Beiträge von Maik Goltz

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    Mit Glück im Gepäck sollte man keine Strecken bauen. Durchhaltevermögen ist schon eher gefragt. Aber nicht auf der Seite wo der Druck gegenüber der Communitiy entsteht, sondern auf der Seite wo die Qualität leidet. Und letztere litt doch bisher bei jedem Projekt im Freewarebereich entweder an Unkenntnis oder viel zu hohem und euphorischem Tatendrang. Glücksgefühle beim Bau stellen sich nach den ersten 20km schnell ab. Vor allem wenn man nochmal an KM 0 nachschaut was man da eigentlich gebaut hat. Ich bin Pesimist, gebe ich zu. Wenn ich mir aber bei diesem Projekt die Gleisläufe, dazugehörige Güterbahnhöfe und die tollen Streckenknoten anschaue, dann würde ich mir selbst dreimal überlegen das bauen zu wollen. Allein die Güterbahnhöfe. Mag sein dass man 50 Gleise schnell parallel nebeneinander gelegt hat, aber darauf kommts gar nicht an. Auf die Feinheiten der Gleisanlagen in solchen Anlagen kommt es an. Und da wird eben oft und schnell der Rotstift angesetzt. Die beiden Gbf von Bottrop und Oberhausen allein dürften 2 Monate Bauzeit kosten. Ist es weniger dann wird es nicht gut. Allein die beide Ablaufberge samt Hosenträger und Gleisdrösel durchzubiegen wird bestimmt mehrfache Neuversuche bringen. Wird sowas mit den tollen neuen Tool gebogen kann man es gleich flach lassen. Das sind die Feinheiten die ich meine. Man hält sich an manchen Verbindungsgleisen, welche zB 2 Ebenen eines Gbf verbinden tagelang auf, und das sind meist nur 100-200m Gleis. Da dies dann meist auch Durchfahrtsgleise sind, wo eben die Gz auch mal schneller als 25 fahren, kann man sich da keine Patzer bieten, sonst will da keiner drüber fahren. Die ganzen Gleiskreuze in verschiedenen Ebenen sind auch "toll" zu bauen.


    Ich bin der Sache nicht abgeneigt. Ich finde die Ecke bahntechnisch toll. Aber sie ist verdammt komplex und noch komplizierter nachzubauen im TS. Wenn hier wirklich mal die Qualität im Gleisbau eine vorangige Rolle spielt, zudem auch noch praktiziert wird bis zum Schluss, dann bin ich auch der letzte der was dagegen hat. Aber die Vergangenheit zeigte uns stets nur Gegenteile. Ich bin echt gespannt auf das Ergebnis. Wenn mein Urteil nicht erwünscht ist, so möge man mir dies bitte direkt sagen. Ich werde mich dann enthalten. Solang aber gebe ich ab und an mal meinen Senf dazu, weils mich eben interessiert.

    Ein zweiter und nüchternerer Blick auf die rote Plastikschlange fördert weitere Zweifel an der Zukunft von RSC am deutschen Content-Markt. Das Teil fährt sich wie ein Schlüpfergummi und klingt wie ein schallisolierter Reinraum, also gar nicht. Getestet wurde hier definitiv nichts, und dazu kommt die zweifelsfreie Erkenntnis, dass RSC dieses Ding nicht mal selbst gebaut hat. Schöne (lautlose) KI, aber zum selbst fahren absolut unbrauchbar.

    Die Länge einer Stecke hat mit der Performance nichts zu tun. Man sieht immer nur maximal 9 bebaute Kacheln. Voll stellen kann man so einen Gbf im TS eh nicht wenn rundrum noch gut bebaut ist. Da hilft auch kein Nasa-Rechner. Die Limitierung steckt, wie wir hier schon feststellen konnten, an anderen Stellen. Für mich viel interessanter ist wie qualitativ das Ganze nachher wirklich sein wird. Ich hab mir aus Interesse den Verlauf mal "reingezogen" und geschaut was man da alles bauem muss. Bei der bisher vergangenen Zeit für den Bau würde ich meinen "das geht nicht". Aber das ist nur meine schlichte unprofessionelle Meinung.

    Teilblockmodus ist aber nicht mit der RSC LZB umgesetzt. Theoretisch möglich ist es, aber das ist extrem aufwändig zu realisieren, da man hierzu eben ein paralleles Signalsystem mit einbauen muss um die Blöcke abzubilden. Kannste also vergessen die LZB in der Coladose als Abstandsverkürzer benutzen zu wollen. Ausschalggebend sind immer noch die gestellten Signale.

