Beiträge von Holzlaender

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    Ach diesen Wagen meinst du...scheint mir ein ziemlicher Exot zu sein. Und basiert zudem auch nicht auf einem OOw, sondern ist ein umgebauter Oberlichtpersonenwagen und hat vielleicht daher die grüne Farbe behalten. Ob er das wirklich war, kann ich nicht sagen. Normalerweise durften nur um-/ausgebaute GGw in das Grün eines Bahndienstwagens schlüpfen. Einen Schlackewagen würde ich dazu nicht zählen, weil sich dessen Funktion ja nicht geändert hat :/


    Na wie dem auch sei...eines ist zumindest gewiss: es werden definitiv noch weitere Wagen kommen. Hab mir ja nicht umsonst diese 3 grünen Bände geholt^^ Aber vorher muss natürlich erstmal die Wagenwerkstatt Thum "freigespielt" werden. So will es das Gesetz :ugly:


    Wo das Problem bei deinem AP-Wetter ist, kann ich nicht sagen, weil es bei mir normal funktioniert. Die Jahreszeit zum testen anpassen sollte normal reichen, das Datum ändert ja nur den Sonnenverlauf :/;)

    Die Gartenanlage oberhalb der Station ist nun auch fertig, also geht es nahtlos weiter mit...


    km 9,50 - Haltepunkt Unterherold (Teil 2):


    Durch die Schließung des "Huberbauer Hofs" war es letztlich doch notwendig geworden am Haltepunkt eine Unterstellmöglichkeit zu errichten...und so kam es wohl spätestens dazu, dass dieser Wagenkasten über dem Entwässerungsgraben aufgestellt und mit Fenstern und Türen ausgestattet wurde. Vielleicht wurde dafür auch gleich der bis dahin in der Nähe stehende Wagenkasten verwendet...wer weiß :ugly: Heute wurde an dessen Stelle diese Infotafel aufgestellt, auch wenn es diese mit den Jahreszahlen nicht so genau nimmt...tatsächlich war der Haltepunkt ab 1. Juni 1924 für mehrere Jahre für Reisende gesperrt, wurde dann aber wieder geöffnet ;)


    Die im spitzen Winkel vor dem Haltepunkt und dem Bahnübergang der Straße aus Gelenau liegende Brücke ruhte ursprünglich auf 3 runden Pfeilern, die im Flussbett standen, bevor ein Hochwasser sie und die Brücke mitgerissen hat. Die neue Brücke wurde (wie auch schon die Brücke des Werksgrabens nach Gelenau) daher auf einem auf den Ufermauern ruhenden Stahlträger getragen, um den eh schon stark flankierten Fluss etwas mehr Spielraum zu geben. Dadurch vermittelt sie so freischwebend über der Wilisch einen kleinen Hauch von Wuppertaler Schwebebahn :D

    Direkt nach dem Ortseingang von Herold überbrückt die Bahn wieder mal die Wilisch und wechselt damit seit Grießbach wieder auf die linke Flussseite. Direkt im Anschluss wird ebenfalls die Talstraße nach Ehrenfriedersdorf gekreuzt und die nächste Station erreicht *popcorn*


    km 9,50 - Haltepunkt Unterherold (Teil 1):


    Der ursprünglich am km 9,41 eingerichtete Haltepunkt verfügte zuerst nur über einen 22,5m langen Bahnsteig zwischen der Wilischbrücke und dem Bahnübergang. Durch den wachsenden Verkehr und die zunehmende Anzahl gemischter Züge wurde dieser dann mit einem seitlichen Steg über die 32,6m lange Wilischbrücke verlängert. Hochbauten gab es zuerst nicht, aber der benachbarte Gastwirt des "Huberbauer Hofs" wurde dazu verpflichtet wartende Reisende ohne Verzehrzwang im Gastraum aufzunehmen. 1961 wurde dieses dann in ein Betriebsferienlager der MTS Großraschitz umgewandelt und nach der Wende verkauft und schließlich verlassen. In der Folgezeit wurde es dermaßen von der Natur erobert, dass man es selbst von der Straße nicht mehr erkennen konnte, bis das gesamte Areal im letzten Jahr geräumt und umgestaltet wurde (siehe Originalbild 2, wo noch das schwere Gerät herumsteht) :huh:


