Moin
Ich denke, dass es mehrere Faktoren gibt, warum bislang keiner recht auf den Railworkszug gestiegen ist. Der erste ist, das bis 2009 Microsoft an MSTS2 gefrickelt hat und die Railsimulatorleute schlecht kommuniziert haben und daher sich kein Aas dafür interessiert hat. Wer sich erinnert: das Zeug lag wie Blei in den Märkten Geil und Blöd.
Zu dem: Es gab damals Regeln, wonach nicht jeder Add-on-Bauer werden durfte, sondern nur wer - wie aus immer geartetes - Auswahlverfahren passiert hatte. So kam nichts zustande, schon gar nicht eine Freewareszene, die ein wichtiger Motor ist.. Und: es war auch bequemer, noch alten MSTS-Kram zu bauen, als sich auf eine Lernkurve für neues Zeug einzulassen. UND: Wann kam der Exporter für Blender eraus? Doch wohl erst vor paar Wochen. Ein solcher Exporter für ein preiswertes 3D-Programm hätte viel eher existieren müssen, als proprietär auf das - eigentlich unbezahlbare -3D Studio max zu setzen.
Nach intensiver Sicht auf das Innenleben von RW bin ich überzeugt, das die Szene so langsam erwacht, was sich auch an Zahlen belegen lässt. Für meinen Teil arbeite ich im Blindflug an Berlin - Leipzig, keine Ahnung, wieviel Stücken ich davon los werde. Aber wenn keiner anfängt, wird gar nichts. Ich und gehe davon aus, dass - wenn erstmal Strecken da sind, der Simulator sich auch durchsetzen wird. So lange, wie keine Produkte auf dem Markt sind, werden die Thommies nichts für uns tun sondern weiter Brittische Add-ons en masse produzieren.
Ich finds geil, was "neues" Anzufangen, komme gut voran und werde in zwei drei Monaten Bilder zeigen. Bis vorige Woche habe ich an Köblitz mitgeschmiedet und gelernt, was man mit den Signalen und in den Szenarios alles machen kann, darf und besser lässt. ![]()
Viele Grüße
Jan Bleiß