Beiträge von bernd_NdeM

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    Also, da ich hier auch geschrieben habe, dass das Bild (jpg) nicht optimal nachbearbeitet worden ist, mache ich ein Angebot, wenn @vR_Ulf und der Ersteller des Repaints einverstanden sind, setze ich mich einen Tag an die Datei und bearbeite die gröbsten jpg-Macken nach. Da aber Farbverläufe im Blau sind, kann ich nicht versprechen, dass wirklich 100% hinzubekommen.


    Gruß Bernd

    Hallo Dirk,


    vielen Dank für Deine Information. Gut, dass ich das jetzt mitbekomme, dann kann ich das bei meiner Strecke gleich richtig machen. :thumbup:


    Bei dem angesprochenen Szenario ging es um Hagen - Siegen. Dort bin ich jahrelange mit der Bahn gefahren und ich wollte ein Szenario bauen, was die Situation etwa Anfang der 90er Jahre wiederspiegelt. Dann werde ich mir noch etwas anderes einfallen lassen, erst KI-Zug einfahren lassen - Türen öffnen, erst dann Spielerzug-Türen öffnen, ist zwar blöd, aber macht sich gut, wenn auf dem Nachbargleis ein Zug einläuft, Türen gehen auf, nach kurzem Halt wieder zu und dann fährt er wieder ab. Dann muss man irgendeine Krücke in der Geschichte des Szenarios erfinden.
    Ich habe zum Beispiel ein Signal, dass geht kurz auf "grün", dann wieder auf "rot", um schließlich endgültig bei "grün" zu bleiben. Also musste ich eine "Signalstörung" mit "DB"-Männchen am Signal und DB-Ford einbauen.


    Gruß Bernd

    Ah, das erklärt einiges. Ich habe gestern bei meinem ersten Szenario in Letmathe den Spielerzug einfahren lassen, danach den KI-Zug. Mal gingen die Türen auf, mal nicht. Immer wenn ich selber vergessen hatte als Spieler die Türen zu öffnen, gingen diese auf.... *dumm*
    Kann man nachträglich in einem Szenario den Mittelbahnsteig durch Marker teilen?. Sonst stelle ich H-Tafeln auf und lass die Züge nicht gegenüber halten. Irgend eine Lösung (auch dass bekanntliche hinter durch die Brust.... muss ja funktionieren *motz* )


    Gruß Bernd

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage an die Gleisbau/Streckebau-Spezialisten,


    die Strecke Osnabrück-Bremen hat bekanntlich zwischen Dreye und Bohmte LZB und ist auf 200 km/h ertüchtigt. Im Regelfall ist die Streckenhöchstgeschwindigkeit 160 km/h. In der Vor-Elektrozeit lag die Streckenhöchstgeschwindigkeit bei 140 km/h, abgesehen von der Durchfahrt im Bhf Syke. Ich habe bisher eine Track-Rule für 160 km/h.
    Frage: Muss ich für LZB eine Track-Rule für 200 km/h benutzen? Die vorhandenen Kurvenradien spielen kaum eine Rolle, da sie sehr groß sind (Überhöhung vernachlässigbar ob 200 km/h oder 160 km/h)
    Heute sind die Überholgleise in der Regel für 80 km/h (Weichenradien) verbaut, obwohl es auch noch 60 km/h gibt. In der Dampflokzeit gab es als Regelfall 60 km/h. Kann ich eigentlich (unabhängig vom Weichenradius) die Trackrule bei fertig gebauten Gleisen ohne Probleme von 80 km/h auf 60 km/h ändern?


    Viel Dank schon einmal für Antworten


    Gruß Bernd

    Hallo,
    mit Fototexturen kann man ordentlich arbeiten. Aber es ist wie bei jeder Kontruktion. Wenn ich ein gutes Resultat haben möchte, dann braucht es viel Zeit und Geduld. Was Prelli zeigt, hätte man in der Tat noch deutlich besser machen können. Ich kenne diese Artefakte von meiner Arbeit nur zu gut. Die noch stärker nachzuarbeiten, wäre gut gewesen. Aber das ist sicher, wenn es gut werden soll, ein zusätzlicher Tag Arbeit.
    Und zu der anderen Frage, die Qualität einer Textur ist aus meiner Sicht dann gut, wenn auch die einzelnen Bauteile und einzelnen Farbflächen separat umgesetzt sind. Das ist nicht unbedingt Repaint-freundlich, weil es anschließend mehr Arbeit macht. Aber die Modelle sollen vernünftig und professionell gestaltet sein (..und nicht unbedingt Repaint-freundlich).


    @Prelli, richtig. Man muss zum Bearbeiten die Auflösung hoch setzen. Ich ziehe meine Bilder grundsätzlich auf mindestens 600 Pixel/Zoll hoch, häufig auch auf 1200, bearbeite die dann und erzeuge erst dann die Auflösung, die ich brauche. So hat man die Chance, einen guten Teil der Artefakte weg zu retuschieren - ist nur eine Sauarbeit und funktioniert auch nicht immer - was man dann erst hinterher sieht!


