Hallo @hansdampff, ich muss Dir widersprechen, zu mindest in Teilen. Wir reden hier von einer sächsischen Strecke, d.h. viele Kurven, diverse Geschwindigkeitsunterschiede. Ich habe bei den Oberpfälzer Strecken mittlerweile um die 30 Trackrules und musste gerade wieder eine ergänzen. Jede Geschwindigkeit hat ihre eigene Überhöhung und Überhöhungsrampe und entsprechenden zulässigen Radius. Wenn ich dann selbst auf einer Hauptstrecke 80, 90, 100, 110, 120 als Geschwindigkeit habe, für jeden Bereich auch rechte und linke Weichen und mechanische Stellwerke, sind das schon alleine 10 Regeln. Dann gibt es die Stellen, wo Geschwindigkeisänderungen in einer Überhöhung stattfinden, von 110 nach 100, von 100 nach 80, von 80 nach 60. Also habe ich wieder entsprechende Regeln festzuhalten. Das nachträgliche Ändern der Geschwindigkeit mache ich nicht mehr. Damit habe ich mehr als einmal Probleme gehabt. Wenn dann noch eine ausgebaute Nebenbahn dazu kommt, habe ich noch einmal 60, 50, 40, 30 und sogar 20, wenn ein ungünstiger BÜ dabei ist. Kommt noch ein Industrieanschluss dazu, habe ich noch 5, 10, 15 zusätzlich. Nachdem ich mittlerweile deutlich über 500 km-Gleise im TS verlegt habe in unterschiedlichen topografischen Bedingungen ist mein Fazit in der Tat, für jede Geschwindigkeit in der Regel zwei Track-Rules (wegen rechter und linker Weicher, DKWs und Bogenweichen nicht vergessen). Dieses Vorgehen hat auch den Vorteil, dass ich mir im Vorfeld genau Gedanken mache, wie ich was verlege.
Gruß Bernd