Weil es sehr ordentliche Soundmods für die Dieselfahrzeuge gibt, habe ich mir, nachdem ich die Tharandter Rampe enttäuscht zurückgehen lassen habe, die Great Western Railroad gegönnt. Warum sehen eigentlich selbst die uralten britischen Strecken so viel besser aus, als aktuelle deutsche Strecken von DTG? Man greift doch eigentlich auf den selben Assetpool zurück, warum sind also die Gleise hässlich, der Gleisrand unausgestaltet und die Vegetation lieblos und ohne Blick für's Detail gesetzt?
Beiträge von Perotinus
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Sehe ich anders. Wieso sollen für einen Onlineshop da andere Regeln gelten, als für die Losbude oder den Supermarkt, bei dem man mit Treuepunkten was gewinnen kann? Und wenn man es schon eng fassen will, dann frage ich mal tatsächlich rein aus Unkenntnis nach: Welche Simulations-Onlineshops haben denn in letzter Zeit Gewinnspiele veranstaltet? Mir fällt da spontan keiner ein. Alle frei zugänglichen Gewinnspiele, die ich auf dem Schirm habe, waren hier im Forum, ausgerichtet VOM Forum, vielleicht in Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Herstellern.
Dass für dich kostenlose Gewinnspiele seriöser wirken, würde ich wohlwollend mal darauf zurückführen, dass du bisher nicht wahrgenommen hast, wie Gewinnspiele in anderen Branchen ablaufen. Nicht-wohlwollend müsste ich vermuten, dass dein Fokus auf Gratis-Produkte so stark ist, dass du im Tunnelblick den Kontext nicht erfasst. Dass Online-Shops von Drogerieketten wirklich kostenlose Gewinnspiele anbieten, heißt noch lange nicht, dass ein kleiner Entwickler von Nischenprodukten wie JTG das auch machen muss. Ich mein, alternativ könnten sie auch, wie alle anderen Shops hier auf dem TS-Markt, kein Gewinnspiel machen. Schon mal drüber nachgedacht, dass das JTG-Gewinnspiel auch vor allem ein Dankeschön an die tatsächlichen Kunden und nicht die ganze (Schnorrer-)Community sein könnte?
An der Praxis ist objektiv betrachtet jedenfalls nichts unseriös, es ist auch nicht "solch ein Geschäftsgebaren" und es macht keinen schlechteren Eindruck. Ich glaube, du bist einfach etwas enttäuscht, weil du dir gerade nichts von JTG kaufen kannst oder willst, aber trotzdem gerne teilgenommen hättest und steigerst dich jetzt in was rein. Einfach durchatmen und auf's nächste kostenlose rail-sim-Gewinnspiel warten - da ist JTG nämlich auch immer fleißig mit Preisspenden dabei.
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Was ich gerade nicht verstehe ist, warum der Kauf eines Produktes um an einem Gewinnspiel teilzunehmen eine Nötigung sein sollte. Was ist denn dann ein Lottoschein? Den kauft man doch auch um an der Lotterie teilzunehmen, nur bekommt man da noch nichtmal nen Gegenwert. Ja, jedes normale Gewinnspiel funktioniert mit Losen, die man kaufen muss, und die meist eine Niete sind.
Das "Gewinnspiel" von JTG fällt dazu noch eher in den Bereich "Marketing". Normale Lotterien etc. finanzieren sich durch den Verkauf der Lose, hier soll lediglich ein Kaufanreiz geboten werden, der über die normale Werbung hinaus geht und dem Kunden die Chance bietet, etwas zusätzlich zu seinem gekauften Produkt zu bekommen. Warum sollte das Gewinnspiel also für alle offen sein, Kunden und Nichtkunden? Es gibt doch kein Grundrecht darauf, an allen Verlosungen teilnehmen zu können.
Manchmal fragt man sich echt, wie sehr Mancheiner das Denken unterdrückt, wenn es darum geht etwas kostenlos zu bekommen.