    Mit dem zunehmenden Einsatz von vierachsigen Waggons wurde der Haltepunkt im Jahre 1910 dann hinter den Bahnübergang verlegt und mit einem großzügigen 130m langen Bahnsteig ausgestattet, nachdem das Streckengleis dort etwas zur Verringerung der Steigung abgesenkt wurde. Eine Wartehalle kam dann erst zu DDR-Zeiten hinzu...und zwar in Form eines umgebauten ausrangierten schmalspurigen Güterwagenkasten eines Zweiachsers, der infolgedessen als "kleinstes Empfangsgebäude der Deutschen Reichsbahn" in den Bestandsbüchern geführt wurde :ugly:

    Referenced Provider does not match the provider of this file- File will not be includetd in export

    Das ist keine Fehlermeldung, sondern nur eine Warnung, dass die verwendeten Gleise nicht aus deinem Providerpaket stammen (sondern nur referenziert sind) und daher auch nicht exportiert werden. Wozu auch, die sind ja schließlich schon im Assets-Ordner ;) Also alles gut soweit, sollte keine Probleme machen :thumbup:

    Ich geb mir Mühe und da ich gerade einen Lauf hab, geht es auch gleich weiter mit dem restlichen Stück dieses Abschnitts:


    Die Strecke schmiegt sich nach dem Abzweig zur Spinnerei Venusberg III weiter an den teilweise recht steilen Berghang an und folgt bis besagtem Wehr der Wilisch in kurvenreichem Verlauf 8)


    Direkt im Anschluss an das Werksgelände wird der Fluss aufgestaut und ein kleiner Stausee entsteht, dessen Damm anfangs noch neben dem Streckenverlauf empor ragt und die Strecke daraufhin an dessen Ufer weiter an Höhe gewinnt, bis sie hinter dem Stausee auftaucht ^^


    Heute ist der Wilischstausee nicht mehr vorhanden und der Fluss hat wieder annähernd seinen ursprünglichen Verlauf angenommen, während der Rest des früheren Sees bis zur Dammkrone aufgefüllt wurde und nun Platz für Schrebergärten bietet ;)


    Damit wird nun der Ortsrand von Herold erreicht und der letzte und aufwendigste Streckenabschnitt beginnt...

    Wie so oft, wenn es eh schon eng zugeht, wie in diesem Tal, dann kommt obendrein noch geballt etwas dazu, dass den schon beengten Platz noch weiter begrenzt. So auch hier, wo sich gleich der nächste Werkanschluss befindet :ugly:


    km 8,973 - Anschl. Spinnerei Venusberg III der Gebrüder Schüller AG:


    Nach dem passieren einer alten Steinbogenbrücke eines längst vergessenen Waldweges, der hier Fluss und Bahn kreuzte, folgt nun die sechste und letzte Spinnerei der Schüller AG und damit die letzte Spinnerei überhaupt im Wilischtal, über die am wenigsten von allen bekannt ist.


    Wie lange das Anschlussgleis ist nicht genau bekannt, aber wird wohl spätestens in den 30-40er Jahren abgebaut worden sein. Fotomaterial gibt es auch so gut wie keine, nur die exakte Gleislage ist durch Flurkarten bekannt. Die Widerlager der Brücke sind aber noch vorhanden und gut erkennbar. Im Werksgelände wird weiterhin noch der Werksgraben für Werk II gekreuzt und anschließend entlang des Fluss und des Wehres endet das Gleis an zwischen Lagerschuppen.


    Vom Streckengleis aus bietet sich noch der Blick auf das heute noch vorhandene Wehr und der zum Wohnhaus umgebauten ehemaligen Spinnerei ;)

    Und lädt trotzdem nicht. Also kann der Fehler nicht daran liegen. Was meint der in der Doku mit Quads = Faces richtig?