    Nachbilden kann man das langsame Aufschalten der Leistung auf jeden Fall. Ich habe diese selbstregelnde Ansteuerung für die 120 schon fast fertig. Aber es ist extrem kompliziert dem TS das beizubringen. Der kennt eben nur "Hebel vor und ab dafür". Da muss man schon mal 1000 Zeilen extra Code schreiben. Ausserdem ist dem Taurus, wie fast allen anderen Fahrzeugen auch, viel zu viel Leistung am Rad eingestellt. Der hat aktuell 1380kn Anfahrzugkraft. Haben darf er 300kn. Und das auch nur kurzzeitig. Sonst 250kn Dauerzugkraft und nicht wie jetzt 1150kn. Da müsste man erst mal beigehen und die Simulationsparameter richtig einstellen und dann sich ans Script machen die Leistung entsprechend der Begebenheiten aufzuschalten.

    Das Problem Szenario fortsetzen mit der 1142 wurde schon im Taurus-Thread behandelt - ist eine Script-Macke.

    Sowas ist keine "Script-Macke" sondern ein fehlendes Verhalten des TS2013 selbst. Der speichert nämlich die Scriptzustände nicht mit ab. Das Script "denkt" beim Laden des Speicherstandes einfach es wäre ein neues Spiel. Deswegen ist dann die Batterie wieder abgeklemmt und auch alle anderen Werte im Script sind im Initiallisierungsmode. Solang es kein Event für das Speichern/Beenden eines Szenarios gibt wird das auch so bleiben. Aber selbst wenn es gehen würde, müssten wohl 99.99~% der Scripte neu geschrieben werden damit man sie überhaupt erst speichern kann.

    Ein gewagtes Vorhaben so eine Streckenlänge. Aber seis drum. Einen gravierenden Mangel den ich sofort erblicken kann, möchte ich dir aber doch melden. Das war mir schon auf den anderen Screens aufgefallen. Der Gleisabstand ist vorbildwidrig eng und kann dazu noch zu Zugkollisionen in Kurven führen. Da musst du dringend ändern. Mindestens 4.0m-4.2m Abstand sind zu halten. Du hast da maximal 3.5m Abstand. Fahrzeuge mit korrekt eingestellten Kollisionsboxen werden da in Kurven gegeneinander stoßen und entgleisen.

    Auch der Überganvon von einer Einspeisung zur anderen benötigt eine Schutzstrecke. Manche werden gar unter Strom befahren aber wohl nur wenn die Netzlast zusammenpasst. Das wird nur einer beantworten können der selbst sowas macht oder Fahrleitungstechniker ist etc. Trotzdem ne schöne Spielerei.


    Da waren doch vor einiger Zeit mal so Schilder für die Schutzstrecken. Wer hatte die gebaut. Ich finde die nicht mehr. Die könnte man ja gleich umarbeiten zu Triggern. Warum alles neu bauen wenns schon da ist. Einwilliging des Authors natürlich vorausgesetzt. Bitte mal bei mir melden, danke.

    Deswegen doch die Zwangsbeendung des Szenarios bei stromführender Überfahrt. Lok defekt = Szenario beendet. Wird eine der kommenden EL's auch haben. Ich baue der ausserdem gleich die Schutzstreckenerkennung mit ein. Trigger gibts dann dazu.

    Sowas würde natürlich den Ablauf insteressanter machen. Aber ohne Zwang wird kaum einer den Prozess vollziehen. Natürlich ist das alles wieder Fahrzeugabhängig, aber man könnte an den Grenzübergängen Trigger setzen die dem Zug vermelden, dass hier ein Systemwechsel von statten geht. Wenn dann da jemand mit gehobenem Bügel da drüber fährt gibts eine Zwangsbremsung und Szenariozwangsbeendung (ja sowas geht). Erst dann machen diese Dinge Spass und haben Sinn. Würde aber voraussetzen dass der Taurus und alle die anderen Loks es entsprechend implementiert haben.

    Es geht ja eben darum dass nicht am Link0 beeinflusst wird. Weil das zu früh ist. Man hat nur 4 Sekunden und wenn die Links zu weit weg vom Signal liegen dann sind die 4 Sekunden um bevor man dran glaubt. Vor allem wenn man langsam fährt ein Problem. Oder es muss eine Verzögerte Beeinflussung eingebaut werden, was ich aber für Quark halte da der Codeüberschuss nicht nötig ist wenn man doch die Links da hin setzen kann wo man die Beeinflussung braucht. Ich hätte mal früher auf die Idee kommen sollen. Ich war aber immer der Meinung man müsse an Link0 das Fahrzeug ansprechen. Dem ist aber nicht so. Man kann jeden Link benutzen. Es kann auch theretisch jeder Link was anderes senden. da ergeben sich interessante Ideen für ganz andere Spielerkens. Wenn man nur auch Mitteilungen an Gebäuder senden könnte (träum).

