Beiträge von Maik Goltz

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    Die Erwartungshaltung ist einfach grundsätzlich zu hoch. Wenn ich sonst wie hoch meine Erwartung in ein Produkt setze, es dann aber nicht so bekomme, dann ist eben die Enttäuschung da und das manifestiert sich halt in den Beiträgen in diesem Forum. Per Support trudelt sowas einmal im Jahr ein, wenn überhaupt. Scheint also alles ok zu sein für die meisten Kunden mit realistischer Erwartungshaltung. Deshalb, alles gut. Und das Geplänkel hier dient eher der Überbrückung bis das nächste Sammelobjekt erscheint. Hunde bellen aus lange Weile :)

    Der RWA 423 ist hier zu nennen

    Was wohl daran liegt, dass er zu vielen Teilen auf vR Technik-Ideen und Scriptparts (Abwandlungen, 1zu1 Verwendungen, und aktive Hilfestellungen meinerseits) fußt, genauso wie der so beliebte RailJet. Aber die Thematik ist mit RWA schon lange geklärt (unentgeltlich, wir sind ja keine pösen Menschen). Auch andere Fahrzeuge aus dem TS Universum beinhalten viele meiner Ideen, 1zu1 gemopst. Ich will da jetzt nicht sagen, dass ich Krösus bin oder sowas, ich will nur sagen, dass viele Fahrzeuge, die euch so gefallen, auf vR Technik aufbauen, oder gar komplett vR Technik beinhalten. Auch ChrisTrains wurde hier schon maßgeblich geholfen. Das nur rein zur informellen Aufklärung, weil das ja kaum einer weis.

    Dran denken, dass ein TS weit festgelegter FoV von den Werten im Cab prozentual aufgerechnet wird. Die Standardwerte im Cab, also zB 100 werden als Prozente gewertet, weswegen das auch da unten rechts im HUD steht. Wenn man also wie Prelli 64° per TS vorgibt, dann sind 100% im HUD auch 64° FoV. Ist also relativ zum TS Standardwert. Kann zu durchaus merkwürdigen Effekten, bis hin zur Unspielbarkeit führen. Ein Grund warum ich die Änderungen durch User da nicht favorisiere.

    Es ging ja scheinbar gar nicht um das MFD, sondern das MTD. Es ist halt nicht so wie es der eine User gern hätte und es steht leider nicht Siemens drauf (obwohl es nicht mal von Siemens ist). Ist auch egal. Es wird sowieso immer gemeckert dass was nicht passt und es passt ja auch immer etwas nicht. Das hat nie jemand verleugnet. Bei jedem Fahrzeug ist es halt was anderes was einem oder zwei speziellen Usern wichtig ist. Darauf kann man aber halt nicht eingehen, schon gar nicht wenn das Produkt schon veröffentlicht wurde. Jetzt kommst der Spruch: "Christrains und 3DZug machen es doch auch", die haben auch eine anderen Geschäftsbasis. Wir können keine Produkte mit den Kunden zusammen entwickeln, dann gäbs einfach keine Produkte mehr. Ich denke nicht, dass die Fahrzeuge bei vR jetzt so dermaßen grottig sind, dass man damit nicht ein paar Stunden Spielspaß haben kann. Und um viel mehr geht es doch auch gar nicht. Nirgendwo steht geschrieben, dass vR Fahrzeuge alle samt perfekte Kopien der Originale darstellen wollen. Und nein, "Expert-Line" meint sowas nicht. Es ist schlicht ein Feature-Name der 2011 angesetzt wurde, um die "Andersartigkeit" der 143 zu den damals vorhandenen Produkten abzuzeichnen. Und auch heute sind die Fahrzeuge technisch weit vor vielen anderen im TS. Schlechter wird hier nichts. Nur eben manchmal anders und vor allem eben den Möglichkeiten von vR entsprechend. Und damit solls dann jetzt auch gut sein. Wir verkaufen keine echte 152, nur ein Spielzeug mit paar Funktionen.

    Und wirklich viele Payware-Strecken auf guten Niveau sind auch nicht erschienen.

    Was deine These direkt widerlegt :) Sonst gäbe es vll. wirklich mehr davon. Aber die Mittel und Möglichkeiten sind begrenzt und solche Haufen wie DTG bilden sich nicht ohne finanziell starken Background (Fund4Games bei DTG .. eine scheinbar börsenorientierte Einheit als Zepterfuchtel dieser Firma .. Geld regiert DTG, nicht die Produkte).

