So weiter geht's, musste etliche Bilder wieder verkleinern um sie hochzuladen 
Nochmal zur Vergegenwärtigung, die 216 hat den Mischer (die gabs damals noch, heute entweder Kali oder Container) von Bebra nach Gerstungen gebracht und ist von dort nach dem Kopfmachen durch DR-Land das kurze Stück bis Dankmarshausen unterwegs, bis es wieder über die Grenze zurück Richtung Heringen und Heimboldshausen ging. Bei schweren Zügen wurde teils im Sandwich oder in DT gefahren, außerdem war die Strecke zweimal von Seiten der DDR an dieser Stelle dicht und es musste über die Hersfelder Kreisbahn der ganze Kali abgefahren werden, später mal mehr dazu.
ad 14) Das Einfahrsignal Berka zeigt Hp2 womit eine Zugkreuzung ansteht
ad 15) Schöne Fotokurve die sich bereits in der umzäunten Ortslage befindet (vergl. Bild 13)
ad 16) Deutlich sieht man wie die Strecke an Höhe gewonnen hat, der Zweite massive Durchlass oberhalb stammt von einem bereits abgebauten Anschlussgleis eines stillgelegten Kalischachts. Man erkennt auch die ehemals zweigleisige Strecke, die Weiche ins Überholgleis liegt genau auf dem Durchlass.
ad 17) Wenn auch massiv, schöne Dröhnung gab es sicher
ad 18) Einfahrt Dankmarshausen und man sieht bereits die beidseitige Einzäunung
ad 19) Die Beschaubrücke, ein weiteres unsägliches Detail der Grenzschikanen, jeder Zug musste hier halten, Suchscheinwerfer und Hundestaffel vorhanden, würde ich sagen ... besonders die Züge im Übergang DR-DB wurden penibel Wagen für Wagen untersucht
ad 20) Der Bahnhof verfügte noch über alte Bahnsteigkanten, der Personenverkehr wurde hier aber bereits in den 1950ern komplett eingestellt. Interessant war die alte und neue Beleuchtung, wie nannte man die "Leipziger Tropfen", die Pilzlampen waren ja allgegenwärtig ;-)) ...
ad 21) Das schmucke Empfangsgebäude ...
ad 22) Nun beginnt also die genaue Untersuchung, Wagen für Wagen … also mit dem Versteck wäre man in Sekunden aufgeflogen ...
ad 23) Der schwere Gegenzug quält sich vor der Kulisse des Heringer Kaliabraumberges über die satte Steigung von bis zu 14 Promille, heute mit nur einer Lok in Schrittgeschwindigkeit (in diese Richtung wollte wohl eher niemand aufspringen und über die Grenze, denn sonst mussten die DR-Strecke in Grenznähe alle zumindest mit 40 km/h befahrbar sein, damit niemand türmte
ad 24) Zugbegegnung im Labyrinth der Zäune, interessant der Signalmix für die Ausfahrt Richtung Westen, noch verrückter die "Todweichen" oder sollte man sie "Schutzweichen" nennen. Um jegliche unbefugt Ausfahrt zu verhindern durfte die freie Fahrstrasse gen West nur vom obersten Grenzer "freigeschaltet" werden, im Bf. Gerstungen kamen etliche Gleissperren, selbst in Hauptgleisen dazu, verrückt das ganze.
ad 25) Ausfahrt Heringen!
ad 26) Soeben erreicht der Zug Bundesgebiet und in starkem Gefälle geht es Richtung Widdershausen und Heringen. Hier war die Grenze natürlich besonders gesichert, sogar mit Steg über die Werra, Doppelzäunen, Minenfeldern und Panzersperren, lediglich der Gleiskorridor war "offen" aber unter massivster Bewachung (in Ellrich etwa gabs ja sogar ein Gleistor an einer Hauptstrecke)
So, nachdem ich noch ein Video dieses Abschnitts mache, geht's dann recht bald mal ins Werk Wintershall nach Heringen, da ist dann ordentlich was los 
@ben412 das dürften "Tis" von vR sein, sind Schiebedachwagen für nässeempfindliche Waren, wie eben Kali.