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Vom Saulus zum Paulus, oder wie war das? Ich stand TSW ja immer recht kritisch gegenüber, bin aber durch das Humble Bundle-Angebot jetzt doch mal dazu gekommen und muss tatsächlich eingestehen, dass das Spiel auch seinen Reiz hat. Gerade der Fahrplanmodus, der einen ohne Rollmaterialsuche einfach losfahren lässt, ist ein Pluspunkt. Da mich die deutschen Strecken bisher weniger abholen, als die englischen, hier meine ersten TSW-Bilder von der Insel.
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Allerding Funktioniert der RS 1 von Christrain mit dem Soundupdate immer noch nicht.
Ich habe leider keine Ahnung, woran das liegen könnte, denn ich habe für das Soundupdate nichts am Script verändert, sondern nur an den Soundkurven- und Dateien. Funktionieren denn die Sounds von Linus?
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Also, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann sind die Modelle in diesem Pack, genauso, wie die in den TTB-Packs, irgendwelche Konvertierungen aus MSTS oder PTP-Geschichten. Die sind detailmäßig nicht für Spielerfahrzeuge geeignet, aber mit mäßigem Aufand eben als KI-Fahrzeuge realisierbar. Eine reine KI-Umsetzung eines Fahrzeuges als kompletter Neubau wäre dagegen enorm viel Aufwand für "Dekomaterial", sodass das wirtschaftlich keinen Sinn machen dürfte. Dafür braucht es Idealisten, die von ihrer investierten und bezahlten Arbeitszeit nicht leben müssen.
Deshalb habe ich vollstes Verständnis, dass hier jetzt keine Hamster und Möpse enthalten sind. Dass einige Modelle bei TTB besser aussehen (z.B. der ICE 1), ist zwar etwas ärgerlich, aber vielleicht macht es doch manche Szenarien einsteigerfreundlicher.
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OMSI hat durch die selbstgeschriebene Engine zwar eine große Simulationstiefe, aber dafür ist die Grafik unterirdisch und die Performance (eigentlich der gesamte Unterbau). Leider gibt es zwischen "baue die Engine komplett neu" und "nutze den Standard-Kram der UE" wenig Alternativen oder Mittelwege.
Das stimmt, Grafik und Performance sind bei OMSI indiskutabel. Das Problem ist, dass "baue die Engine neu" und "nutze UE-Standardzeug" im Endergebnis jeweils unterschiedliche Kundengruppen ansprechen: Die Bastler und Technikfreaks, die ein Fahrzeug bewegen wollen auf der einen Seite, und die Grafikfans, die durch schöne Landschaft fahren wollen auf der anderen. Und für die erste Gruppe gibt es nichts Aktuelles auf dem Markt, zumindest, wenn man den Bereich ÖPNV betrachtet., während die zweite Gruppe mit einem UE-Titel nach dem nächsten bedacht wird - vermutlich, weil mit ihr mehr Geld zu verdienen ist. Aus kaufmännischer Sicht ist das alles völlig nachvollziehbar, als Nischenkunde fühle ich mich trotzdem übersehen.
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Aber am Beispiel Lotus (als eines von vielen) sieht man doch, was das allgemein bringt. Nicht viel. Ein paar Leute quälen sich da durch, ja, aber eben nicht viele. Nur gibt es für solche Simulatoren oft eben wenig or gar keinen Content. Man kann sich höchstens selbst was bauen. Das ist für die allermeisten Spieler aber nicht möglich. Also versinkt so ein Simulator schnell in einer sehr engen Nische.
Das Scheitern von Lotus ist, glaube ich, ein Scheitern auf verschiedenen Ebenen, nicht nur der technischen, sondern vor allem auch der menschlichen, weil man es geschafft hat die komplette OMSI-Community gegen sich aufzubringen, anstatt sich als Nachfolger anzubieten. Aber das ist eine andere Geschichte.
