Lustige Geschichte:
Auch der schönste Tag in Stuttgart hat mal ein Ende. Nach drei Stunden ET420, einigen 218ern und viiiieeeel n-Wagen, war es Zeit, zurück in die Heimat zu fahren. Ich hatte zwei Möglichkeiten, von Stuttgart nach hause zu kommen. Die eine ging über Crailsheim, die andere über Lauda. Da ich in den Sommerferien sehr oft in Stuttgart war, um langsam aber sicher Abschied von meinen geliebten n-Wagen zu nehmen, wollte ich doch auch mal die (etwas längere) Route über Crailsheim nehmen. Ich war mir aber nicht soooo sicher, was besser wäre. Also sagte ich mir: Wenn du einen Wagen mit Originaleinrichtung findest, nimmst du den. Der RE nach Nürnberg fuhr ein. Das übliche Gespann: 111 mit 5-6 n-Wagen. Ich guckte, und guckte, und guckte, und fand einen OFV-Wagen. Ob ich was Besseres am RE nach Würzburg bekommen würde? Das war mir dann doch zu gefährlich, hatte ich mir doch ein nettes Plätzchen gesucht und wollte dieses nicht verlieren. Fünf Minuten vor Abfahrt meines RE kam die Durchsage "Information zum RE nach Würzburg, planmäßige Abfahrt 17:04 Uhr, fällt heute leider aus, Grund dafür sind Verzögerungen im Betriebsablauf". Glück gehabt. Pünktlich ging es dann los. Nachdem der Zug die Stuttgarter Region verlassen hat, betraten wir das idyllische Murrtal. Eine tolle Strecke. Unberührte Natur, überall entlang der Strecke. Vor Crailsheim kommt man sogar an einem Bahnmuseum vorbei. Ab Crailsheim ging es dann weiter mit 628 durch das liebliche Taubertal. Auch, wenn es ein riesiger Umweg ist, es lohnt sich auf jeden Fall! Jetzt fehlt mir als einzige noch nicht gefahrene n-Wagen-Strecke noch der RE nach Mannheim, der am Abend noch einmal mit 146 und n-Wagen fährt. Und die RE's nach Tübingen und Ulm bekomme ich hoffentlich auch nochmal. Dennoch wird die Zeit knapp. Ab Fahrplanwechsel dürfte es in Stuttgart nicht mehr so rosig ausschauen ...
