt* ). Das ist im Test leider nicht aufgefallen. Der nötige Fix ist eingepflegt - bei Bedarf werden entsprechende (Ent)Packvorgänge nun automatisch vorgenommen.


    Lange Rede, kurzer Sinn: das Archiv ist auf dem Server ausgetauscht, bitte nochmal laden und installieren.


    Viele Grüße,
    Benjamin

    Moin zusammen!


    Erst einmal vielen Dank für euer Feedback und insbesondere für die weiteren Vorbildinformationen @Charly_Zwo !


    Nun, der TS ist keine First-Person-Simulation und so lässt sich auch das Einsteigen ins Fahrzeug samt Aufschlüsseln der Tür gar nicht sinnvoll darstellen. Deshalb ist der im Video zu sehende "Gang zun Fahrzeug" auch keine freie Bewegung im Spiel, sondern ein Intro. Wird in dieser Form auch gar nicht in jedem Szenario praktiziert werden - mir ging es darum, auch mal zu schauen, inwieweit der Arbeitsbeginn eines Tf vor dem Aufrüsten darstellbar ist oder zumindest ein Gefühl dafür vermittelbar. :)


    Im Grunde ist sind die Infos doch eine schöne Bestätigung, dass die Umsetzung schon recht nah am Original ist: über die Grundstellung des Batterieschalters kann man nochmal nachdenken. Die Abhängigkeit der Leuchtmelder vom Batteriestaus ist auch keine große Sache - für die "echten" Beleuchtungssysteme existiert sie ohnehin schon. Der Monitor des Terminals ist aktuell noch gar nicht programmiert und dem WiP-Status zuzuschreiben. Dass die Zugtaufe dennoch bestätigt ist, lässt sich am Anfang des Videos oben rechts einsehen - die ist nämlich weitaus wichtiger, als später nur für eine schnöde Monitoranzeige genutzt zu werden. Doch dazu gibt es später nochmal mehr Details ;)


    In diesem Sinne viele Grüße,
    Benjamin

    Erstmal vielen Dank für euer Feedback! Ihr könnt davon ausgehen, dass sich sowohl Jan, als auch ich die Frage gestellt haben, ob wir ein neues Modell der Heulsuse wollen. Für uns ist die Entscheidung eben klar für einen Neubau gefallen. Ob dieser angesichts einer bereits existenten Umsetzung gerechtfertigt ist, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden - das am besten aber erst in den nächsten Wochen, wenn wir uns die Features Stück für Stück näher ansehen werden ;) Aus meiner Sicht kann ich sagen, dass von diesem Projekt auch für künftige Fahrzeugprojekte zahlreiche Entwicklungs-Bausteine abfallen werden... umsonst wird hier also nix entwickelt ;)


    Interessant wäre auch noch die Version mit ZBS, den bis jetzt kann man auf der S-Bahn Strecke ohne jede Art der Beeinflussung (auch an Halt zeigenden Signalen) fahren wie man lustig ist.

    ZBS wird auf Grund der Datierung der Strecke genauso wenig enthalten sein wie Fassi oder ZAT-FM. Ganz ohne Zugbeeinflussung steht die S-Bahn aber dennoch nicht da, die mechanische Fahrsperre greift bei Vorbeifahrten an haltzeigenden Signalen ein und ist damit auch ein Zugbeeinflussungssystem.


    Oder das schon so lange angekündigte Szenariopaket Seddin, worauf nicht wenige warten.


    ...auch daran wird parallel weiter gewerkelt. An passender Stelle folgen demnächst neue Infos. :)


    Viele Grüße,
    Benjamin