Betriebspause in Wolkenstein
Bei dem Wetter draußen würde man ja auch viel lieber gleich in den naheliegenden Fluss springen ![]()
- beta
Beiträge von Holzlaender
-
-
-
Jip ich fahre und baue immer mit fov 45 seit vielen Jahren
Alles andere ist eine verzerrte Realität mit Fischaugenoptik, die jegliches vorbildgerechtes Bauen unmöglich macht, weil ein direkter Fotovergleich nicht möglich ist. Manche mögen aber lieber diesen künstlichen Rausch von Geschwindigkeit 

Das funktioniert auch nach wie vor im TS2017, um zum TE zurückzukommen

-
Bau es für dich und bau es mit Herz, dann kommt die Anerkennung ganz von selbst

-
Ja genau, diese Betonvarianten kenn ich auch noch sehr gut aus meiner Kindheit. Da ist der optische Unterschied zu den Plastik-Hülsen von heute auch kaum noch der Rede wert^^ Ich werde mich aber wohl nicht anmaßen zu behaupten, welche Straßenbegrenzen dort vor 40 Jahren wohl gestanden haben mögen...das kann ich ja nicht mal mehr hier in meiner Heimat sagen

Ist ja schon schwer genug historische Fotos der Bahn zu finden, um sämtliche Lücken zu füllen...da kann man von Umgebungsfotos nur träumen 
Aber wenn @bernd_NdeM das auf seine ToDo-Liste packt, nehm ich die natürlich dankend an, wenns soweit ist. Mitsamt des kompletten TGL-Verkehrszeichen-Sortiments (bis auf die Wegweiser und Ortseingangsschilder, die hab ich ja schon auf der Werkbank
) 
-
Ich weiß, da habt ihr beide recht^^ Aber irgendwo muss ich auch Kompromisse machen, wenn ich nicht alles selbst bauen will. Da beschränke ich mich auf das wesentliche und das ist die Bahn. Das Umfeld wird wohl häufiger eine Mischung als Damals und Jetzt sein, im Zweifel ist das immer noch realistischer, als etwas zu erfinden

tom87: Die Straßenlofts müssten aus dem großen Paket von Hekl sein, was ja auch sonst extrem viel brauchbares enthält: http://railworks.ofpmafia.eu/d…-objekty/216-hekl-objekty
-
Gute Idee, sonst kommen noch andere auf die Idee und dann macht das bald jeder
Aber ich hab ja außerdem auch noch weitergebaut:
km 10,9 - Ortsausgang Niederschmiedeberg:
Während die enge Talstraße das ehemalige Gasthaus "Zur Erholung" umfährt...
...rattert die Bahn weiter unten der Preßnitz entlang

Zu guter letzt wird noch die wenig dokumentierte und bereits frühzeitig an Bedeutung verlorene Pappenfabrik Hahn angeschlossen, die ich versucht habe zu rekonstruieren. Übriggeblieben ist heutzutage nur eines der Fabrikgebäude, aber sie bietet einen idealen Sichtschutz zur Spannungserzeugung
Letztlich wird das Tal um Niederschmiedeberg so verlassen, wie es betreten wurde...durch eine Engstelle. Mit einer mittlerweile ganz typischen Szenerie bestehend aus Straße, Bahn, Fluß, Wehr mit Mühlgraben und ein paar Felsen

Und danach wandelt sich das Bild der Strecke für die nächsten Kilometer erneut...
-
Ja ich weiß, dass man die da sieht. Ich hab sie ja auch vor Ort gesehen, sonst hätte ich sie ja nicht so gebaut...daher war es keinerlei Aufwand, dass wieder umzubauen^^ Dass es sich dabei um eine für mich relevante alte Straßenführung handelt, konnte ich aber nicht ahnen. Ein Foto von dem Bahnübergang ist mir nicht bekannt, wohl wegen dem recht modern wirkenden Zentrallager als Hintergrund
Aber ich glaub, das dürfte die einzige Straßenverlegung entlang der Strecke gewesen sein, die so schlecht dokumentiert ist
Aber falls noch Ungereihmheiten auffallen bin ich ganz Ohr 
-
Was kann man da sehen...sein Auto oder den alten Straßenverlauf?
@Norbert594: Das freut mich sehr, dass du dich extra deswegen hier angemeldet hast, um mir solch wertvolle Tips zu geben. Manches ist aus heutiger Sicht ja nicht mehr ganz so nachvollziehbar, wenn man davon nicht zufällig ein altes Foto erwischt...das erklärt ja nun doch einiges. Ich selbst bin ja nicht so flächendeckend vertraut mit dem damaligen Zustand. Da lasse ich mich natürlich nicht lumpen und hab das direkt mal rückgebaut
-
Ja gut 90min Fahrzeit bei einem normalen Personenzug sind da wohl denk ich lang genug^^ Bei den gemischten GmP kommt man dann schon leicht auf 150min und mehr. Das entspricht also etwa einer gewöhnlichen Hauptstecke von 200km


