Zweischneidige Klinge.
Da ich einige Streckenbauer in Sachen Signalisierung berate, bin ich heilfroh, dass es einfache Loks gibt, die eine einfache Funktion haben (z.B. PZB), damit kann man testen, liegt da ein Magnet und reagiert der auch richtig aufs Signal. Ausser Meldung zum Quittieren und Vollbremsung bei rot brauch ich im Augenblick da nichts. Ich verwende, da mal gekauft, die Loks mit AFB (Zappelsteuerung) von GR, da muss ich mich nicht so auf die Lok konzentrieren, kann mehr die Signale beobachten, bzw. mich der Landschaft erfreuen.
vR. hat doch selber eine Umsatzstatisik. Die wissen doch was gekauft wird. Wenn die eine konstante Verkaufskurve (Gerade oder Ansteigend) ihrer High-End Loks haben, warum sollen die einfache Loks bauen, wenn das Alleinstellungsmerkmal Erfolg bringt.
Im der Modelbaubranche gibts die gleiche Dauerdiskussion. Immer teurere ausgefeilte Modell zu Preisen, da musste fast schon einen Bausparvertrag auflösen. Aber gefahren werden die kaum, da zu empfindlich, die stehen in der Vitrine. Es wird immer rumgeschrien, bitte was bezahlbares einfaches.
Nur da muss der der Hersteller 10 Stück verkaufen, um die gleiche Rendite zu haben.
Gut auf der Strecke fährt dann die Lok aus der Anfangspackung, da einfach zu fahren und robust.
Schön wärs schon, da vermutlich in den Skripts leichter umsetzbar: Einfach fahrbar für den Anfänger, dann stufenweise zuschaltbarer Schwierigkeitsgrad.
Da gibts schon einige (wie mich) die wegen zu komplizierter Bedienung, das Ding in die virtuelle Vitrine gestellt haben.
Wenn ich mich da hintasten könnte, würde ich schon mal manche Funktion zuschalten. Aber erst will ich mal fahren. Wenns dann langweilig wird, kann man die Schwierigkeit raufsetzen. Nur Starten, dann 1000 Funktionen wegschalten, damit ich das Ding zum rolllen bringe. Ne, das ist mir zu kompliziert.
Deshalb hab ich vR- loks z.ZT. nicht auf dem Einkaufszettel.
StS