Aber mit OMSI haben wir ja im Prinzip ein Beispiel, wie zwei Idealisten erfolgreich einen Titel mit großer Simulationstiefe auf den Markt gebracht haben, der nun schon seit 12 Jahren läuft, immer noch mit Free- und Paywarecontent versorgt wird und sogar langsam, aber stetig steigende Spielerzahlen vorweisen kann. Ich denke, es braucht daher ein kleines, enthusiastisches Entwicklerteam, das weniger Umsatz generieren muss, um sich ernähren zu können. Dass DTG das nicht leisten kann und stattdessen den Konsolenmarkt in den Blick nimmt, ist klar. Aber wir reden hier ja auch nicht (nur) von DTG, sondern von den Entiwcklern des Hamburger U-Bahn-Simulators.
Übrigens: Ich würde nicht mal behaupten, dass die UE-Simulatoren soundseitig an der Technik scheitern. Es würde schon helfen, wenn man für die Fahrer- und Innenraumperspektiven einfach Stereoaufnahmen aus dem Innenraum mit der entsprechend eingefangenen Raumakustik nutzen würde, so wie es z.B. Linus für den TSC auch macht. Mit Mono kannst du einfach keinen Innenraumklang simulieren.
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Dystopisch gefragt: Heißt das, die Zeit für anspruchsvolle Simulatoren ist vorbei und wir spielen auch in 10 Jahren noch OMSI und TSC? Oder braucht es einfach wieder Idealisten wie damals die OMSI-Jungs, die aus Eigeninteresse und persönlicher Begeisterung ihr Projekt auf die Beine gestellt haben?
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Das klingt nachvollziehbar, aber es stellt sich dann für mich wieder einmal die Frage, ob die UE nicht vielleicht doch eine für einen anspruchsvollen, über schöne Grafik hinausgehenden Simulator ungeeignet ist. Wenn die Engine auf einer für einen richtigen Simulator so wichtigen Ebene, wie dem Sound, unzureichend ist, dann ist sie doch für das ganze Simulatorprojekt ungeeignet, es sei denn, man möchte ein Spiel und keinen Simulator entwickeln. Die unbefriedigenden Ergebnisse sieht man ja inzwischen in einigen Beispielen.
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Der Sound wurde tatsächlich nochmal komplett überarbeitet. In älteren Videos war das einfach ein Mitschnitt des Anfahrgeräusches, der dann geloopt wurde, mit daraus folgendem ständigen Tonhöhensprung. Jetzt hat man immerhin einen geraden Sound geloopt - was nicht heißen soll, dass das auch nur annähernd realistisch klänge. Und, wie immer, fehlt natürlich auch jegliche Raumfrequenz im Führerstand und man erfreut sich an Monosounds auf dem Kopfhörer.
Es ist wirklich ein Jammer, dass kaum ein Entwickler das Thema Sound ernst nimmt und wir in dem Thema, im Gegensatz zur Grafik, seit 10 Jahren eher Rück- als Fortschritte machen. Man kann den Entwickler zugute halten, dass sie vielleicht nicht die Kenntnis der Grundlagen in Sachen Sound haben, ist ja auch ein spezielles und komplexes Themenfeld. Aber warum holt man sich dann nicht mal einen Fachmann an Bord? Da werden einfach die Prioritäten falsch gesetzt. Wenn ich ein äußerst schmackhaftes Gulasch zubereite, serviere ich dazu doch auch keine rohen Kartoffeln, an denen noch die Ackererde hängt.
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Danke für den schnellen Eindruck! Der Sound weiß auf jeden Fall zu gefallen. Leider sehe ich - mal wieder - das alte Problem des spontanen Lichteinfalls im Führerstand, wenn das abschattende Mesh kurz verschwindet. Aber das Problem haben ja viele Loks von vielen Herstellern.
