Beiträge von FraPre

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    Die Luft, welche aus den Bremszylindern schleichend entweicht, wird ja je nach Bremsausstattung entweder aus den Bremsluftbehältern oder aus dem Hilfsluftbehälter nachgespeist, allerdings eben nur, bis dieser Vorrat erschöpft ist. In dem Moment entweicht dann auch wirklich die letzte Luft aus den Bremszylindern, die Fahrzeuge stehen dann ungebremst da, wenn nicht zusätzliche Sicherungsmßnahmen (Anziehen von Handbremsen, Auslegen von Hemmschuhen) getroffen werden, was aber penibel geregelt ist.


    Bei einer Federspeicherbremse, welche aber meines Wissens nach im Schienenverkehr nur an Triebfahrzeuge & Triebzügen als Feststellbremse verwendet wird, ist das z.B. anders, da löst die Druckluft diese gegen die Federkraft der Bremse. Entweicht die Luft, gewinnt die Federkraft wieder die Oberhand und die Bremse legt an.
    Bei den direkten Bremsen (womöglich auch anderen) moderner Fahrzeuge ist es zur Sicherheit so gebaut, dass man zum Lösen der Bremse Spannung braucht, zum Anlegen nimmt man diese gesteuert weg. Fällt nun die Spannung komplett aus, legt die Bremse automatisch an, allerdings auch hier zeitlich abhängig vom Druckluftvorrat für das jeweilige Bremssystem. Moderne Fahrzeuge halten die Luft aber recht lange.

    Einfach vor dem Signal anhalten und die LZB deaktivieren. Dann kannst du mit Befehl 40 drüberfahren und fertig. Da sind halt einige Sachen die mit der Realität herzlich wenig zu tun haben da muß man einfach durch denn es ist und war immer nur ein Spiel.

    Wenn das so geht, wäre das durchaus ein ansprechendes "real-virtuelles" Szenario. Wenn die Fahrzeuge entsprechend mitspielen, und die PZB wirksam wird, brauchts nur noch einen Befehl, oder einen Ersatzauftrag. Virtuell wäre hier dann die Version Befehl angesagt, da ja keiner den Ersatzauftrag bedient (wobei, den Befehl müsste man sich auch selber geben)

    Hallo,


    wenn bei LZB Führung auf Strecken mit Teilblockmodus Signale dunkelgeschaltet werden, dann immer samt Vorsignal. Die Strecke Hamburg nach Hannover ist eine Altbaustrecke mit Ganzblockmodus, hat also keinen Teilblockmodus, somit auch keine LZB Blockkennzeichen. Somit gibt es auch keine Dunkelschaltung.


    Wenn dir die LZB einen Auftrag "LZB Fahrt" signalisiert, also V Soll > 0, dann kannst du eigentlich fahren. Das erloschene Hauptsignal steht dem aktuell entgegen und obwohl dieses für dich eigentlich nicht gilt, musst du anhalten. Da du es eh nur über das Vr0, welches auch nicht für dich gilt, mitbekommen hast, war das Glück, denn der LZB Streckenrechner hatte am Hauptsignal offensichtlich den Halt falsch gesetzt. Wäre das Signal z.B. real erloschen, kann dir der Fdl. einen LZB Ersatzauftrag geben, welcher dann auch eine entsprechende Vsoll zur Folge hätte.


    Sieht mir insgesamt nach einem Fehler im virtuellen System aus, wobei auch im normalen LZB Betrieb auf dieser virtuellen Strecke, einige kleinere Fehler waren, wenn ich mich recht erinnere. Dennoch eine schöne Strecke.

