Strecke ist im Downloadbereich erhältlich, jetzt geht es hier weiter:
Beiträge von Holzlaender
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Die Strecke ist nun erhältlich unter:
https://rail-sim.de/forum/wsif/index.php/Entry/4297Streckenübersicht:
Streckenname: Preßnitztalbahn Wolkenstein-Jöhstadt v2.0
Start-/Zielbahnhöfe: Wolkenstein - Jöhstadt (- Jöhstadt Ladestelle)Detaillierte Informationen zur Strecke:
- Kursbuchnummer: 422 (DR 1984)
- Spurweite: 750mm
- Streckenlänge: 24,328km
- Bahnhöfe: 9
- Anschlussgleise auf freier Strecke: 11
- Minimaler Kurvenradius: 80m (60m im Bf Wolkenstein)
- Maximale Neigung: 1:40 (25 ‰)
- Höchstgeschwindigkeit: 25km/h (30km/h im Dreischienengleis)
- Brücken: 51+2
- Epoche IV (ca. 1974-84)- Bauzeit ca. 2000 Stunden
- per Hand nachmodelliertes DEM-Gelände
- Kurvenüberhöhung und sanfte Neigungsübergänge
- komplett nach Originalgleisplänen
- zahlreiche markante Originalgebäude
- authentische Streckengestaltung
- mitgeliefertes Rollmaterial: Güterwagen Typ GGw, Kuppelbäume für Rollwagen, ScharfenbergkupplungViel Spaß damit

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Jöhstadt Ladestelle (Teil2 und Ende):
Wie schon gesagt, enden die Gleise der Strecke keine 10m vor der tschechischen Grenze und verläuft auf den folgenden Bildern quer durch das Bild entlang des linken Straßenrands.
Auch der obere Teil des Feuerlöschgerätewerks mit dem Baustofflagerplatz und dem weithin sichtbaren Schornstein ist jetzt fertig und damit wäre die Ausgestaltung der Strecke eigentlich fertig...
Allerdings endet die Landschaft ja nicht schlagartig an der Grenze, weshalb natürlich auch die Umgebung von Pleil-Sorgenthal ein wenig dargestellt werden müssen, was heute auf tschechisch Černý Potok heißt. Direkt hinter der Grenze liegt das Sorgenthaler Zweigwerk der Firma Flader, wo sich heute eine Gaststätte befindet
Kaum noch einen Steinwurf entfernt thront darüber am Horizont bereits die Zwillingskuppe des höchsten deutschen Berges im Erzgebirge - dem Fichtelberg (1214m). Auf dem letzten Bild von tschechischer Seite kann man in etwa dem geplanten Streckenverlauf von der Ladestelle durch Sorgenthal zum Bf Pleil an der Schule folgen, der lediglich auf einer Länge von 80m die am Ende stärkste Steigung der Strecke bis zum Scheitelpunkt mit 28,5‰ unterbrochen hätte
Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist eine vernünftige Dokumentation mit der Auflistung aller benötigten Assets und dann steht einer Veröffentlichung eigentlich nichts mehr im Wege