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Leider konnte ich nirgends einen Hinweis finden, ob der Sound wieder von Linus ist - wäre für mich kaufentscheidend
Hat schon jemand zugeschlagen und kann was dazu sagen? -
Wirkt erstmal sehr schön ingame. Ich würde aber die Ecken bzw. Rundungen sämtlicher Fenster detaillierter ausrunden. Momentan sind das ja nur abgeknickte Ecken, im Original aber ganz normale eingefasste Scheiben. Das sieht so nicht gut aus, vor allem auch in der Fahrersicht, wo man immer drauf guckt. Da würde ich nicht am falschen Ende Polygone sparen.
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Ja, dass es Unternehmen gibt, die Chipkarten ausgeben, ist klar. Aber wie soll ein Rentner aus Gifhorn ohne Internet und Smartphone da rankommen? Zugegeben, die Menge derer, die mit dem Deutschlandticket losziehen wollen und keinen Zugang zum Internet haben, dürfte überschaubar sein und die Menge der Rentner in Gifhorn, die KEIN Auto besitzen, ebenfalls

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An DB-Servicestellen und -Reisezentren bekommt man m.W. das Abo. Zumindest wird einem da geholfen, das Abo abzuschließen.
Aber die DB sagt auf ihren Seiten, dass sie selbst ausschließlich das Handyticket anbieten. Das ist auch irgendwie verständlich: Verbünde und Unternehmen, die bisher keine Chipkartentickets im Angebot haben, müssten für die 49€-Chipkarte erstmal eine komplett neue Technik einführen. Ein analoger Rentner aus Gifhorn müsste, nach meinen spontanen Recherchen, durch halb Niedersachsen gondeln, um irgendwo im Bereich des VBN ein Abo abzuschließen, bei dem er dann auch eine Chipkarte bekommt.
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Ich habe kein Smartphone, habe auch nicht vor, mir eines anzuschaffen, aber mein Verkehrsverbund (VSN) bietet ausschließlich Handy-Tickets an. Ich werde mich also vermutlich in einem anderen Verbund eindecken müssen. Ist aber lösbar, das Problem. Schwierig wird es für Leute, die noch "analog" leben und überfordert sind, im Internet am anderen Ende der Republik ein Ticketabo abzuschließen. Meiner Meinung nach müsste in jedem ÖPNV-Servicecenter dieses Abo zu bekommen sein. Mit den bisherigen Angeboten der Verbünde geht das doch auch. Aber der aktive Ausschluss von Papiertickets (ja, gibt Ausnahmen) schließt Menschen aus.
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Kann es sein das es hier nicht mehr so grau in grau aussieht wie bei allen anderen Strecken?
Ich habe den Eindruck, dass das sich mit dem Umstieg auf TSW3 entscheidend verbessert hat, was die Farben angeht. Die linke Rheinstrecke bietet da, wie ich finde, auch einen deutlich farbigeren und realistischeren Eindruck als alle alten Strecken. Nur das TSW-typische Märklin C-Gleis stört die realistische Anmutung etwas.
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Warum sind im TSW eigentlich bei allen Strecken, so auch hier, die Schottertexturen des Gleisbettes so feinkörnig und gleichzeitig eng gekachelt, sodass man immer eine deutlich sichtbare und ausgesprochen unattraktive Repetition in der Gleisdarstellung hat? Ist das technisch nicht anders möglich? Auch eine farbliche Varianz um die Gleise selber herum (Roststaub) fehlt irgendwie. Ansonsten sieht das für TSW tatsächlich hübsch aus, besonders auch die hier vernünftige Walddarstellung in der Ferne.
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Zumal der Sound des 628 in Zusi jetzt wirklich nicht als gelungen bezeichnet werden kann. Der ist zwar in Stereo gehalten, aber ansonsten einfach eine Aufnahme der höchsten Drehzahl, die dann nach unten gepitcht wird. Das hat mit realistischem Sounddesign nichts zu tun.