Beiträge von Hauptstadtbahner

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    Wie schon in mehreren vorherigen Posts zu meiner Spielwiesen-Strecke klar geworden ist, wird ein langjähriges Bauprojekt nie wirklich fertig. Man lernt dazu, es ändern sich die Ansprüche an Gestaltung, Glaubwürdigkeit der fiktiven Szenerie und so weiter und so fort. Nun, nachdem zwischendurch schon ein Komplettumbau einer der Bahnhofseinfahrten erfolgt ist, ist der aller älteste Teil der Strecke diesen geänderten Ansprüchen zum Opfer gefallen: Der Stadtkern der fiktiven Mittelstadt Marienau mit ihrem im Trog gelegenen Hauptbahnhof.

    Der Neubau ist dabei definitiv sauberer gebaut als sein Vorgänger, aber nicht zwingend ästhetisch schöner. Die geschwungene Bahnhofshalle, deren eine Seite nahtlos in die Böschungsmauer überging ist weg. An ihre Stelle ist ein schlichter moderner Bau aus Beton und Stahl gerückt. Das Bahnhofsgebäude sitzt funktional in Reiterstellung über den sechs Bahnsteiggleisen und verfügt über Haltebuchten für Busse und Taxen, sowie Treppen und Aufzüge zu den drei Mittelbahnsteigen. Die S-Bahn, früher am Prellbock im Bahnhof endend, fährt jetzt auch unter dem Bahnhofsgebäude hindurch in ihre eigene dreigleisige Abstellanlage mit Platz für bis zu drei Doppeltraktionen 425 oder vergleichbares. Die Regional- und Fernbahnsteige sind jetzt als einzige auf der Strecke in der Lage, eine Doppeltraktion ICE 2, 3 oder 4 (7-Teiler) aufzunehmen, dank einer Länge von über 400m.

    Im Norden des Bahnhofs überquert eine Fußgängerbrücke die Gleisanlagen, und weiter nördlich fasert die Stadt langsam aus. Aus den dichten Stadthäusern werden Einfamilienhäuser, Schrebergärten und freistehende Plattenbauten.


    BaWü wäre nicht schlecht, auch wenn ich ein Ausgreifen in den Osten deutlich besser fände, wobei das Fahrzeugtechnisch natürlich problematisch mit dem derzeitigen 80er/90er-Jahre Aufgebot wird. Eine Dampflok halte auch ich für Zeit- und Ressourcenverschwendung. Eine gute Güterzuglok der Zeit fehlt viel dringender: 139/140, 150 oder 151. Dazu weitere Typen IC-Wagen wie ein Speisewagen oder ein UIC-X Bimz.

    Habe die Strecke tatsächlich auch im Sale gekauft, aber dann wegen der grottigen Szenerie wieder zurückgegeben. Ressourcen sparen hin oder her, ich habe noch nie eine so spartanische Payware-Strecke gesehen. Ein Umbau zu einem angemessenen Niveau käme einem Neubau gleich.

    Zinnia Setze dich mal mit ChrisTrains in Kontakt. Vielleicht könntest du mit ihm zusammen den KISS 3 fahrbar machen. Er hat ja den Flirt 3 entwickelt und man könnte ggf. den Führerstand wiederverwenden, je nach Bedarf und Möglichkeiten mit den nötigen Änderungen.

    Früh am Morgen per S-Bahn unterwegs :liebe:


    Zuerst das Gatlitzer Stell-dich-ein: Seit einer Netzumplanung, die ich vor einer Weile vorgenommen habe, verkehren hier im fiktiven Nordostbrandenburg zwei S-Bahn-Linien statt nur der ursprünglich einen. Die ZZA der 425er reflektiert das aber noch nicht. In Gatlitz treffen die Züge der Hauptlinie S61 auf den einen stetig pendelnden Zug der S62, sodass ein einfacher Umstieg möglich ist. Die S61 kommt dabei aus Schwedt (Oder) und befährt erst ab hier die (fiktive) Stettiner Bahn. Die S62 befährt diese weiter nach Norden zum Marienauer Hbf.



    Danach der ganz am südlichen Stadtrand gelegene, passend benannte, Haltepunkt "Gatlitz Süd", von dem aus, wenn man eine 8-Kamera hat, auch noch der Kirchturm der Altstadt gesehen werden kann.



    Wahrlich ist diese fiktive "S-Bahn Ostbrandenburg" eine S-Bahn neuerer Art: neu organisierter und verbesserter Regionalverkehr mit nur teilweise urbanen Streckenabschnitten. Ganz dörflich wirkt alles hier in Brehlow, vor den Toren Tannenbergs gelegen.



