Ja wer braucht da eigentlich noch die Strecke. Vielleicht sollte ich das Thema auch einfach in Reiseführer Preßnitztal umbenennen 
Da hab ich vor Schreck glatt meine Fotos durcheinander gewürfelt und weiß jetzt gar nicht mehr, was real ist und was nicht. Aber ich versuchs mal 
km 22,8 - Einfahrt Jöhstadt:
Bevor in den Bahnhof eingefahren wird, gehts noch vorbei an einigen Schrebergärten, die hier jeden Quadratmeter effektiv ausgenutzt haben und zum Großteil noch heute die Einfahrt säumen.



Wie bereits schon gesehen, kommt man hier als ersten am kleinen BW vorbei, was nun auch um den Kohlenschuppen ergänzt wurde...




und die Schlackegrube am Wasserkran auf dem mittleren Gleis darf da natürlich auch nicht fehlen



Einen Blick ins Innere offenbart dann, dass während die Gleise der beiden Hauptstände auf der Betonkante der Untersuchungsgruben über dem tieferliegenden Boden verschraubt wurden, hat man bei der 1899 erfolgten Erweiterung hingegen Stahlträgerstützen verwendet. Da der dritte Stand hauptsächlich für kleinere Reparaturen und zum Auswaschen des Kessels vorgesehen und dafür freizuhalten war, bot er damit Platz für eine deutlich breitere Grube, in der man sich auch mal umdrehen kann. Noch dazu besitzt er als einziger einen Abflusskanal. Für größere Loks als die IVK ist er aber wegen der erheblichen Profileinschränkung nicht benutzbar...daran hat auch die neuerliche Torverbreiterung nur bedingt etwas geändert




Und wenn man während der Betriebspause Däumchen dreht, kann man sich bestimmt auch in aller Ruhe das Gebälk von unten anschauen

Damit verbleiben nur noch 4 Gebäude auf dem Plan, die ich für Jöhstadt nachbauen muss 