Streckenbau Step 2:
Wasser hinzufügen
Das hat einen ganz praktischen Grund. Wenn man in Flußtälern baut, bekommt man vom Fluß recht gute regelmäßige Höhenangaben über Topografische Karten. Die alten sind da deutlich besser gegenüber den neueren. Damit hat man schon einmal ganz gute Referentpunkte für die Höhen. Ich nehme bei den Flüssen das "allgemeine Wasserloft". Damit kann man die unterschiedlichen Breiten der Gewässer recht gut modellieren. Die Ufer mache ich dann gleich mir, möglichts auch so, wo ein Baum in real steht, kommt auch einer hin, wo eine Gebüschgruppe ist, kommt auch eine hin. Größere Seen modelliere ich aus, vor allem wenn sie in der Nähe der Bahn liegen.
In der Oberpfalz habe ich das Naab-Tal, das Regen-Tal, das Vils-Tal und am Rande noch das Pegnitz-Tal. Ich bin gerade dabei, den Arbeitsschritt abzuschließen: wahrscheinlich bis Mitte Mai. Bei der Vils fehlt mir noch etwas.
Das anze hat noch einen zusätzlichen Effekt für die Motivation. Die Täler sehen dann auch schon nach etwas aus und man merkt, dass man schon Einiges geschafft hat.
Die Screenshots sind an den Stellen entstanden, wo ich die Strecke im Step 1 gezeigt habe. So kann man den Fortschritt gut sehen.
Beiträge von bernd_NdeM
-
-
..nur zur Ergänzung. Es gibt nicht nur die 11 Loks in Deutschland. Eigentlich sollte das eine Plattform Baureihe werden, naja, sind dann noch rund 50 Loks für Pakistan und ich glaube Malaysia dazu gekommen.
Hier ein Beispiel:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Gruß Bernd
-
@engine2
Du versuchst Deinen Weg zu erklären, besser wäre es, genau zu beschreiben, was Du denn möchtest. Nur dann kann man vernünftig sehen, ob Dein Weg und Ansatz richtig ist. Es wäre schön, wenn Du das noch nachholst.Gruß Bernd
-
...dann fehlt Dir aber der rote DDR-Leitpfosten (siehe Foto oben)

Gruß Bernd
-
das mit den Leitsteinen war eher eine Anmerkung mit Augenzwinkern, eben weil das Projekt nahezu perfekt umgesetzt ist. @Holzlaender hat die auch bei der Pressnitztalbahn verbaut. Und die habe ich auch nur deshalb angelegt, weil ich von der Strecke Hetzdorf-Eppendorf eine Reihe von Fotos habe, die die Leitsteine überdeutlich zeigen. Bei dem Straßen-Loft sind eben fix die modernen Leitpfosten verlinkt. So baut man das dann eben - mache ich genauso. Wenn mich sowas dann irgendwann nervt, tausche ich das oder bastle etwas Neues.
Gruß Bernd
-
Das passt zwar nicht in Deinen Zeitraum, aber vielleicht hilft es doch: historische Luftbilder aus Mecklenburg-Vorpommern: https://www.laiv-mv.de/Geoinformation/Blickpunkte/DOP
Gruß Bernd
-
Wo soviele Baukräne stehen, kann eigentlich nur Stuttgart 21 sein.
Gruß Bernd
-
...und ich sitze dort an den Gleisen - habe noch Artefakte und deren Ursprung herauszufinden und muss einige Gleise an die historische Situation anpassen. Man kann den Bahnhof aber schon erkennen
. Heiko hat schon fleißig gewerkelt.Gruß Bernd
-
Streckenbau - Step 1: Gleise legen - Hektometer/Kilometer-Tafeln/Steine setzen.
Sieht einfach aus, doch der Teufel liegt im Detail.
Das Detail sind die Höhen, hier hatte ich in Roding eine Höhe von 364,46m und in Cham eine Höhe von 372,99m, also eine Steigerung von 8,53m
(nur zur Anmerkung: Cham wird bei den Oberpfalz-Strecken nicht dabei sein!)
Pösing liegt in km 39,25, Cham in km 48,035, also eine Distanz von 8,985 km. Da Bahnhöfe in der Ebene liegen nach EBO kann man mit 8000m rechnen. Es ergibt also rund 1,07m Steigung auf 1000m, also 1,07 Promille. Das habe ich gemacht und ich bekam einen Bahndamm von 3, 4, 5 Metern Höhe, wo in der Realität keiner ist. Also die Strecke fällt von Pösing her zunächst, verläuft dann in der Ebene und steigt erst die letzten Meter nach Cham hinauf - dann aber mit bis zu 6 Promille.