    Ja mein Gott, ein Schriftzug. Der versaut natürlich alles. Das Display ist von DEUTA. Die Software ist gleich. Die Funktionsweise des Displays im Modell ist wie sie ist. Da kann nichts dran geändert werden. Haben ja schon andere Entwickler bestätigt, dass das eine extrem aufwändige Arbeit ist da was zu machen. Es kann auch nicht einfach aus der 189 kopiert werden. Die Lok ist anders aufgebaut im Cab. Da muss man stets Kompromisse eingehen. Wer das nicht mitgehen will, der darf im TS nichts mehr kaufen. Ich kann damit leben, dass es nicht perfekt ist.

    Also ich verbrauche sowohl meine Arbeitszeit als auch meine Freizeit dafür, dass die Produkte so sind wie sie sind. Ohne meine Freizeit als Arbeitszeit würde das nicht gehen. Dürften wir uns also durchaus auf selbem Level der Mühe bewegen. Leider hab ich nicht ewig Zeit für ein Produkt, sonst wären die bestimmt auch besser. Aber es gibt auch nach 6 Jahren seit TS2012 keine Unmengen an komplett selbst gebauten Freewarestrecken. Warum nicht? Nach der Argumentation manche müsste es tonnenweise davon geben. Tuts aber nicht. Warum?

    Wer hier schreibt das dieses Produkt perfekt ist, sollte eigentlich selbst wissen das der FST. ein anderes MFD hat.

    Also eine 152 hat kein MFD. Es könnte sein, dass es eine einzige Versuchslok mal gab, genau lässt sich das nicht recherchieren. Wir bauen aber nun mal die Lok, die normal da draußen rumfährt. Und niemand hat je geschrieben, dass das Produkt perfekt sei. Perfektion gibt es im TS nicht. Vielleicht kommt man mit Preisen um 300€ zu 80% an ein Original ran. Aber dann kauft es keiner mehr und der Preise müsste 10 mal so hoch sein, damit es sich rechnet es zu bauen. Der TS ist ein Spiel und die Leute bezahlen nur Preise für ein Spiel und nicht für Wirklichkeitssimulation.

    Bei "Expert Line" setze ich das voraus.

    Ich erläutere gern nochmal was Expert-Line eigentlich bedeutet. Zumindest mal hat es nichts mit dem Modell zu tun und auch nicht mit 100% Replikation der Elemente des Führerstands. Das geht sowieso nicht. Expert-Line steht letztlich für ein angemessenes Fahr- und Regelverhalten und mittlerweile auch für ordentlich nachgebildete Zugsicherungssysteme. Heist Antrieb, Bremsen, PZB, LZB und AFB. Da wurde sehr viel Zeit investiert um die Fahrzeuge abzuheben von anderen. Schöne Modelle können auch andere bauen, aber keiner bekommt das Fahrverhalten und die Sicherheitssysteme einer EL hin bisher. Und nichts weiter ist EL. EL heist nicht 100% perfektes Modell, nicht 100% perfekter Sound und nicht 100% Gimmicks.


    Hier is mal so ein Tischlein der 152. Ich denke schon dass es da gewissen Ähnlichkeiten mit dem Modell im TS gibt, natürlich nicht 100%.
    (Bild musste entfernt werden)

    Boykott führt in der Brange zu gar nichts. Es sorgt maximal dafür, dass es am Ende nichts mehr gibt. DTG hat sich definitiv verzettelt mit dem TSW und merkt das nun erst. Sie machen sich aber auch irgendwie alles selbst kaputt mit der Arbeitsweise und den Preisen. Ich erkenne hier nur eines. Schnelle schlechte Arbeit für dann zwangsweise schlechte Preise (Preorder Discount). Und all das endet dann in noch mehr schlechter Qualität. Ohne mehr Kapital kann auch DTG nichts an bessere Qualität erschaffen. Es sind viele kleine Dinge die einfach schlampig gemacht werden. Klar, keiner ist perfekt und Fehler machen wir alle, aber gerade im TSW sollte man versuchen, es besser zu machen, denn das soll doch die Zukunft des TS sein. Sieht momentan leider mau aus für die Zukunft. Das zieht sich über alles, Optik und Technik des TSW. Echt schade. Ich hatte mir einiges versprochen von dem neuen TS. Aber so werden wir wohl noch Jahre für den TS1 bauen können und müssen.

    Prüfen ob die Bremseinstellungen in den Loks auch korrekt sind. Leider haben die teilweise die Loks so eingestellt, dass die cut-out sind, also die HLL nicht steuern und so die Wagen mit leicht angelegter Bremse hinter sich herschleifen. Merkt man sofort daran, dass der Zug massiv abbremst wenn man keine Leistung aufschaltet. Hab auch schon festgezurrte Handbremsen gefunden. So wirklich Spaß macht das zu Zeit nicht mit dem TSW zu fahren, egal auf welcher der Strecken.

