Mein Gedanke richtet sich hier ein bisschen anders. Zwei Fahrzeuge zu erstellen benötigt ungefähr den gleichen Aufwand, manchmal vielleicht ein bisschen mehr, manchmal vll ein bisschen weniger, aber nicht großartig mehr, da sich auch die Größenordnung ziemlich in der Waage halten. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, wenn zwei Dinge, mit dem gleichen Aufwand, um unterschiedliche Preise erhältlich sind. Entweder die Firma ist Philanthrop und verschenkt so gern Sachen, dann ist das zweite Objekt mit dem gleichen Aufwand aber um den Preis x>0 zu teuer. Die zweite Möglichkeit wäre, der Aufwand rechtfertigt genau den Preis x>0, indem Fall hätte man für das erste Objekt zu wenig bezahlt. Nachdem eine Firma aber nicht überlebt, weil sie regelmäßig Sachen um einen zu kleinen Wert verkauft, sondern eben Gewinn erwirtschaften will, ist der erste Fall wesentlich wahrscheinlicher. Daher ist es mir lieber ich zahle für beides das, was den Aufwand rechtfertigt und nehme nicht Objekte, die zu teuer Angeboten werden.
Kurz und einfach ausgedrückt: Wenn zwei gleichwertige Sachen unterschiedlich viel kosten, zahlt man entweder für das eine zu viel oder für das andere zu wenig. Eine Firma will Gewinn erwirtschaften, sonst überlebt sie schwer, also wird sie ehr zu viel verlangen. Hier wäre der E2 vielleicht als Lockangebot betrachtbar, man zeigt zuerst ein bisschen was, damit für Nachfolgendes mehr Verlangen da ist und die Bereitschaft mehr zu bezahlen. Beim Pro Feature hat das wohl nicht ganz funktioniert, aber beim ULF wohl schon, so wie sich alle darüber freuen jetzt für ein gleichwertiges Produkt bezahlen zu dürfen.
Nachdem der E2 jedoch in Funktionalität sehr gut geworden sein soll und das Pro Feature alle Fahrzeuge beinhaltet, ist hier kein großer Spielraum verfügbar, um den, mit größter Wahrscheinlichkeit zu teuren Preis zu rechtfertigen.
Da muss man nicht viel überlegen oder so, nennt sich Psychologie und Kapitalismus.