Beiträge von FraPre

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    Wer weit reisen will, sollte also früh losfahren und häufiges oder sehr häufiges Umsteigen einplanen und seine Gepäcklast entsprechend anpassen.


    Gruß

    der trainman1

    Das ist es ja zum Teil, solche Strecken würde ich nur dann mit dem Regionalverkehr bewältigen, wenn es neben dem Preis sicher und bequem ist, sprich ich einen ordentlichen Sitzplatz habe, und mir nicht 10 Leute auf den Füßen stehen, die Luft stickig machen und mich nach dem Motto ansehen "na hoffentlich steht der bald auf". Da bekomme ich ja Platzangst (oh, das ist ja fast ein Wortspiel).

    Viele lockt diesbezüglich der Preis, um vielleicht endlich mal Freunde besuchen zu können, und dabei von Flensburg bis Füssen für 9 € zu fahren, oder welche mit dem Schwabenvirus infiziert, wirklich Geld spare wollen.

    Jeder weiß, worauf er sich einlässt, wenn er von Berlin oder Hamburg an die Nord- oder Ostsee fahren möchte, inklusive des Kicks, ob man abends wieder zurückkommt, weil der Zug schon zu 300% ausgelastet ist, mal ganz zu schweigen von dem Fahrrad, welches noch mit muss.

    Der Nahverkehr wäre auf Dauer aktuell nie in der Lage das zu wuppen, die Personale melden sich krank, weil sie die Schnau... voll haben Es fahren auch hier Züge, die hat man aus Museumsvereinen zusammengestellt, um 10 Plätze mehr anbieten zu können (BR 218 von was weiß ich welchem EVU mit ehemaligen Silberlingen oder Halberstädtern in allen Varianten und Lackierungen). Zuletzt habe ich solche Züge in YT Videos aus Rumänien, Albanien und Bulgarien gesehen.

    Ja, das sind jetzt mal 3 Monate Abenteuer für die einen, 3 Monate Frust für die anderen. Bringen wird es nichts, wei die Bahn am Ende ist. Ein Schienennetzt, welches verschlissen und am absoluten Limit ist, Bahnsteige, die es gar nicht erlauben auch nur einen Wagen mehr anzuhängen, es sein denn man fährt auch im Nahverkehr Sprinter Züge, die nur auf größeren Bahnhöfen halten, wo die Bahnsteige lang genug sind. Die Realität, der RE 1 von Magdeburg nach Frankfurt / Oder bzw. teils sogar Eisenhüttenstadt / Cottbus (Fahrzeit dann fast 4 Stunden) hält bis auf einzelne Abschnitte an jedem Kuhdorf, auch wenn man sich mit dem ab Brandenburg verkehrenden Zwischentakt teils abwechselt, weil gar keine RB im Angebot ist. Viele Bahnsteige dürften hier mit den planmäßigen 5 Dostos ausgereizt sein. Schon beim Umbau der Strecken hätte man hier vorausschauend planen und bauen sollen, aber eher lernt eine Kuh das Fliegen, als wie das passieren würde.

    Da gibt es auf modernisierten Strecken keine Bahnhöfe mehr, Überleitstellen werden ausgebaut und die Signale stehen auch mal gerne im Abstand von 11 Kilometern, wa sich, wie der Kenner weiß, auf die Zugdichte auswirken könnte, mal abgesehen von dem Fall, wo eventuell Bauarbeiten anstehen, und nur ein Gleis nutzbar ist.

    Doch nicht nur mehr Reisende möchte man aktuell mit dem 9,00 € Ticket auf die Schienen holen, sondern ja generell auch mehr Güter. Mehr Güter auf die Schiene, auf welche denn, auf die, wo jetzt im 30 Minuten Abstand die ICE zwischen Berlin und Hamburg fahren (was ja mal auf Deutschland ausgedehnt werden soll). Genau mein Humor, wenn jeder Güterzug alle paar Kilometer in die Ecke fährt, weil man ICE im S-Bahntakt anbieten muss. Aber das Sahnehäubchen sind dann die Baustellen im Netz, wo jeder Zug weiträumig Slalom um diese Baustellen fährt, und je unbedeutender die Zuggattung, je weiter holt man aus, und teilt sich dann das verbliebene Netzt mit Regionalverkehr im 15 Minuten Takt, Fernverkehr im 30 MInuten Takt.

