zunächst:
der TS zeigt das "richtige" DEM Gelände bis zu einer
Entfernung von etwa 11 km an (d.h. in dieser Entfernung poppen die Berge
auf). Alles was weiter von der aktuellen Position weg ist, bekommt man
nicht zu sehen - bzw. bekommt man nur zu sehen, wenn man es in DistantTerrain gießt.
DEM
Gelände, das weiter als 10 km von den Gleisen weg ist, kann man also
sicherlich löschen, vermutlich kann man da auch bis 5 km runter gehen.
Das muss man aber sicher im Einzelfall klären, hängt ja auch davon ab,
in welchem Winkel man auf die Bergflanken guckt, und ob das Gelände eher
schroff oder sanft gerundet ist.
Da das DistantTerrain nicht zur
Anzeige vor der Nase benutzt wird, hat "rumzupfen" am Gelände keine
wahrnehmbaren Auswirkungen, in Gleisnähe schon gar nicht - wobei man
sicher Fälle konstruieren kann, in denen man einen Unterschied sieht
(ich denke da an steile Felswände einseitig außen direkt neben einem
Gleis mit großem Krümmungsradius, ohne irgendwelche Büsche oder Bäume,
die die Sicht behindern) .
Für optimale Ergebnisse sollte das
Gelände aber texturiert sein, wenn man das DT erzeugt. DT macht ja kein
"Foto" der ausgestalteten Strecke, sondern basiert nur auf dem nackten,
texturierten DEM-Gelände. Wenn man einen Hügel bewaldet, aber den Boden
unter den Bäumen nicht texturiert, sieht der Hügel aus der Entfernung
eben nach hellgrüner Wiese statt dunkelgrünem Wald aus. Deshalb
erweitere ich grade meine Textursets um solche "Untergrundtexturen"
(Wald, Wasser, Wohn- und Industriebebauung .. ) . Stichwort Wasser:
Wasserfolien sind keine Texturen
- der Bodensee in der 3CCR sieht im
DistantTerrain wie grüne Wiese aus, weil der Boden unter der Folie
untexturiert ist. Die Seen auf der Albula-Strecke sehen auch im DT nach
See aus, weil sie eine Bodentextur haben.
Der Zeitpunkt der DT-Generierung ist eigentlich total unabhängig vom eigentlichen Streckenbau. Es geht auch komplett unabhängig:
- neue Strecke mit selbem Origin wie die richtige Strecke anlegen
- DEM importieren (großräumig)
- Gelände texturieren (z.B. mit dem Google-Overlay als Orientierung)
- DT erzeugen
- der "richtigen" Strecke die DT-Datei und die DT-Texturen unterschieben
(hab ich kürzlich testweise mit Teilen der SBB-Route so gemacht)