Beiträge von FraPre

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    @Flusi115


    Mit 40 nochmal eine komplette Ausbildung / Lehre zu absolvieren ist zwar nicht ausgeschlossen, aber wozu. Du kannst als Quereinsteiger in eben 9 Monaten zum Tf ausgebildet werden. In dieser Zeit wirst du das Gleiche lernen, wie ein Tf früher lernen musste. Vergleichen kann man das heute eh nicht, da der Lehrberuf EiB ja auch Tätigkeiten im Rangierbereich mit beinhaltet, welche die Tf auch heute teils nicht können, weil sie es früher auch nicht können mussten und somit nicht in der Ausbildung hatten.


    Was natürlich früher wesentlich umfangreicher war, war der Praxisteil. Da gab es eben je nach Baureihe z.B. 60 Schichten, ggf. noch ergänzt / unterteilt Reisezug/Güterzug. Das braucht und gibt es heute nicht mehr, da überwiegend die EVU´s Reiszüge oder Güterzüge fahren, dennoch wird man praktisch sehr rasant durch die Ausbildung getrieben und eben eines gewissen, längeren Praxisteils im Vergleich zu früher beraubt. Lernen, lernen, lernen, aber anwenden wird man es erst später wirklich, ebenso wird man nicht mit allen "jahreszeitbezogenen" Erfahrungen / Besonderheiten Bekanntschaft machen.
    Wenn du aber die Prüfung nach 9 Monaten bestanden hast, bist du i.d.R. nicht weniger Tf, als wie die alten Hasen, nur eben mit sehr viel weniger Praxiserfahrungen, aber das waren alle Junglokführer doch auch, bzw. sind es auch heute noch, wenn sie auslernen. Im Gegenteil, mit deinem frischen Fachwissen würde es mich nicht wundern, wenn du zumindest theoretisch die alten Hasen an der einen oder anderen Stelle "hinter dir lässt"!

    Du kannst dich doch jederzeit bei der DB Cargo als Quereinsteiger Tf bewerben, wirst dann, sofern die grundlegenden Voraussetzungen erfüllt sind, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, welches aktuell ggf. teils sogar in den Standorten der Regionen (DB Cargo) stattfindet. Dort bekommt man Gelegenheit sich vorzustellen, bekommt einen Einblick in die Tätigkeit und das Umfeld und wird am Ende auch direkt bewertet. Kommst du dort gut weg, erfolgen die weiteren Schritte wie Bahnarzt und psychologische Tauglichkeit, ggf. wird dir aber auch eine andere berufliche Möglichkeit empfohlen.


    Hast du noch keine Berufsausbildung, bewirbst du dich für eine entsprechende Berufsausbildung. Azubis mit Ende 20 sind bei uns nicht selten.

    Das Einleiten einer Bremsung bei Güterzügen hat mit einer Druckabsenkung von mindestens 0,5 bar zu erfolgen, dann nach Bedarf stufenweise weiter, bzw. entsprechend auch wieder lösen. Ab einem Hll Druck von 4,6 bar ist dann allerdings komplett zu lösen, also nicht weiter stufenweise.
    Wenn du auf Halt zufährst, bremst du den Zug ganz normal runter (Witterung und natürlich die Bremskurven beachten). Wenn Halt ist, hat man doch eh Zeit, wozu also wie ein Formel 1 Fahrer an das Signal ranfahren!? Companyabhängig gibt es ggf. spezielle Anweisungen, wie z.B. nicht schneller als wie 20 Km/h ab 200 Meter vorm Signal.
    Durch die neuen Bremssohlentypen sollte die letzte Bremsung, also die zum endgültigen Anhalten dann aber deutlich erfolgen, da anders als wie bei den Graugussbremssohlen sonst womöglich das Signal immer näher kommt, die Geschwindigkeit aber nicht wirklich weiter abnimmt ;)