    Jou, allet falsch, inkl. der Entscheidung die Strecke überhaupt zu bauen. Haben wir auch draus gelernt. Das Ding steht da, weil das Esig so weit weg steht und ich zu dem Zeitpunkt keine Wiederholer im Signalpaket hatte. Irgendwas musste da hin, weil man gelernt hatte, dass bei Signalabstand > 1250m ein Wiederholer sein muss und der sogar scharf ist. Um die Überhöhung zu erhalten entschied man die Weichen in die Gerade zu verlegen. Im Nachhinein ist klar, dass dies eine falsche Entscheidung war, aber irgendwie war es dann eben so zugunsten der seichen Kurvenfahrt. Kannst es ja gern alles umbauen, aber hört auf dran rumzumäkeln. Nix is perfekt. Wenn die Freewareleute alles besser können, warum gibt es dann so wenige perfekte (eigene) Freewarestrecken *ka* Hiterher alles umbauen kann jeder, aber mit nem weißen Blatt Papier anfagen ist eben doch ne andere Hausummer.

    An der einen Stelle mag das ja alles gehen, aber da wo sich die beiden Prellböcke küssen, ist ein seitlicher Versatz zu sehen und das kann nur durch einen falschen Radius beim neu hinlegen passieren, oder aber durch die Rundungsfehler, die der TS beim Gleisbau mitbringt. Da hilft nur eines: die ganze Kurve neu legen. Geht schneller als hier ewig rumzuraten.

    Ist ein ziemliches Gefummel, was allerdings die Optik stark aufwertet. Sicherlich werde ich eine Menge Fehler verbauen, aber diese lassen sich ja in der Regel auch noch korrigieren.

    Lass dir aber sagen, dass es deutlich besser ist wenn man es gleich richtig aufbaut. Tut der Motivation keinen Gefallen wenn man Tragwerke umbauen muss. Das ist dann wie eine Kettenreaktion.


    Tipp: Abspannung (auch wenn über mehrere Felder eingefädelt) immer nach dem oder am ersten kontaktfähigen Stützpunkt über Kreuz einleiten. Bild 1 und 5 zeigen eine Parallelführung. Das endet bei der echten Bahn in bodennahem Kabelsalat :)

    Das Problem ist doch, dass du das Gesamtorchester nicht steuern kannst in seinen Eigenschaften. Das muss man aber können um den Klangkörper nachzuformen. Natürlich braucht es nicht jeden Sound einzeln, aber die markanten, veränderlichen Frequenzen der Lok braucht man einzeln. Beim Anfahren einer 152 bis 3km/h werden hauptsächlich 3 Dinge hörbar. Der 4QS mit Zwischenkreis, die PWRs und die Schwingungen der Motorengehäuse in den DGs. Das Knattern beim Anfordern von Leistung aus dem Stand, das zuerst zu hören ist, wird ja gern als Traktionsstromrichter bezeichnet. Stimmt halt nicht ganz, da der Bereich ja geteilt ist, aber alles in einem Stromrichterschrank (je DG einer). Das Knattern ist also der 4QS mit dem Zwischenkreis. Die Frequenz ist gleichbleibend zunächst und muss separat wahrzunehmen sein weil sie hörbar stehen bleibt. Schauen wir in meine Lok: check. Als nächstes dann, wenn der Zwischenkreis laut ASG die korrekten Gleichströme ausspuckt, jodeln die PWRs mit niedriger Frequenz und hohem Stromoutput los. Das juckt ebenfalls in den Motoren und lässt diese herrlich summen. In meiner Lok: check. Die Lok bekommt Füße und will nach vorn, wenn die Wagen es denn zulassen (wir gehen mal davon aus, dass da ein 1000t Wagenzug am Haken zieht). Die Niedrige Frequenz der PWRs und der hohe Strom erzeugen hohes Drehmoment an den Achsen und an Rad-Schiene-Verbindung. Das darf natürlich nicht lange so bleiben, sonst Bumm. Also lässt man es so lang rumbrummen bis sich was bewegt. Sodann wird die Frequenz erhöht und der Strom verringert um die Motoren zu schützen aber die Drehzahl zu steigern. Das Drehmoment nimmt ab aber die Zugkraft bleibt zauberhaft erhalten (hier fehlt mir Wissen). Die Anhebung geht schnell, so sich der Stahlklumpen auch bewegen will. Tut er nicht, musiziert das schon mal rum (etwas dass im TS nur schwer nachzubilden ist), je nach Lok anders. Die Frequenzen hängen scheinbar an der Drehzahl der Motoren und zwar einzeln. Die lustigen Musikstücke entstehen ja, weil alle Motoren unterschiedlich drehen. Es bleibt bei der 152 auch eine Frequenz stehen und hebt sich nicht an (das könnte eine Schwingung am Gehäuse sein). Meine Lok: check. Die Frequenzen bleiben dann bei der 152 erst mal stehen, die Ströme ändern sich aber um die Drehzahl weiter zu steigern und dicken dadurch die Frequenzen etwas an. Ab 3-5km/h kommt dann das Knurren der Zahnritzel des Tatzlagerantriebs dazu und mutiert bis 140km/h zu einem herrlichen Kreischen. Der weitere Verlauf der Frequenzsteuerung ist mir leider noch ein Rätsel. Was da bei 39.5km/h passiert, ist natürlich wieder eine Änderung von Frequenz und Strom, aber warum das nun genau da sein muss weis ich (noch) nicht. Aber in meiner Lok: check. Der mutmaßlich falsche Klang des ganzen kommt aus leicht falschen Grundsamples (richtige hab ich halt nicht) und der unterschiedlichen Wahrnehmung der Menschen. Im Cab geb ich zu, ist es vor allem von den Lautstärken falsch, da ich meist auf extra In-Cab Sounds zugunsten Speicher und Performance verzichte und die Cab-Occlusion nutzen um die Töne zu dämpfen. Weitere Ausführugen spare ich mir. Ich denke man merkt schon, dass mir das Thema nicht unwichtig ist, aber leider diktiert eben die Zeit das Geschehen in der PayWare Herstellung. Ich bräuchte weitere Wochen nur für Sound. Geht nicht, egal wie man es versucht auszulegen.