    Damit ist gemeint, dass das Objekt, dass die TextureSet Textur erhalten soll (die Zahlen in dem Fall) lediglich aus einem Quad bestehen dürfen. Also eine Plane aus 2 Trishapes/dreieckigen Faces. Bei dir seh ich da Würfel als Objekttyp stehen. Das kann nicht funktionieren.

    Ja das leidige Problem mit Lofts, die exakt auf dem Gleisverlauf liegen...das einfachste für den Damm wäre ein Versatz von mindestens 1m. Mit 0,1m kommst du nicht weit und erwischt trotzdem immer mal das falsche. Eine Tieferlegung mit dem Nullpunkt an der Oberkante des Damms ginge auch, macht aber späteres Ändern daran auch schwierig und das händische Absenken ist auch unnötige Arbeit :/


    Wenn es wirklich Not ist, die Gleiseigenschaften zu ändern, dann geh in deinen Streckenordner unter \RailWorks\Content\Routes\<deineStrecken-IDY>\Networks\ und benenne den Ordner "Loft Tiles" um. Zum Bleispiel in "_Loft Tiles" oder "Bak Loft Tiles". Danach kannst im Editor in Ruhe arbeiten, weil alle Lofts ausgeblendet sind und danach machst du die Änderung am Namen rückgängig. Du darfst nur währenddessen keine neuen Lofts verlegen, sonst legt er einen neuen Ordner mit Tiles an :ugly: Das kann man zusätzlich auch noch mit dem "Road Tiles" Ordner machen, falls die stören könnten. Oder gar der "Szenery" Ordner eine Ebene höher, falls man schon sehr viel Vegetation, Oberleitung oder Telegrafenleitung am Gleis verlegt hat ;)

    Mit dem Bahnübergang am Haltepunkt Venusberg endet auch der zweite landschaftliche Abschnitt und bevor mit der nächsten Kreuzung der Ehrenfriedersdorfer Straße der dritte und letzte (und deutlich urbanere) Landschaftsabschnitt mit den langen Ortsdurchfahrten von Herold und Thum beginnt, führt die Strecke auf den nächsten gut 800m als Übergang durch ein recht enges, beidseitig bewaldetes Tal 8)


    km 8,9 - Ausfahrt aus Venusberg-Spinnerei:


    Dieses Tal muss sich die Bahn mit der Wilisch, der Talstraße, dem Werksgraben der Spinnerei und der Straße nach Venusberg teilen, während sich rechterhand der Thumer Forst und am linken Hang der Heroldswald erstreckt. Vorbei geht es dabei an den letzten Häusern der Arbeitersiedlung der Spinnerei, bis sich die Strecke der Straße wieder ziemlich annähert. Das wäre sicher ein guter Fotostandpunkt gewesen, aber merkwürdigerweise sind keine Fotos an dieser Stelle bekannt...wohl auch deswegen, weil der Bahndamm damals bereits ähnlich bewachsen war ^^


    Zurück durch die Siedlung geht es vorbei an moderneren Mehrfamilienhäusern aus den 50er Jahren und dem Gerätehaus der Betriebsfeuerwehr der Spinnerei ;)

    Vielen Dank auch von mir für das großartige, langersehnte Update :thumbsup:


    Trotzdem ist mir noch ein Fehler aufgefallen, der noch immer vorhanden ist...vermutlich hat den bisher aber auch noch keiner bemerkt?! :/ Und zwar nutzt der W50_Blau_05 eine Glastextur, aus einem Unterordner, der so nicht vorhanden ist und daher manchmal zu einem MissingTexture auf der Frontscheibe führt. Ein Ändern mit den TS-Tools der W50_05_Blau.GeoPcDx durch löschen des "lkw\" im Pfad analog zu der darunterstehenden oder ein Kopieren der genannten Texturdatei in einen neuerstellten Ordner dieses Namens behebt das Problem ;)

    da steht unter anderem "SAD~Foliage_Pack1~strawberryfield1.xml", "SAD~Foliage_Pack1~strawberry_box_group.xml"