    Beim Schleudern (also Altbaulok) nimmt man die Zugkraft angemessen zurück, bis das Schleudern aufhört, dann ggf. sanden oder wieder aufschalten (situationsbedingt). Bestimmte Lokomotiven hatten /haben auch eine separate Schleuderschutzbremse (Taster), die man in dem Falle zum Abfangen der Räder nutzen kann, ggf. in Kombination mit der angemessenen Wegnahme der Leistung, manche haben auch automatische Einrichtungen, welche je nach Bautyp die Leistung wegnehmen und eine Schleuderschutzbremse aktivieren.
    Bei Drehstromlokomotiven soll man diese machen lassen, so ist halt die Philosophie bei dieser Antriebsart (nennt sich hier ja auch nicht schleudern, sondern Macroschlupf). Dieses kann aber bei LZB Fahrt zu einem Übertragungsausfall führen.


    Betriebsbremsungen mit der dynamischen Bremse allein sind zulässig unter Beachtung folgender Grenzwerte:
    # 240 KN
    # Weichen bis 60 Km/h im abzweigenden Strang 150 KN


    Die dynamische Bremse muss natürlich die gewünschte Reduzierung der Geschwindigkeit schaffen, sonst muss man mit der pneumatischen Zugbremse unterstützen! Eine Zielbremsung auf HALT ist mit der dynamischen Bremse allein unzulässig.

    Fassen wir mal zusammen:


    # ich würde vermuten, dass die Gleise "aus Sicht des Fotografen" nur ein Gleis ist (wegen der eingebauten Gleissperre, die eher auf ein Anschlußgleis hindeutet), also eine ehemalige, eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke
    # die Fahrleitungsanlage sieht relativ neu, bzw. überholt aus
    # Bereich der ehemaligen DB ist klar


    Leider habe ich weder in der Liste der stillgelegten Strecken, noch in der Chronik der Elektrifizierung wirklich was gefunden.
    Auch der Hinweis mit dem Ost-West, oder Nord-Süd "Hotspot", den man höchstwahrscheinlich passiert hat, brachte mich nicht weiter, wbei man zumindest aber auf den Großraum Frankfurt/M. oder das Ruhrgebiet tippen könnte, welche tangential betrachtet, vornehmlich in Frage kommen.

    Da ich nicht aus Deutschland komme, habe ich leider keine Ahnung wo das sein könnte.

    ... wenn es danach ginge, wären wir wohl hier immer noch auf Seite 2 des Threads, denn es gab schon Bilder aus aller Welt, aber nicht die Leute aus aller Welt. ;)


    @Loco-Michel Der Tipp mit der "von der einen Seite zur anderen" ist gut, von Ost nach West, von Nord nach Süd, egal, es gibt viele Wege, die man als derartige "Magistrale" bezeichnen könnte.

    Für mich als sehr engagierten, virtuellen Piloten mit dem FSX wäre es schon interessant, ob denn der angekündigte Simulator ggf. eine Fortsetzung der bekannten, damaligen Simulatoren wäre, natürlich mit allen Anforderungen an die heutige Zeit. Den Umstieg auf P3D habe ich bisher immer gescheut, da doch viele Zusatzkosten durch das Neukaufen von interessanten Addons hinzukommen würden, nicht alle gekauften Teile sind ja FSX und P3D fähig.
    Zusätzlich muss man das vorhandene Rechnersystem betrachten, auch da müsste ich wohl neu investieren, zumindest für P3D.


    Wenn man also ggf. sogar für den neuen Microsoft Simulator Addons weiter verwenden könnte, wäre das ein Kaufgrund, sonst ist es nur noch ein vergleichen der Vor- und Nachteile mit P3D oder gar Beibehalten des FSX. So schlecht ist das Ganze mit den Ergänzungen nicht, wenn man weiß, wo die Grenzen liegen. Mit der Dash und der PMDG 737 komme ich im europäischen Raum sehr gut zurecht, in den USA muss man mit der 737 ggf. gucken, wie weit es geht.