Beiträge von FraPre

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    Kursbuchstrecke 920 DR
    Bundesland: DDR
    Verlauf (Abschnitt): gesamter Streckenverlauf. Berlin - Angermünde - Paswalk - Stralsund
    Streckenlänge: ca.240 Km
    Vorgeschlagener Zeitraum: Mitte der 80 Jahre
    Rollmaterial: BR 106, BR 110, BR 118, BR 120, BR 132, BR 131, BR 03, BR 211/242, BR 250, BR 243
    In RW bereits vorhandenes Rollmaterial: BR132, BR 143, BR 250, ???
    Sonstige Anmerkungen:
    Berlin - Stralsund auch gerne zur aktuellen Zeit 2015


    Kursbuchstrecke 731 / 700 DR
    Bundesland: DDR
    Verlauf (Abschnitt): gesamter Streckenverlauf Helmstedt - Magdeburg - Brandenburg - Berlin (Ost & West) oder erst ab Magdeburg und nur via SAR Richtung BLO/ BHF
    Streckenlänge: ca.180/140 Km
    Vorgeschlagener Zeitraum: Mitte der 80 Jahre
    Rollmaterial: BR 106, BR 110, BR 118, BR 132, BR 211/242, BR 250, BR 243
    In RW bereits vorhandenes Rollmaterial: BR132, BR 143, BR 250, ???
    Sonstige Anmerkungen:


    Kursbuchstrecke 560 / 630 DR
    Bundesland: DDR
    Verlauf (Abschnitt): gesamter Streckenverlauf Saalfeld - Probstzella - Lauscha - Sonneberg
    Streckenlänge: ca. 70 Km
    Vorgeschlagener Zeitraum: Anfang der 80 Jahre
    Rollmaterial: BR 106, BR 110, BR 118, BR 119, BR 132, BR 95
    In RW bereits vorhandenes Rollmaterial: BR132, ???
    Sonstige Anmerkungen:

    Hallo Prelli als ich mir die 155 gekauft hatte war mein erster Eindruck das ist doch eine vR Lok.

    Lass das bloß Maik nicht hören. Ich glaube Maik hatte den Sound beigesteuert, der Rest an der Lok ist genauso haarsträubend umgesetzt, wie bei anderen Loks. Fahren und Bremsen kann man mit ihr, aber wie, mit realen Funktionen hat das nichts zu tun.
    Die dynamische Bremse wurde komplett falsch programmier, die Fahrsteuerung auch, von den kleinen Fehlern ganz zu schweigen. Hier hätte man sich bezüglich der Schaltwerkssteuerung mal an Vr orientieren können (BR 112), dort passt es. Also bitte die BR 155 nicht in den Himmel loben.

    Naja, die wenigstens User hier werden eh beurteilen können, ob ein System / eine Lok real umgesetzt ist oder nicht. Bleibt also ein gefühlter Eindruck, teils basierend auf Erfahrungen von anderen Loks oder dem, was andere sagen. Fehler werden als solche nicht erkannt oder Realität als Fehler vermutet, das Gleiche umgekehrt.


    Im TS fehlen eh wesentliche Dinge, um vieles beurteilen zu können. Ein echtes Fahrgefühl, besonders das "Fühlen" kann man nicht simulieren. Rein bedientechnisch ist die 261 eben anders, aber durch die mangelhafte PZB und die offensichtlich fehlende vorwärts / rückwärts Fahrmöglichkeit von einem Pult aus beim Rangierdienst, ist sie in der Tat nur mangelhaft einzustufen, auch wenn manches wirklich durchaus akzeptabel umgesetzt ist.

    Nirgends passiert mir das übrigens öfters, als hier, besonders mit dem Tablet.
    Was mich hier etwas stört, jede Korrektur des Beitrages wird von Beginn an als Korrektur angezeigt. Sieht man einen Fehler nach dem "Veröffentlichen" (was manchmal wirklich erst dann auffällt), hat man sofort eine Korrektur stehen, in anderen Foren sind die ersten 5 Minuten frei!