    Gruß Bernd

    Hallo @Matthias Gose.
    also der Wagentyp ist eine echte Bereicherung, vor allem für Hagen-Siegen. Die Wagen waren (sind) zu Hauf im Einsatz in der metallverarbeitenden Industrie in Letmathe, Hohenlimburg und Hagen-Kabel. Vielen Dank für diesen Wagentyp. Da ich an meinen ersten beiden Szenarios genau für diese Einsätze am Basteln bin, wäre es schön, wenn Du mir bitte meine Frage vom Post 8 beantworten würdest, welche Rmms habt Ihr realisiert, gibt es die beiden Drehgestelltypen, wenn nur eins, welches und gibt es (vielleicht noch) eine DB-Variante (Bundesbahn). Mit Holzbeladung, einmal abgesehen von der Kyrill-Zeit (könnte man auch gut als Szenario machen mit Verkehren von Finnentrop und Plettenberg aus) gibt es vor allem viele Stahl-Beladungen. Trotz Eurer vielen Varianten wären noch typisch Stahlbrammen und vor allem Drahtrollen - Iserlohn und Letmathe waren das Zentrum der Drahtindustrie.


    ...und Prelli kann ich nur recht geben. Nach den vR-Loks und den DR-Personenwagen von RW0381 die nächste super Entwicklung - so macht TS Spaß (die ÖBB 1044 natürlich auch) :thumbsup:


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo,
    erst einmal ein großes Kompliment an die Entwickler des Wagens und vor allem die Idee mit den unterschiedlichen Beladungen. Das finde ich super und der TS kommt der Eisenbahn wieder ein Stück näher, die ja bekanntlich Güter transportiert.
    Trotzdem habe ich da zwei Fragen. Ich bin nun mal ein Fan davon, dass Simulationen auch halbwegs Epochegerecht sein sollten. Die Rmms gibt es in verschiedenen Bauformen, u.a. als Rmms 663, Rmms 664 und Rmms 665. Bei einigen wurden die Drehgestelle von Typ 661 gegen solche vom Typ Y25Lsd getauscht. Da die Wagen ab ca. 1968 gebaut wurden (abhängig von Bauform), welcher Typ wurde umgesetzt mit welchem Drehgestell und gibt es auch eine DB (alt) Variante?


    Gruß Bernd

    Hallo Safter,
    ich versuchs Mal zu erklären, wobei ich nicht genau sagen kann, ob ich es noch richtig hinbekommen.
    Die Reibungsgrenze ist genau der Punkt, an dem eine Lok anfängt zu Schleudern (beim Anfahren/Beschleunigen) oder zu Gleiten (beim Bremsen).
    Der Microschlupf ist der mikroskopisch kleine, also nicht sehbare aber hörbar Schlupf, der bei Drehstromlokomotiven ausgenutzt wird, um genau am optimalen Haftpunkt die maximale Leistung auf die Schiene zu bringen. Hier regelt die Leistungselekronik der Lok im microsekunden Bereich die Leistung, dass es gerade nicht zum Abreißen der Haftreibung kommt. Die umfangreichen Versuche und theoretischen Grandlagenarbeiten zur Entwicklung der Reihe 120 und der Drehstromantriebstechnik hatten gezeigt, dass die optimale Haftreibung im Bereich des Microschlupfs liegt.
    Den gibt es auch bei Diesellokomotiven mit Drehstromantriebstechnik, ab dabei auch das typische "Kreischen" entsteht, ist mir nicht bekannt.
    Demgegenüber gibt es den Macroschlupf, genau den, den man sehen kann und der etwa bei 7 bis 10% des Radumfangs liegt. Der entsteht, wenn keine optimalen Haftbedingungen mehr vorliegen, nasse Schienen, Winter usw. Bei Macroschlupf geht die Haftreibung über den Microschlupf hinaus verloren. Die Lok regelt über einen sogenannten KSR (Kraftschlussregler) die Leistung herunter. Hier ist der Lokführer gefordert, indem er dann Sanden muss, um den Haftwert wieder zu verbessern. Ist der Zug zu schwer oder die Gleise zu schlecht (z.B. nasses Laub), kann es passieren, dass die Leistung soweit heruntergeregelt wird, dass der Zug liegen bleibt.
    Das im Übrigen im TS abbilden zu wollen, würde ihn hoffnungslos überfordern. Insoweit sind die modernen Drehstromloks im TS sehr weit weg von einem realistischem Fahrverhalten.


    Was bei meinen obigen Ausführungen nicht passt, bitte ausdrücklich ergänzen oder korrigieren.


