@Matthias J. S21 kostet die Bahn keinen Cent, Köln-FFM kostete die Bahn auch so gut wie nichts. Das haben fast ausschließlich Bund und Länder gedeixelt. Desweiteren ist die Bahn auch nicht an der Linienführung von Köln-FFM schuld, diese wurde so Politisch erzwungen, obendrein hat die DB AG eh nichts mit der gesamten Planung am hut gehabt. Die haben später nur die Planungsfeststellungsverfahren eingeleitet und das teil gebaut.
Neubauprojekte werden eben gefördert, und auch gefordert.
Stell übrigens mal massig Gv auf die Schiene am Wochenende, und schau wieviel anzeigen und Gerichtsverfahren du an den Hals bekommst. Und du hast es ja auch schon angesprochen: Der Rumäne ist halt Günstiger, und den Güterzugverkehr können sich viele Unternehmen nciht mehr leisten, weil die Kundschaft im Laden nichts für Produkte zahlen will. Zudem kommt das es oftmals Kurzfristige Lieferungen gibt. Man kann schlecht um 13 Uhr bei einem Bahnunternehmen anrufen und für 14 uhr einen Wagen bestellen, der die Ware unverzüglich zum Kunden fährt.
Ob es erschließbares Gelände ist spielt erstmal gar keine rolle bei der Diskussion um verspätungen, instandhaltung, etc. Was eine rolle Spielt ist die größe des Netzes und der darauf stattfindende Verkehr.
Es ist extrem günstig das Schweizer Netz instand zu halten, es gibt ja kaum Streckenkilometer, es gibt auch kaum Rollmaterial.
Das Netz ist klein und überschaubar, und der Verkehr deutlich geringer als auf dem Deutschen Netz. (Prozentual zur größe des Netzes, das muss ich anscheinend einfügen, sonst wird es nicht verstanden.)
Und die anfälligkeit für Verspätungen Steigt mit größe und komplexität des Netzes, und mit der Anzahl der Zugfahrten. Da könnte das Schienennetz in Deutschland den besten zustand der Welt haben, und auch das Rollmaterial, dan hätte man aber trotzdem noch mit Verspätungen zu kämpfen. Die einzigen möglichkeiten die es gibt das ganze zu entschärfen sind eigene Strecken für Fernverkehr, Güterverkehr, und Regionalverkehr, welche sich nirgends Kreuzen.