    So, die ersten Kilometer bin ich nun auch gefahren, sprich BR 261 + 12 Holzwagen, also über 1000 t und kann nun mal das hier bereits geschriebene bestätigen oder korrigieren.


    Der Start ist ja recht einfach, die Lok läuft ja schon und das Einschalten der PZB ergibt zunächst die eingestellte Zugart, dennoch funktioniert weder das Startprogramm richtig, noch die PZB selber. Ich kann Wachsam bedienen und bekomme dennoch stets eine ZB, 1000 Hz leuchtet auch nicht. Die ZB kann ich aber mittels Freitaste dann korrekt aufheben *denk*
    Also ausschalten!


    Da ich mit Maus und ohne HUD fahre, kann ich doch recht gut mit dem Fahr,- Bremshebel fahren und bremsen, man muss sich aber die real ja spürbaren Stellungen suchen. Die Motordrehzahl tourt nahezu authentisch hoch (Zeitraum) und wenn man diesen optischen Anfahrruck übersieht, fährt man doch vertretbar an und beschleunigt zumindest mit diesen 12 Wagen realistisch, und am Ende erreiche ich auf der Strecke Koblenz - Köln 90 - 100 Km/h. Das Abtouren erfolgt dann aber etwas zu langsam, zudem erfolgt keine Unterbrechung der Kraftübertragung bei Zwangsbremsungen.
    Was dann auch nicht passt, ist das dynamische Bremsen, denn die Bremskraft ist definitiv viel zu hoch, zudem fehlt das Hochtouren des Motors auf bis zu 1080 U/min.
    Weiterhin ist das Auffüllen der HLL in Füllstellung/Löseautomatik und nach einer Zwangsbremsung viel zu schnell, was gerade bei einem längeren Wagenzug unglaubhaft ist. In Stellung Lösen und Bremsen wird der Druck authentisch verringert oder erhöht, die pneumatische Bremskraft ist aber, wie auch der Bremszylinderdruck, nicht stimmig. Ebenso kann ich im TS beim pneumatischen Bremsen den Druck sanft bis auf 0 bar durchweg verringern, was falsch ist, bei 3,4 bar ist hier eigentlich Schluß, danach müsste ich in die SB Stellung gehen.
    Die Fahrtrichtung / Führerstandswechsel funktioniert auch nicht korrekt, denn von jedem Pult kann ich real vorwärts und rückwärts fahren, was aber hier durch den nicht umgesetzten Fahrtrichtungsschalter nicht korrekt funktioniert. Gerade beim Rangieren ist dies sehr störend, der weiße Leuchttaster aktiviert real nur das Pult.


    Die zahlreichen anderen Mankos (AFB, fehlende Leuchtmelder) nenne ich nicht noch einmal, ebenso habe ich die Doppeltraktion nicht getestet. Behalten werde ich die Lok aber dennoch (muss ich jetzt auch ;) )

    Nun, kurz gesagt, die LZB ist halt durch einen konstanten Datenaustausch zwischem dem LZB Strecken,- und dem Fahrzeugrechner über den Linienleiter (das Kabel im Gleis) gekennzeichnet. Über dieses übermittelt die Lok / der Steuerwagen Daten über Geschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Zuglänge & Bremsvermögen an den Streckenrechner und dieser übermittelt die Führungsgrößen (Vsoll, Vziel und die Zielentfernung, sowie Ersatzaufträge bzw. weitere Aufträge) an die Lok / den Steuerwagen, wo sie im MFA / MFD angezeigt werden. Aus diesen erkennt der Tf, ob und wie schnell er fahren darf, die Zielentfernung für die angezeigte Vziel, Ersatzaufträge und Zusatzaufträge (HS, STR, LZB Nothalt).
    Signale am Fahrweg haben für den Tf keinerlei Bedeutung mehr, es sei denn, es ist angeordnet. Die Bedienung der Befehlstaste, Freitaste und Wachsamkeitstaste erfolgt nicht mehr signalabhängig, sondern nur bei bestimmten LZB Aufträgen.