    Ja ok. Dann eben die wichtigsten Dinge sammlen und mal anprüfen ob die reagieren. Nur wer entscheidet jetzt was die wirklich wichtigsten Punkte sind? Ich jedenfalls nicht. Ich möchte alles gelöst haben :)

    Da kommt mir grad so eine typsche Maik-Idee. Kann man es nicht machen dass ein Zug, egal ob KI oder Player am Link0 des Magneten halten muss statt am Link0 des Signals. Hintergrund ist der, dass viele die Links 10m vor dem Signal setzen und man den Link0 des Magneten nochmals davor setzen muss. Zeigt so ein Signal Hp2/Vr2|0 dann ist man seit 10m über den Link0 des Magneten und drück vll zu spät. Der Magnet liegt ja optisch erst am Signal. Meine Idee nun also:


    Magnet:Link0 -> Signal:Link0 -> Magnet:Link1


    Signal meldet an Magneten den Status und der Magnet macht mit Stopping true den Block zu. Schnippst das Signal auf Fahrt tut auch der Magent das. Link1 des Magneten ist der Trigger für die PZB Beinflussung. Damit hätte man 2 Fliegen mit einer Klatsche. KI hält nicht direkt am Signal obwohl der Link0 dort liegt und die PZB Beeinflussung geschiegt auch erst an der optischen Stelle des Magneten, idealerweise 50cm nach dem Signal.


    Nur so ein Gedankenfusel

    Es gibt wirklich viele interessante Verbesserungsvorschläge, aber die sind definitiv alle nicht neu für RSC. Man tut dort nur was man selbst für wichtig erachtet. Mit Bahntechnik hat das alles wenig zu tun und deswegen auch wenig mit Simulation. Wohlgemerkt geht es hier nicht unbedingt um die Machbarkeit. Ich bin mir sicher dass man mit wenigen prorgammatischen Handgriffen viele der kleinen Unzulänglichkeiten bereinigen kann. Aber man will es gar nicht. Warum weis ich nicht, da kann man nur spekulieren. Ich denke die sind einfach nicht auf die Simulatoren fangemeinde aus. Das wird nämlich schnell kompliziert und bedeutet Arbeit fürs Geld. Momentan stoßen die sich doch gesund. Man kann es sich offenbar erlauben. Gut für RSC und die Arcade Trainschubbser, schlecht für das Simulatorvolk.


    Dass KI Züge Signale ignorieren habe ich denen grad erst wieder ins Engine-Driver getippt. Aber das wurde wohl schon so oft angemerkt, auch von UK Seiten dass es unwarscheinlich ist dass sich da jemals was ändert. Das Problem ist der Dispatcher. Da gehen die nich bei. Da hams Angst vor dass später gar nichts mehr geht. Ausserdem wäre es doch toll wenn die KI nicht genau auf Link0 Platz nimmt sondern 10-20m davor. Das wäre realistischer. Ist sicher ganz einfach zu lösen im Core. Aber man tut es nicht. Warum? Fragens mal per Telegramm übern Kanal nach...


    Anfahrprobleme kann man wenigstens mit Gewicht lösen. Einfach mal mit den Expertline Fahrzeugen Probieren. 3 Wagen beladen und dann eiert das gemächlich los. Egal wie hoch die Gleisgeschwindigkeit ist. So ein klein bissel funktionieren die Mechanismen ja. Dass die standard KI Züge so losrammeln liegt an den falschen Leistungseinstellungen. Immer wieder machen die Leute das falsch. Sie tragen statt lb/f dann kn ein und das ist falsch. Dann hat das Fahrzeug eine 4.6 fache Leistung am Rad. Damit kann man so manche Rakete in obere Luftschichten befördern.


    Signale mit Stopping false könnte man vll mit den "2DMapPro" features auf der 2d Map darstellen. Warum man noch die alte Map überhaupt benutzt ist mir ein rätsel. Man kann doch auf der ProMap eigene Symbole definieren und je nach Status anzeigen lassen. Dann setzt man einem Vorsignal einen Status zusätzlich und zeigt damit ein Symbol in der Map an. Habs selber noch nicht probiert aber die Logik gebietet es dass es funktioniert. Man kann da sogar beliebige States setzen. Da kann ein Signal auch gern mal "Hallo" melden statt die drei üblichen Begriffe und man kann es im Fahrzeug abfragen (die LZB Geschichte, ihr wisst schon ...)