    Gruß Bernd

    Also erst einmal kann die 101 ebenso wie andere Drehstromloks auch (z.B. die 460 der SBB) in Realität ganz schön heftig Quietschen, nämlich dann, wenn die Lok beim Anfahren im Bereich des Microschlupfs arbeitet. Bei moderneren Drehstromloks, wie dem Taurus, gibt es dafür bereits Schallabsorber. Ob das aber tatsächlich umgesetzt ist, kann ich leider nicht sagen, da ich die TTB-Variante nicht kenne. Die RSC 101 macht es nicht.


    Gruß Bernd

    Es geht mal wieder weiter, heute ist die vR 103 dran.
    Die Leistungsfähigkeit der Lok ist ja hinreichend bekannt. Aber hier noch ein paar technische Daten, die bei der Leistung für den Lokführer interessant bzw. wichtig sind und die vR annähernd umgesetzt hat.
    Die 103 hat eine Oberstrombegrenzung von 600A, was allerdings weniger an der Lok lag, sondern an dem Netz der DB, was seinerzeit nicht mehr hergab. Die Lok hat für den oberen Geschwindigkeitsbereich eine Spannungsumschaltung, was ihr für Geschwindigkeiten zwischen 140 km/h und 200 km/h noch einmal richtig Power gab. Diese wurde auch von vR gut umgesetzt. Damit verbunden war aber auch eine zulässige Oberstrombegrenzung von 720A. Dieses fehlt, lässt wahrscheinlich der TS nicht zu und ist außerdem seit geraumer Zeit bei der DB abgeschaltet. Die Dauerzugkraft liegt bei 24 kN, die Anfahrzugkraft bei 50 kN (für 2 min). Diese lässt sich mit der virtuellen Lok nicht erreichen. Hier, bzw. unter herum fehlt ein bißchen Feintuning. Allerdings habe ich die Lok auch mit einem klassischen 13 Wagen-IC problemlos fahren können, was unten herum fehlt, macht die Lok ab 70 km/h wett.
    Ich bin diesmal drei Belastungszüge gefahren, mit 479t, mit 569t und 659t. Bei der letzten Last wurde das Anfahren in der Steigung schon schwer. Das heißt, realistisch wären eher 569t und das entspricht in etwa der Grenzlast auf der Geislinger Steige, also auch hier ein guter Job von vR. Die Leistung der Lok ist realistisch.
    Dann bot es sich einfach an, ein klassischer 13 Wagen IC über die Tharandter Rampe. Das hat einfach Spaß gemacht und ich bin gleich die ganze Strecke gefahren. Der Anfahrschwung aus dem Bahnhof Tharandt führte dazu, dass man in einem optimalen Leistungsbereich kam. Ich musste ständig auf den Steigungsstrecken zurückschalten. Man ist als Lokführer richtig beschäftigt und man merkt, wie wichtig vorausschauendes Fahren ist. Ein Tip, die Lok und die Freiberger Strecke haben, baute euch einen 13-Wagen Sonderzug zusammen und fahrt die Lok, ich fand das einfach Wahnsinn.
    Da mir Prelli seine Schwarzwaldbahn zur Verfügung gestellt hatte, bin ich auch die mit einem 13 Wagen IR gefahren, 13 Wagen entsprechen rund 550t Last. Das ist etwa Grenzlast. Mit den vielen Gleiswechseln und 40 km/h Abschnitten war es auch hier erforderlich, aufmerksam den Oberstrom im Auge zu behalten. Aber auch dieser Zug war kein Problem.


    Als nächstes folgt der geplante Nachfolger der 103, die 120, allerdings nicht in der Expertline Version.


    Gruß Bernd

    Also das Sulinger Kreuz wird in der ersten Version den Abschnitt vom HP Barrien bis nach Twistringen beinhalten. Das sind rund 28 km und gut zum Erfahrungsammeln, Fehler machen und vermeiden etc. Wenn die richtig funktionieren gibt es in einer Version 2 die Abschnitte HP Barrien bis HP Dreye (einschließlich Weserbrücke) und dazu den Abschnitt von Twistringen nach Diepholz. Weiter habe ich noch nicht gedacht, aber ich bin ein Freund von Streckennetzen, von daher und ich habe noch Lust ist Osnabrück denkbar, ebenso der Abschnitt von Nienburg nach Eystrup. Aber das ist ganz weit weg. Im Moment bin ich noch am Gleisbau zwischen Bassum und Twistringen.


    Gruß Bernd

    Also, Elbe-Weser-Dreieck ist vor allem eine Fleißarbeit und ein Geduldsspiel und man braucht eine Gewisse Sorgfalt. Dann läuft die Strecke auch. Hamburg-Bremen kenne ich leider nicht, was ich bedauere, da ich ja in Dreye in Richtung Süden anschließe.
    Also schau Dir das Elbe-Weser-Dreieck an und arbeite konsequent die Liste in der Dokumentation ab.
    Aber die beste Freeware-Strecke ist für mich noch immer das Projekt Freiberg.


    Gruß Bernd