-
Zur Abwechslung hab ich jetzt mal wieder ein paar Gleise verlegt, bis ich nach über 300 Höhenmetern seit Wolkenstein irgendwann am Ende vor der tschechischen Grenze angelangt bin. Also ist die Strecke nun erst mal soweit vollständig und ich kann mich komplett aufs Ausgestalten stürzen. Ich glaube, Schmalzgrube und Jöhstadt kann man schon ein wenig erkennen, auch wenn kein klobiger Wohnblock einen Schatten auf das Bahnhofsgelände wirft


-
Ja so war das damals leider so...so praktisch so ein Containerbahnhof sicher war, für den das Geld wohl vorhanden war, war der Transport 15km über 2 Berge mit 10% Steigung auf engen und schlechten Straßen mit den schweren Transportern sicher alles andere als rentabel. Die versprochene Straßenerneuerung beschränkte sich dann auch nur auf eine weitere Bitumenschicht auf die löchrige schmale Talstraße. Die ist teilweise bis heute noch nicht grundhaft erneuert wurden. Das widersprach auch völlig dem damaligen Grundsatz, den Verkehr auf die Schiene zu verlagern
Für den Abbau und Abtransport der zahlreichen Blechträgerbrücken in dem engen Tal wurde gar extra ein teurer russischer Schwerlasthubschrauber gemietet...aber bestimmt nicht, weil man so dringend Brücken oder Altmetall brauchte 
Leider wurde wie so oft bei ähnlichen Strecken in den letzten Jahren gänzlich auf eine Sanierung verzichtet, die Rottenbaugruppe versetzt, freiwillige Helfer nicht unterstützt und voll auf Verschleiß gefahren. Das ergab dann vorallem im oberen Teil erhebliche Mängel, die Fahrzeitverlängerungen nach sich zogen...von der ungünstigen Fahrplangestaltung ohne jeglichen Anschluß in Wolkenstein ganz zu schweigen. Der touristisch wertvolle Eilzug Leipzig-Cranzahl bekam erst zwei Jahre nach Stilllegung einen Halt in Wolkenstein. In den letzten Jahren hatte das aber niemanden gestört, denn die Bahn selbst wurde zum Reiseziel zahlreicher Fans aus aller Welt und nicht die pünktliche Ankunft am Endbahnhof. So ein Bahntourismus, wie es die Museumsbahn heute ins Tal zieht, war damals wohl auch gar nicht gewünscht. Aber dafür, dass es sie heute trotz aller Hindernisse gibt und nicht noch mehr verloren gegangen ist, kann man wirklich nur dankbar sein

Soviel aber nur dazu und wieder zurück zum virtuellen Wiederaufbau, bevor ich noch die Taschentücher auspacken muss


-
Dann solltest du mal dieses Buch oder irgendein anderes über die Strecke lesen, mit Rentabilität hatte das gewiss nichts zu tun...vorallem nicht im Güterverkehr. Sie wurde im wesentlichen schlichtweg gegen jeden Protest der Bevölkerung, des Tourismus und der Industrie als Ersatzteilspender (u.a. für Oschatz-Kemlitz) geopfert. Die waren in der DDR schon immer Mangelware und der bedeutende Kaolin-Transport wurde immer noch mit der 100 Jahre alten komplizierten Heberleinseilzugbremse betrieben. Von den Methoden, mit denen dann auch noch der Abbau vonstatten ging und quasi über Nacht Blockadebauwerke auf den Bahnhofsarealen errichtet wurden, um einen möglichen Aufbau einer Museumsbahn zu behindern, will ich lieber gar nicht erst reden

-
Dank des Neuzugangs in meiner Sammlung mit unzähligen unwiderbringlichen Bildern des letzten Jahrzehnts der Strecke, bevor sie dem Wahnsinn kurz vor der Wende zum Opfer fiel, konnte ich ein paar der letzten wenigen weißen Flecken im Preßnitztal stopfen, die eher mäßig dokumentiert und heute nicht mehr nachvollziehbar sind. Damit dürfte sich nun eine nahezu vollständige Nachbildung der damaligen Zeit ermöglichen
Ein paar kleine Änderungen sind hier schon zu sehen, die aber wohl nur den eingefleischtesten auffallen werden
-
Na das ist soweit ja alles sehr gut, aber warum genau müssen dann Pfade in der .geopcdx geändert werden? Die sind doch immer relativ und betreffen nur die Unterordner des Ordners, wo die Objektdatei liegt. Wenn man die Repaint Texturen genauso benennt und in den \Textures\ Unterordner packt gibt es da doch keinerlei Problem

-
Soweit ich das verstehe, soll das doch nur ein normales Repaint werden und dafür darf weder die originale .geopcdx mitgeliefert, noch muss diese in irgendeiner Form verändert werden. Üblicherweise werde die geänderten .bins und Texturen (mit identischen Namen des Originals) in einen Ordner parallel zum Default Ordner der Lok gepackt, wohin derjenige, der das Repaint installieren will, die original .geopcdx kopiert (falls es keine AutoInstaller-Datei gibt)

-
-
Was sagt ein Sachse, wenn er eine Kupplung entdeckt? "Nun Schagu!"


-
@DerGritzel: Ja genau so ist es...es funktioniert nicht schlecht. Aber auch auch weit entfernt von gut und oft nicht so exakt und gezielt, wie man es manchmal braucht
Da bevorzuge ich lieber die altmodische händische Methode und kann mir sicher sein, dass es genau so hinkommt, wie ich es gerne hätte 
-