    Stimmt nicht ganz, die sind nicht aus Altenburg-Wildau, denn das hab ich vor längerer Zeit rausgenommen und durch IKB3reloaded ersetzt. Dieses Foliage_Pack1 ist Teil des UKTS_FoliagePacks und der vollständige Pfad wäre zB: \UKTS_FP\Foliage\SAD\Foliage_Pack1\strawberryfield1.xml. Provider und Produkt zeigt es im Flyout nicht an ;)


    Gibt es eigentlich Repaints von den Schmalspurwagen bzw. Loks wie z.B. einen grünen OOw, einen HHw ohne Drehschemel? weitere Beladevarianten... Und der KKw war auch gar nicht so selten anzutreffen

    Von Repaints ist mir nichts bekannt, vom Ersteller wird in der Hinsicht wohl auch nix mehr kommen, weil er hier nicht mehr aktiv ist. Wo gibt es denn einen grünen OOw? Das wäre mir neu...die sind immer braun bzw. zur Länderbahnzeit waren sie grau. Wäre ja höchstens ein billiger Ersatz für einen Aussichtswagen :/:ugly:

    Naja Blender zeigt ja noch weniger das reale Endergebnis an, als die Vorschau im BPE, da würde ich nicht viel drauf geben. Das dynamische Licht im TS bringt so manche Schwachstellen eines Objektes zum Vorschein, die man so nicht erkennen würde ;)


    Ich würde nie behaupten, dass der TS frei von Bugs sei, aber oft (wie in diesem Fall) ist der hausgemacht. Vorallem auch beim Gleisbau muss man aufpassen und sauber bauen, damit der sich nicht verheddert. Im Weichenbereich würde ich nie das Smooth-Tool nutzen zum Beispiel, das nehme ich nur zum ausbügeln von nachträglichen Gleislageänderungen. Und damit da nix schiefgeht, sperre ich den Bereich mit Gleistrennungen ab, die ich bei Erfolg wieder verschweiße. Normalerweise baue ich die Steigungsübergänge händisch direkt beim Streckenbau ein, vorallem bei mehreren parallelen Gleisen und Weichen :ugly:

    Mit der Loft-Schwebebahn hat es zwar nicht geklappt, aber ich konnte das Problem trotzdem relativ simpel (mit etwas Fleiß)l lösen : Ich habe das Gerüst nun einfach aus den statischen Objekten "zusammengesteckt". Es waren auch Endstücke dabei, die ziemlich kurz sind; damit konnte ich die steileren Kurven überbrücken.

    Achso na das hätte man auch automatisiert in einem Loft-Objekt machen können, das kein eigenes Mesh hat und nur dieses Mid-Segment als Szenerieobjekt bei Middle Geometry eingetragen hat. Wenn es sogar noch Endstücke gibt, kann man die als Start-/End Geometry hernehmen und so etwas einfacher verlegen ;)

    Um hier mal wieder etwas Staub abzuwischen, gibt es endlich auch wieder Bilder zum aktuellen Stand. Der Fokus stand dabei auf der Arbeitersiedlung, die rund um die Spinnerei entstanden ist und viel Arbeit erfordert hat...auch ohne Originalgebäude. Daher geht es jetzt weiter mit...


    km 8,47 - Anschl. Spinnerei Venusberg II der Gebrüder Schüller AG (Teil 6):


    Vorbei am mittlerweile abgerissenen Ledigenheim geht es auf der Zufahrt zur Spinnerei dem Pförtnerhaus samt Schranke entgegen. Auf den neueren Bau im Hintergrund hab ich dabei verzichtet, da dieser wohl erst nach Streckenstilllegung errichtet wurde ;)


    Bevor wir nun langsam der Spinnerei den Rücken zukehren, gibt es noch einen kleinen Überblick über das Werksgelände und der Siedlung am Hang oberhalb davon und dem Steinbruch Venusberg links oben, der in den letzten Jahrzehnten den Berg erheblich abgetragen hat. Von der Siedlung aus hat man auch einen guten Blick auf die Rückseite der Spinnerei und ihrer Gebäude 8)