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Trotz aller Nebenbeschäftigungen hab ich auch natürlich an der Strecke weitergebaut und hier folgt nun der weitere Verlauf. Zurück zum Abzweig zur Möbelfabrik geht es direkt im Anschluss an die Weiche über die letzte der 52 Brücken ein letztes Mal über das Schwarzwasser. Auch diese Brücke liegt nach über 45 Jahren noch an ihrem angestammten Platz, wo sie im Sommer allerdings auch hinter hohem Gebüsch versteckt ist
Auf den letzten paar hundert Metern verläuft die Strecke weiter dem Fluss entlang durch das relativ offene Tal an Wiesen und Weiden vorbei dem Endpunkt entgegen
km 24,33 - Jöhstadt Ladestelle (VEB Feuerlöschgerätewerk Jöhstadt, vormals Flader)
Ein Jahr nach Eröffnung der Strecke wurde die eigentlich zeitgleich begonnene Verlängerung bis zur Güterladestelle an der böhmischen Grenze eröffnet. Der ursprünglich nur für den öffentlichen Güterverkehr und der wesentlich günstigeren (wenn auch längeren) Transportwege nach Jöhstadt angelegte Bahnhof entwickelte sich rasch als Hauptumschlagspunkt der dort ansässigen Spritzenfabrik Flader.
1913/14 gab es dann schließlich einen Entwurf, die Strecke über Pleil-Sorgenthal und der Überquerung des Bergrückens ins bömische Weipert an der Strecke Annaberg-Komotau im Pöhlbachtal zu verlängern. Dieses Projekt wurde bereits genehmigt und die Mittel dafür bereitgestellt, wurde allerdings wegen dem Ausbruch des 1. Weltkriegs und der danach veränderten politischen Lage nicht mehr ausgeführt. Daher wurde das restliche Streckengleis von der Ra10 Tafel nach Jöhstadt bis zum Endpunkt 1924 in eine Anschlussbahn umgewandelt. Die DR hat die Bedienung aber 1964 aufgrund von erheblichen Oberbaumängeln eingestellt und eine Sanierung verlangt, weil teilweise noch Gleise aus der Länderbahnzeit (Profil Ib) verlegt wurden und das nun verantwortliche Feuerlöschgerätewerk sich das nicht leisten konnte und die DR dafür wohl zuviel verlangte. 1967 wurden daraufhin sämtliche Bahnanlagen von der Ladestelle bis kurz nach der letzten Schwarzwasserbrücke abgebaut und das Reststück ja noch 5 Jahre zur Bedienung des Möbelwerks benötigt.
Bei der Modernisierung des Werks 2007 wurden bis auf drei Gebäude sämtliche noch erhaltenen Fabrikanlagen entfernt und neue große Hallen gebaut und seither expandiert das Unternehmen weltweit...trotz der völlig isolierten Lage weit entfernt von wichtigen Straßen und Bahnlinien
Neben der Flader-Villa und dem Zollhaus ist auch noch das Verwaltungsgebäude erhalten, auch wenn ich nicht weiß, ob das immer schon so farbenfroh war. Von den mir bekannten handvoll Fotos der Ladestelle stammen ausnahmslos alle aus der ersten Hälfte des 20.Jhts und sind daher nicht bunt
Das Zollhaus steht direkt am Ende der Ladestelle 10m vor der Grenze, die bereits am rechten Fahrbahnrand der Zufahrtsstraße verläuft
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Also Dreischienengleis an sich ist jetzt nicht so das große Problem bei der Nachbildung...dann schon eher mit den Weichen wegen teilweise fehlenden Herzstücken, aber ich kann verstehen, dass man sich das bei der Masse auf dem Weg nach Chur lieber ersparen möchte. Genauso bei dem besonders aufwendig zu gestaltenden dichtbesiedelten Reststück bis Tirano, dass etliche weitere Monate Arbeit kosten würde...aber zumindest das kommt dann wohl bestimmt mal mit einem Upgrade-Pack

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Sehr gut, so einer mit Schnürsenkelbremse hätte da jetzt auch noch gefehlt
...neben einigen weiteren Varianten - da gab es mehr, als man vermutet
Wenn der auch noch zusätzlich mit der Körtingbremse ausgerüstet ist, lässt sich das ja auch gut kombinieren...leider wird man weder das Seil, noch den Bremsschlauch von Wagen zu Wagen spannen können. Das wird erst im TSW möglich werden 
Damit lassen sich dann ja recht abwechslungsreiche Güterzüge bilden und da ist es auch nicht verkehrt, wenn die nicht alle gleich gefärbt sind

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Hat beachtlich lange gedauert und ich hätte nicht erwartet, dass mich dieses kleine Zusatzprojekt zwei Wochen kosten sollte, aber ich denke, es hat sich gelohnt. Nur mit der Farbgebung bin ich noch nicht sicher...ist nicht so einfach, den richtigen Ton zu treffen, der dann auch im Licht des TS so aussieht, wie er aussehen soll
Aber wenn man sich das Vorbild ansieht, scheinen die sich da auch nicht einig zu sein, was die korrekte Farbgebung wäre und mit der Zeit geht sie auch noch ihre eigenen Wege 
Wenn ich mich noch um das obligatorische Zugschlusssignal gekümmert habe, kann ich mich auch wieder den letzten Metern und dem Bau des (vorerst) letzten Gebäudes widmen