Das herauszubekommen, dabei helfen Fotos, vor allem Luftbilder und die alten topografischen Karten. Die zeigen sehr genau Dämme und Einschnitte und geben die Höhenlinien mit Referenzpunkten wieder. Führerstandsmitfahrten helfen oft wenig bis granicht, weil man die Höhe der Bahndämme nicht einschätzen kann. Bahnbau war früher auch sparsam, also versuchte man Dämme und Einschnitte nur so zu gestalten, wie eben möglich. Dadurch entstand zwischen Bahnhöfen oft eine "Berg- und Talbahn" - auch in Flußtälern.
Geländemodellierung mache ich zu diesem Zeitpunkt in der Regel noch nicht. -
Ich stelle ja immer Mal wieder Beispiele im Screen-Shot-Themenbereich vor. Hier ein paar Beispiele aus Irrenlohe und eine Streckenkarte, dort fehlen im Westen (links) noch ein paar Gleiskilometer und die Bahn nach Schmittmühlen liegt zur Zeit nur bis etwa Theuern. Ansonsten soll erst einmal nichts weiter dazu kommen an Strecken. Die Ausgestalltung und der Objektbau nehmen noch genug Zeit in Anspruch.
Hier noch Links zum realen Vorbild:
ESig Irrenlohe mit Bahnwärterhaus: https://www.flickr.com/photos/der-nuernberger/17149807325/
Blick Richtung Schwarzenfeld und Ausfahrt nach Amberg (Links): http://bahnrelikte.net/bst/nir/image005.jpgBlick auf den Bahnhof (früher war das Umfeld nicht zu "verkrautet"): https://www.bahnbilder.de/bild…no-610-508-faehrt-am.html
Bahnhof Irrenlohe - Blickrichtung Schwandorf: https://www.mittelbayerische.d…16500/4916583/779x467.jpg
Gruß Bernd
-
@Amisia
ich arbeite auch immer noch mit dem 32bit-Editor. Der stürtzt zwar hin- und wieder ab, aber das ist nichts Neues - eben regelmäßig zwischenspeichern - bzw. ich weiß mittlerweile auch, was kritisch ist: Bodentexturen oder die berüchtigten Höhenpfeile anfassen.
Auf 800 km komme ich noch nicht, aber das kann ja noch werden. Ich freue mich, wenn es im hohen Norden weitergeht - gutes Kontrastprogramm zum Hügelland.Gruß Bernd
-
@Holzlaender
..das kenne ich nur zu gut
Leider gibt es auch die Bücher der SSB-Medien für das Thumer-Netz noch nicht. Da hatte ich mit Mulda-Sayda und Hetzdorf-Eppendorf mehr Glück. Ein bißchen hilft ja u.a. das FHWE-Buch über das Thumer Netz weiter.
Gruß Bernd
-
@Holzlaender
wieder super umgesetzt. Nach der letzten Sonderfahrt mit IVk zum letzten in Betrieb befindlichen Anschluss bin ich die Strecke abgelaufen - ich kann mich noch gut erinnern.
Heute habe ich aber - endlich - mal etwas zum Meckern
Die bundesrepublikanischen Leitpfosten gab es aber zur Zeit der Bahn noch nicht. Damals waren - wenn überhaupt, dort Leitstein positioniert
und die DDR-Leitpfostern waren doch auch irgendwie mit roter Binde, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.Freue mich schon auf den nächsten Abschnitt, aber die richtig arbeitsintensiven (Ortsdurchfahretn) kommen ja noch.
Viele Grüße
Bernd -
Ludmilla in der Oberpfalz
Ausfahrt Neubäu und Ausfahrt Roding -
Personenzug von Schwandorf nach Cham - Halt in Neukirchen-Balbini
Pösing: der Bahnhof wurde 1979 abgerissen, passt also noch gerade zur Epoche der Oberpfalz.
-
Roding in Richtung Schwandorf
.. und Kohle aus Tschechien -
-
..etwas probieren 600mm-Gleis mit Orginal S18-Profil. Ganz schön klein
-
@TomB
Das ist einer der Gründe, dass ich diese Listen gerne selber händisch erstelle. Dann bin ich immer sicher, dass das passt - abgesehen von eigenen Schreibfehlern
Viele Grüße
Bernd -
...erst kommt das Wasser, dann die Bahn: im Tal des Regen bei Pösing