    Völliger Kulissenwechsel: Der Haltepunkt "Tannenberg-Grünen" unmittelbar nördlich der Innenstadt gelegen, ist inmitten dichter Bebauung und unterzogen von einer breiten Straße, die als schneller Umgeher der Innenstadt fungiert. Ab hier verläuft in einer Hauptchaussee der Stadt parallel zur Bahn ein besonderes Stück ÖPNV-Infrastruktur, welches ich noch nicht ganz fertig gebaut habe: Der BRT-Korridor Tannenberg. Da diese offensichtlich ziemlich große Stadt, die natürlich früher in der DDR lag, aus mir ganz unerklärlichen Gründen (und keineswegs weil ich es bei der nur sehr schleppenden "Stadtplanung" einfach zu lange vergessen hatte, um es jetzt noch nachzutragen) keine Straßenbahn besitzt, musste ein anderer Weg der Beschleunigung des städtischen ÖPNV vorgenommen werden. Inspiriert von Städten in Lateinamerika hat man sich entschieden, das Konzept des "Bus Rapid Transit" (Bus-Schnellverkehrs) auszuprobieren, bei dem Busse auf eigener Trasse mit Ampelvorrangschaltung verkehren können. Die breite Nord-Süd-Chaussee wurde dafür grundlegend umgestaltet, um Platz für die neue Bus-Trasse zu schaffen. Hierzu in Zukunft noch ein paar Bilder, wenn alles fertig ist.



    Am Ende der S61 ist der Tannenberger Hbf, genauer gesagt die untere Ebene. Hier trifft unser Zug auf einen Leerpark und auf die RB60, die von hier aus entlang des Oderbruchs ins "ferne" Frankfurt (Oder) verkehrt. Seit neuestem auch durchgängig im Stundentakt!



    Und wer jetzt komplett die Orientierung verloren hat, dem sei mit diesem fiktiven Netzplan hoffentlich geholfen:



    Thanks for coming to my TED-Talk ^^

    Spikee1975 Das Problem ist wahrlich DTG. Die scheren sich einfach nicht drum, richtigen Streckenbau zu betreiben, sondern schmeißen die Assets irgendwie auf die Karte, und "gut" ist. Das Problem weiterhin ist, dass es (noch) wenige Third-Party-Entwickler im TSW gibt, die höhere Qualitätsansprüche haben (JT und TSG sind wohl die einzigen) und die Tatsache, dass man als User eben nichts selbst verbessern kann, bei dem was DTG verbockt hat.

    Ein Problem, wenn man über Jahre an einer Strecke baut, ist dass sich mit der Zeit Geschmäcker und Gestaltungsmethoden ändern. Damit sehen dann ältere Bauabschnitte irgendwann ganz schön angelaufen aus. Einen solchen habe ich mir auf meiner Spielwiese gestern und heute vorgenommen und habe dabei fast alle Felder neu aufgeteilt und aufgetragen, den Kanalverlauf zu einem glaubwürdigeren geändert, Vegetation ergänzt und die Gras-Grundtextur zu meiner aktuell bevorzugten geändert. Wie bei der Modellbahn gilt: "Fertig ist man nie".



    Und noch etwas von der Stettiner Bahn: Der Hochspeicher Biesenthal macht sich im Abendlicht besonders gut. Auf dem zweiten Bild durchquert ein kurzer IC die Felder zwischen Danewitz und der Dewinsee-Siedlung.


    bahnjan Welch Wonne, wie immer! Mir fällt gerade aber noch etwas ein, worauf ich dich aufmerksam machen möchte. Bitte achte bei den Regionalbahnhöfen diesmal auf die korrekten Bahnsteighöhen. Beim Ring hatte der Regio-Bahnsteig am Ostkreuz bspw. in etwa dieselbe 96cm-Höhe wie die S-Bahnsteige.

    Spätnächtlicher Nachtrag zu meiner Bastelei:


    Frisch fertig geworden ist ein neuer Kopfbahnsteig auf der oberen Ebene des Tannenberger Hbfs (das fiktive Tannenberg ersetzt auf meiner Karte die reale Stadt Eberswalde), sodass die RB24 aus Berlin und etwaige andere endende Züge problemlos wenden können, ohne ein Durchgangsgleis zu blockieren oder in die umständlich weit weg gelegene Abstellung zum Wenden fahren zu müssen.


    mihu65 Deine Teil 3 Bilder sind dieselben wie bei Teil 2, ansonsten sehr schön alles!


    So, nun zu meinem Post: In den letzten Tagen hatte ich wieder Lust zu basteln auf meiner Spielwiesen-Karte und habe den Bau an der Stettiner Bahn gen Bernau vorangetrieben. Der Ort Biesenthal ist nun im Großen und Ganzen fertig, kleinere Verfeinerungen können immer noch kommen.

    Am Schluss noch die 407 in Bernau, welches noch keinen Draht erhalten hat.