    MIt angelegter Zusatzbremse muss man ja anfahren können, um z.B. in Gefälleabschnitten nicht zurückzurollen.
    Dennoch wird bei den meissten Lokomotiven überwacht, dass kein Druck im Bremszylinder zur Unzeit bzw. Vorsteuerdruck vorhanden ist.
    Je nach Lok kann man so automatisch mit Bremszylinderdruck anfahren und dann nach / mit dem Anfahren die Bremse lösen, bzw. man muss der Überwachungseinrichtung durch Tastenbefehl mitteilen, dass man trotz Vorsteuerdruck / Bremszylinderdruck Leistung aufbauen möchte (BR 143/155).
    Vergisst man dieses, bzw. es baut sich während der Fahrt ein Bremszylinderdruck / Vorsteuerdruck auf, erfolgt aus der Überwachung heraus bei den meißten Neubauloks eine entsprechende Statusmeldung im Display (z.B. Bremse lösen oder Angleicher bedienen), bzw. wird zum Beispiel bezüglich der direkten Bremse (Zusatzbremse) bei V<60 Km/h (z.B. Anfahren oder Rangieren) nach 700 m Wegstrecke oder bei Geschwindigkeiten >60 Km/h nach 4 Sekunden eine Zwangsbremsung ausgelöst, wenn der Bedienhebel nicht in Lösestellung liegt.


    Auch die AFB nutzt die direkte Bremse für die AFB Haltebremse (sofern nicht bei stärkem Gefälle die indirekte Bremse mit zu Hilfe genommen werden muss). Leitet man einen Anfahrvorgang ein, legt den Fahrschalter in den V-Bereich, baut sich Zugkraft auf, und erst ab einem definierten Zugkraftwert löst dann parallel die AFB Haltebremse aus.


    Was bei vR oft überwacht wird, ist die Handbremse. Real meine ich, ist aber nur die BR 151 (umgebaut) bzw. die BR 114/112/143 überwacht, wo bei angelegter Handbremse ein Leuchtmelder leuchtet.

    Du schreibst, du fährst moderne Triebfahrzeuge, demnach werden dort also entweder noch Reisezugwagen oder Güterwagen angekuppelt sein.


    In dem Moment würdest du bei einer Betriebsbremsung während der Zugfahrt den Wagenzug pneumatisch und die Lok elektrodynamisch abbremsen, sofern das Fbv mit dem Bremshebel der dynamischen Bremse gekuppelt ist, andernfalls bremst auch die (moderne) Lok nur pneumatisch.


    Du kannst mit der dynamischen Bremse der Lok dann nach dem pneumatischen einbremsen des Wagenzuges verstärkt dynamisch bremsen, indem du den Bremshebel der dynamischen Bremse ausklinkst (bzw. bei nicht gekoppelten Hebeln diesen eh separat bewegst) und damit stärker bremst.
    Reicht die Bremskraft der dynamischen Bremse aus, kann man Geschwindgkeitsreduzierungen auch nur mit dieser Bremse meistern, dann bremst aber auch nur das Triebfahrzeug allein, wobei natürlich die Witterunsgbedingungen (schlüpfrige Schienen) zu beachten sind. Haltebremsungen mit der dynamischen Bremse allein sind verboten, wobei es aber möglich ist, bis zu einem gewissen Punkt und unter Beachtung der Sicherheit, z.B. plötzlicher Ausfall der dynamschen Bremse, diese allein zu nutzen. Die letzte Bremsung zum Halten ist aber dann mit der selbsttätigen Druckluftbremse auszuführen.
    In der heutigen Zeit spielt die energiesparende Fahrweise eine wichtige Rolle, und da moderne Fahrzeuge die erzeugte elektrische Bremskraft in die Fahrleitung zurückspeisen, ist man angehalten, die dynamische Bremse auch entsprechend zu nutzen. Da man aber nie allein auf den Gleisen unterwegs ist, muss man ein Mittelmaß zwischen dem längeren Bremsweg bei alleiniger Nutzung der dynamischen Bremse und der möglichen Zugdichte finden.

    Der Triebwagen ist einer der, welche einen Namen haben (beginnt über der 5 von 854). Mit diesem könnte man die Stationierung ermitteln (abhängig vom Alter des Bildes). Neben dem Namen gibt es noch als Auswahlkriterium das Spitzenlicht (oben und unten verschiedene Bauformen), die Ausgestaltung der Seite (Zuglaufschild, Beschriftung), die Puffer mit / ohne weißem Rand und der kleine Luftbehälter links vorne (grau / rot).
    Ich habe jetzt mal alle Namen durch, aber unter Beachtung aller Abweichungen keinen passenden Wagen gefunden.