    Tonaufnahmen allein reichen nicht. Die Funktionsweise muss mit dazu erklärt und Geschwindigkeiten ermittelt werden etc.pp.. Derjenige der die Sache im TS umsetzen muss, sollte paar Tage auf der Lok mitfahren um das korrekt umzusetzen. Das ist aber nicht möglich, gänzlich unmöglich sogar. Die Tonaufnahmen so zu gestalten, dass die Ergebnisse auch wirklich besser als aus Videos sind, wird schon von der Bahn, oder wem das Fahrzeug auch immer gehört, aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Um die Frequenzen an den Fahrmotoren (Motorgehäuse-Resonanzen die da unten die tolle Musik erzeugen) korrekt abzunehmen, müsste man dort im Drehgestell lange Richtmikrofone installieren, oder alternativ ein Kontaktmikrofon direkt am Fahrmotorgehäuse. Das ist unmöglich. Gleiches dann für den Traktionsstromrichter, der seine Frequenzen auch verändert und dann die Schränke voller IGBTs die da das Orchester anführen. So wäre es halt korrekt. Das kostet aber dann so viel, dass es absolut nicht tragbar wäre und eben aus Sicherheitsgründen nur in einer Grauzone machbar wäre. Wer echte Loks fährt wird das sicher bestätigen, dass da kein Herr Goltz mit Schraubklemmen und Magnethalterungen unter die Lok, oder in die Stromführenden Aggregate reinkrauchen darf, um neue Kabel zu verlegen. Das bekommen nur Modellbahnhersteller halbwegs organisiert und bezahlt. Unsereins muss sich mit anderen Quellen begnügen die meist eben nur ein Konglomerat all der Einzelinstrumente (also nur das Gesammtorchester) und schwer zu verarbeiten ist. Ihr stellt euch das echt zu einfach vor. Das ist schon organisatorisch nicht zu machen in Deutschland. Komm erst mal an eine Lok ran. Das wirft sämtliche Zeitpläne in den Eimer. Ist schon schwer an Fotos zu kommen bei manchen Loks.

    Die Anhebung der Frequenz beim Anfahren ist aber so definitiv falsch. Das hatte ich vom Timing her schon korrekt drin, nur der Sound war nicht ganz korrekt. Ich hatte dazu unzählige Anfahrten angeschaut und ausgewertet um den richtigen Zeitpunkt auszumachen. Das sollte nicht geändert werden. Auch beim Bremsen mit E-Bremse ist das Absenken der Frequenz noch leise zu hören, fehlt hier komplett. Schau (höre) dir mal das Video genauer an und auch all die anderen. Ich habe das getan. So böse müllig falsch ist meine Umsetzung nämlich nicht im Vergleich und vor allem im Timing. Nur die Verwendeten Samples sind ungenau, was in falschen Tönen endet.