    Anhand der Zugdaten errechnet der Streckenrechner bei Notwendigkeit (Geschwindigkeitsverminderung, LZB Halt) eine Bremskurve, welche dem Tf durch Vziel und die ablaufende Vsoll angezeigt wird. Diese Bremskurve wird kontinuierlich überwacht. Geschwindigkeitsverminderungen werden durch eine Schnarre bzw. die Sprachausgabe akustisch untermalt, der sich nähernde Bremseinsatzpunkt, wo man mit dem Bremsen beginnen sollte, wird durch den LM G und die Schnarre angekündigt.
    Je nach gefahrener Geschwindigkeit gibt es verschiedene maximale Zielentfernungen, beginnend von 4000 Metern bis über 10000 beim ICE. Durch diese elektronische Führerstandsicht spielen die normalen Bremswegabstände keine Rolle mehr und erlauben eben Geschwindigkeiten > 160 Km/h.


    Nach dem Vorbeifahren am LZB Bereichkennungswechsel wird der Zug mit seinen Daten "eingelesen" und kurz danach werden die Führungsgrößen angezeigt, die PZB Leuchtmelder verlöschen, und der LM Ü zeigt die aktive LZB Führung an.
    Beim Entlassen aus der LZB wird dies, wenn ein am Ende stehende Hauptsignal die Fahrt erlaubt, frühestens 1700 Meter vorher durch den gelben LM "ENDE" + Schnarre oder Sprachausgabe angezeigt, der Tf muss dies mit der Freitaste quittieren und die Signale am Fahrweg wieder beachten. Mit dem Verlassen der LZB erscheinen wieder die PZB Leuchtmelder.
    Mit der Freitaste wird ebenso quittert, wenn ein LZB Vorsichtsauftrag erscheint, bzw bei einem Übertragungsausfall. Mittels Wachsamkeitstaste wird quittiert, wenn ein LZB-Gegengleisfahrauftrag erscheint, ein LZB Ersatzauftrag wird nicht quittiert.
    Die Befehlstaste kommt nur beim Auflösen eines überfahrenen LZB Halts / LZB Nothalts bzw. bei der erlaubten Weiterfahrt an einem LZB Halt zum Einsatz.


    Je nachdem, ob es eine Altbau, Ausbau,- oder Neubaustrecke ist, gibt es den Vollblockmodus (LZB Blöcke entsprechen den normalen Signalblöcken), oder den Teilblockmodus ( es gibt für LZB geführte Züge weitere, nicht durch ein Hauptsignal gekennzeichnete Blockstellen - diese sind durch ein LZB Blockkennzeichen gekennzeichnet, welches nicht LZB geführte Züge nicht als Halt erkennen können), was für LZB geführte Züge die Durchlassfähigkeit erhöht.


    Man müsste weiterhin zwischen LZB CIR-ELKE in den verschiedenen Betriebsstufen und der normalen LZB unterscheiden, weiter zwischen Loks mit MFA oder MFD, aber im TS gibt es das wohl eh nur mit normaler LZB, aber durchaus mit LZB Blockkennzeichen.

    Neben den genannten Kosten, kann das Ganze als Teil eines regulären, fahrplanmäßigen Betriebes heutzutage nur dann erfolgreich sein, wenn man ein Taktsystem anbietet, also jede Stunde und das möglichst auf Strecken, welche die DB in ihrem Schnellfahrstreckenwahn nicht oder nicht mehr bedient. Man kann sich zudem ausrechnen, wie weit man da mit welchen Personalen und welcher Anzahl an Zügen kommt, inklusive Reserven und Bereitschaften.
    Da sind schon andere Unternehmen gescheitert, welche auf eigene Kosten meinten, mit einem oder 2 täglichen Fernzügen (z.B. nach Berlin) bestehen zu können. Das Ganze fand zwar auf einer Strecke (Leipzig - Berlin) mit Fernverkehrstakt als Konkurenz statt, aber selbst da, wo es keine fahrplanmäßigen Fernverbindungen mehr gab (Vogtlandexpress), ist das Unternehmen mit diesem Produkt gescheitert.


    Ein Touristikzug im gehobenen Segment wäre da schon eher denkbar, aber nicht mit diesen Wagen.