km 1,27 - Anschl. VEB Patentpapierfabrik zu Penig, Werk III, Wilischthal (Teil 1)
Der erste Fabrikanschluss auf freier Strecke war auch gleichzeitig der bedeutendste der Strecke, der dem Reststück des Thumer Netzes noch eine Gnadenfrist von 20 Jahren bescherte, bevor auch hier 1992 die letzten Güter transportiert wurden. Das verbliebene Anschlussgleis wurde dafür hier über eine Spitzkehre bedient und dank der nahezu ebenen Streckenführung von Wilischthal aus, war es hier auch möglich den kompletten Verkehr mit den werkseigenen V10C und NS4b abwickeln zu können 
Die Brücke des Anschlussgleises ist auch heute noch (ohne Belag) vorhanden und die Gleislage noch an den aufgetürmten Schwellen zu erkennen.








Von der Fabrik, die seit 1992 zusehens verfallen ist, ist heute bis auf den hohen Schornstein, der Fabrikantenvilla, der Schleiferei und einem Gebäude an den Speisewasserbecken nur noch Schuttberge liegengeblieben, nachdem sie Anfang der 2000er plattgemacht wurde. Am anderen Ende der Anschlussbahn wurde bei einer Straßenerneuerung auch die Stützmauer zum Ausziehgleis entfernt.







(Fortsetzung folgt)