@Dasi
Es kommt ja darauf an. Auch bei Abellio wirst du genau so Dienstwechsel bekommen können und werden dich auch fragen ob du mal da oder da tauschen kannst. Kenne nur Abellio BW. Aber du hast genau so Bereitschaft Schichten. Es wird zumindest bei den meisten Bahnen auf das rechtliche geachtet, und auch nur so eingeteilt. Dennoch sind auch in Dienstplänen möglich, bis zu 11 oder je nach Tarifvertrag auch mal 9 Std zwischen den Schichten als Übergang gelten. Die Schichten waren zu Bundesbahnzeiten teilweise sogar härter als heute, außer man nimmt bestimmte Güterverkehrs Firmen die da gerne über die Strenge schlagen. Oder Privat Krauter die als Lokverleiher rum laufen.
Das Privat Leben wird auf jeden Fall bei jeder Firma leiden, weil dort auch gerade in der Ausbildungsphase viel Eigeninitiative mit Lernen als Quereinsteiger gefragt ist. Und auch hinterher ist es für Angehörige und Familie nicht einfach mit Schichtdienst von 3 Uhr morgens weg, bis 11 Uhr / 13 Uhr Mittags klar zu kommen, oder das in der Woche dann auch mal von Freitag auf Samstag gearbeitet werden muss. Durchaus können auch mehrere 10 Std Schichten kommen. Zu glauben das man da einfach das ganze nicht machen muss, ist hier leider falsch.
Durchaus gibt es aber auch 2 Tage frei, aber eben nicht immer jede Woche. Je nach Firma unterschiedlich.
Das die Arbeitsbedingungen heute so schlecht sind, hat eher mit den Lokführer Verleihfirmen zu tun, die sich nicht an die 10-14 Std Regel halten und Lokführer um länger als erlaubt durch das Land schicken und diese das mit machen. Das hat aber weniger mit dem zu tun, was @Class 373hier anspricht. Und natürlich mit der Ausbildungspolitik verschiedener Bahnen, besonders aber auch der DB ... und die "Privaten" die gerne durch DB gespart hätten. Am Ende haben alle damit verloren und müssen jetzt Geld anbieten um Lokführer anwerben zu können...