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Ein nächster logischer Schritt in Sachen RhB nach der Albula- und Arosa-Bahn. Ich hatte bereits darauf gewartet, wann die Ankündigung kommt
Und ich fahr auch lieber mit 30 den Berg hinauf, als mit einer Schmalspurbahn auf einer Rennstrecke rumzugurken (auch wenn Thusis-Chur ein noch fehlender Lückenschluss wär
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Tja das würde mich natürlich auch freuen, wenn hier noch etwas zu retten wäre und man nicht nur über grüne Wiesen fahren könnte. Aber mittlerweile glaub ich, dass es auf dieser Strecke bei meinem Hang zum Perfektionismus nicht zu meiner Zufriedenheit möglich wäre...landschaftlich gesehen macht es dieses 1-4km breite dicht besiedelte Tal schwierig, es auch nur ansatzweise authentisch umzusetzen, ohne rasch an die Grenzen des machbaren (und sichtbaren bei der begrenzten Sichtweite im TS) zu kommen

Deshalb liegt mein Fokus mittlerweile ja auch eher auf den kleinen Bahnen auf kleiner Spur in engen Tälern. Denn zumindest dort ist es möglich, ein nahezu kompromissloses Abbild der Realität umzusetzen...weniger käme für mich nie in Frage

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Ja so einfach ist das ganze mit dem Fahrzeugbau dann nicht und das wird nicht einfacher mit all den dazugekommenen Details und ausmodellierten Strukturen

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Ist doch schon aufweniger, als gedacht...so ein Drehgestell
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Jetzt hab ich mich doch mal dran gesetzt und hab mir ein paar Wagenkästen der Schmalspurgüterwagen gebaut, da hat man sich ne kleine Pause auf einer Bank auch mal verdient
Wenn ich mal ganz verrückt sein sollte, mach ich sie auch noch fahrbar. Dafür würden ja nur noch die Drehgestelle, Beschriftungen und ein paar Details fehlen und würden neben den von Niclas gebauten die Vielfalt etwas erweitern. Die stammen ja aus einer anderen Bauserie 
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Natürlich...egal was man postet, es wird doch immer akribisch nach Fehlern gesucht. Da postet man doch lieber ein Bild mit offensichtlichen

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@zzr: Ja die hab ich noch auf der Liste, aber ob und wann ich mal dazu komme, kann ich nicht sagen. Die haben neben meinen anderen aktuellen Projekten wenig Priorität, solange kein persönlicher Bedarf besteht. Im Moment ist es aber wirklich schwer sich bei dem Wetter zu motivieren, wenn jede Mausbewegung einen schon ins Schwitzen bringt
Vielleicht komm ich Ende des Jahres mal dazu 
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Ich glaub, die finden bereits Verwendung...was mich sehr freut

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Naja das liegt ja wohl einzig und allein daran, das Signale wie alle Objekte mit Gleislink in der Tracks.bin gespeichert werden und Lofts und Objekte nicht. Und dabei so einem Dump höchstens die Tracks.bin zerschossen wird, fehlen nach dem Backup auch nur die neuen Signale. Und wenn die Tracks.bin ohnehin schon ziemlich groß ist, kann das schon mal dauern oder zu abstürzen führen. Funktioniert das Speichern generell nicht? Die sicherste Variante ist ja über F2 zu speichern, danach in den Szenario-Editor zu wechseln (wo man auch zum speichern genötigt wird) und die Dump-anfälligste Variante ist der gelbe Play-Knopf rechts unten...vorallem wenn man sich noch im Loft-Modus befindet und besonders in bereits stark gefüllten Kacheln.
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Na hoffentlich nicht, verheerende Hochwasser gab es ja nun wahrlich schon genug. Aber wenn man das ganze aus großer Höhe betrachtet, könnte man diesen Eindruck schon gewinnen
Aber da ich schon mal hier bin...die Wasserstation von Steinbach hat nun auch ihr original abgewinkeltes Endrohr am Wasserkran zurückbekommen. Soviel Authentizität muss schon sein, auch wenn man selbstverständlich auch den heutigen Museumsbetrieb darstellen könnte
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Die Tests laufen seit über einem Jahr bereits abschnittsweise parallel und da kommt ja jetzt nichts relevantes mehr dazu. Außer vielleicht ein etwas falsch gesetztes Bäumchen und die berüchtigten schwebenden Grasbüschel

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Korrekt! Aber dafür braucht man kein Wikipedia...das steht (seit geraumer Zeit) alles im Eingangspost inklusive dem aktuellem Stand, den ich nach jeder abgeschlossenen Bauphase und Abschnitt aktualisiere

Und wenn man den Werdegang aufmerksam mitverfolgt hat, wird man auf eine durchschnittliche Bauzeit von 4 Wochen pro Kilometer kommen