    ... und wer als Verdammter dann selber in diesem Betriebsgeschehen mit dem Regionalverkehr fahren muss, weil es eben so geplant oder nicht anders machbar ist, der wünscht sich dann, am Rande des Wahnsinns und wenn er überhaupt noch mitkommt auf eine ..

    "Eine Insel mit zwei Bergen / Und dem tiefen, weiten Meer / Mit viel Tunnels und Geleisen / Und dem Eisenbahnverkehr / Nun, wie mag die Insel heißen? / Ringsherum ist schöner Strand/ Jeder sollte einmal reisen / In das schöne Lummerland"

    So, wo waren wir stehengeblieben?

    Bisher habe ich das Ticket nur im städtischen Nahverkehr genutzt, das aber durchaus intensiv.

    Im August wollte ich ich in meinem Urlaub dann zumindest mal nach Thale und in den Harz fahren, vielleicht sogar HSB, aber insgesamt werde ich mir das gut überlegen, wenn ich die Züge so sehe. Besonders der Rückfahrt sehe ich dabei mit Unbehagen entgegen, nicht dass man noch übernachten muss, weil man nicht mehr wegkommt.

    Meine Anwort oben bezog sich ja auf Mensahi41, und ohne der Auflösung durch steamtrain25 vorgreifen zu wollen, seinen gemachten Vorschlag, bescheiden mit einem ? versehen, hätte er sich (und wir uns) doch ganz leicht auf Youtube bestätigen können.

    Ich gehe also zu 99,9% davon aus, dass Mensahi41 natürlich richtig liegt, siehe ab Minute 53:30, die Brücke folgt dann alsbald in Fahrtrichtung Frankfurt dem Bahnhof Riedstadt-Goddelau.

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    Ja, das geht zwar unter der Woche etwas zurück, aber dennoch bleiben die Züge vielfach überfüllt, müssen sogar geräumt werden. Was durch diese deutschlandweite Gültigkeit sicher gut gemeint war, geht irgendwie mächtig nach hinten kos, scheint mir. Reisen wird eher zur Frust statt zur Lust, besonders für die, die es sich nicht aussuchen können und fahren müssen.

    Man muss immer ein Risiko mit einplanen überhaupt wegzukommen, besonders wenn es an die Rückfahrt geht.

    Bequemes Reisen sieht anders aus, und es gab auch schon Fälle von medinzinischen Notfällen infolge Kreislaufversagen, was bei einem Stehplatz und den stickigen Wagen kein Wunder ist.

    Und auch das Personal ist genervt, was sich wohl auch schon auf den Krankenstand auswirkt.

    Hier sind noch keine Ferien, aber selbst so sind in der Woche Züge in Harz, z.B. nach Thale auch zur Mittagszeit überfüllt. Ich wollte dann im August, wenn ich Urlaub habe, aber hier auch Ferien sind, gerne mal wieder dorthin fahren, werde mir das aber gut überlegen. Was hingegen gut läuft, ist eben die Nutzung im Stadtgebiet. Man merkt auch hier, dass die Busse und Straßenbahnen voller sind, aber alles ganz verträglich.

    Also Mathe wäre schon wichtig, da ja nach erfolgreicher Bewerbung neben der körperlichen Eignung auch die psychologische Eignungsuntersuchung kommt. Hier spielen bei den Aufgaben schon auch grundlegende mathematische Fähigkeiten (z.B. Dreisatz) eine Rolle.

    Das Farbsehen selber wird eben auch über die Farbtafeln und somit über geringe Farbunterschiede zwischen den Farbtönen rot / gelb bzw. grün / blau geprüft. Hier solltest du schon die abgebildete Zahl oder Zahl + Buchstabe erkennen. An einem Signal selber ist es sicher einfacherer, gelb und rot zu unterscheiden.

    Wenn man also schon eingestellt ist und die Umschulung beginnt, erübrigt sich diese Frage. Wenn, dann hat man das, wenn es relevant ist/wäre, beim Vorstellungsgespräch erwähnt oder zur Kenntnis genommen, auch wenn du dass vielleicht nicht bemerkt hast.