@HGK: Wird sich zeigen, aber ich bleibe dem Erzgebirge treu (und der Schmalspurbahn) 
@Schienenbusfan:
Das ist so nicht ganz richtig, was die Herren da schreiben...die Wahrheit über die Haltelichtanlange in Niederschmiedeberg ist noch viel verrückter
Ursprünglich wurde in Kirchberg am Bahnübergang der Lengenfelder Straße 1939 eine Warnlichtanlage der Firmal Julius Pintsch KG eingebaut, die mittels Schienenkontakten (!!!) automatisch ein Warnlicht einschaltete. Im Normalzustand zeigte ein weißes Blinklicht dem Straßenverkehr an, dass sich kein Zug näherte. Wurde der Kontakt durch einen Zug auslöst, wurde daraus ein rotes Blinklicht.
1960/61 wurde die gesamte Anlage umgebaut und aus der Warnlichtanlage wurde eine Haltelichtanlage. Die vorher waagerecht liegenden Andreaskreuze wurden entsprechend der neuen Straßenverkehrsordnung senkrecht angeordnet. Der Tragschirm mit den beiden Optiken entfiel. Das rote Blinklicht wurde direkt in das Sechseck des Andreaskreuzes montiert. Damit war es das erste seiner Art und entsprach es den erst viel späteren Straßensignalen Hl 64b. Dazu kamen noch So16 Überwachungssignale der älteren Bauart mit einer Optik und Warntafeln So15 am Standort der Einschaltkontakte. Die Funktion konnte per Fernanzeige vom Fahrdienstleiter in Kirchberg überwacht werden.
Was hat das ganze nun mit Niederschmiedeberg zu tun? Nun genau diese Haltelichtanlage kam nach der Stilllegung des Abschnitts Kirchberg-Rothenkirchen 1966 nach Thum an den Bahnüberang der F95 samt der Überwachungssignale, die man in deinem verlinkten Beitrag sieht und hat die dortige Warnlichtanlage von 1935 (der ursprünglichen aus Kirchberg recht ähnlich) ersetzt. 1974 wiederrum nach Stillegung der Strecke Wilischthal-Thum kam sie schließlich nach Niederschmiedeberg und ersetzte die dortige Wärterbediente Vollschranke...nur soweit ich weiß, wurden die So15/16 samt Schienenkontakten nicht mit rüber genommen (nach all den Umbauten waren die vielleicht auch nicht mehr zu brauchen), wesshalb stets bergwärts am Bahnübergang der Arnsfelder Straße direkt neben dem Beamtenwohnhaus des Fahrdienstleiters gehalten und diese Anlage per Hand eingeschaltet werden musste. Diesen zusätzlichen Zughalt nutzten auch so manche Studenten der nahen Jugendherberge in Arnsfeld als willkommene Abkürzung...erzählt man sich 
Und um diesem ganzen Kuriosum Rechnung zu tragen, hab ich dort die Haltetafeln und den Marker gesetzt, wohlwissend, dass es nicht zur Betriebszeit der Schrankenanlage passt und dass dort nur eine H-Tafel stand, die man hier auf dem Bild nicht sieht, weil sie genau hinter der Lok steht, wo der Zug gerade ordentlich Dampf macht nach dem kleinen Zwischenstop
