Das ist kein TS Problem sondern liegt wie schon beschrieben daran, das ausserhalb eines definierten Radius die Schatten die die Blätter auf sich selbst werfen fehlen. Je heller die Textur, desto krasser fällt dann der fehlende Kontrast auf. AP Bäume sind etwas lichter, so fällt der dunkle Baumstamm immer auf und mischt sich als kontrastgebendes Element in der Ferne ein
Das kann man nur durch generell dunklere Vegetation beheben, d.h. die Differenz zwischen schattiert und unschattiert minimieren, oder eben durch mischen mit 2D Bäumen die das Problem nicht haben, weil der Schatten nicht berechnet wird sondern schon im Foto der Textur selbst ist, siehe das vielzitierte Münster-Bremen. Auch das Berlin Leipzig Remaster 2025 setzt glücklicherweise weiterhin grossteils auf diese satten kontrastreichen 2D Bäume.
Das gleiche kannst du auch bei Bewölkung im TSW beobachten, das kann extrem grottig aussehen, hier kann man jedoch per ini den Schattenradius auf Kosten der Performance erhöhen. Schatten ist immer noch Performancefresser Nr 1.
Wenn nun ein Baum mit eher einfarbiger Textur daherkommt, wird er im Spiel eben matschig aussehen wenn keine Sonne Schattierung und Struktur erzeugen kann. Dem kann man entgegenwirken indem schon die Blattexturen über einen gewissen Kontrast und Hell/ Dunkel Bereiche verfügen (DTG Assets) oder eben mit Strg+Shift+F2 im Spiel die SSAO einschalten die diese Schattierung durch diffuses Licht durch künstliche Ambient Occlusion erzeugt. Aber wie gesagt, bei guten Assets fällt das alles nicht auf.
Bei RSSLO schleicht sich das nun auch mehr und mehr ein, da waren mir die alten reinen 2D Assets lieber weil sie wenigstens gleichmässig waren. Kurz gesagt läuft es darauf hinaus dass man die AO (Schattierung ohne direkte Lichtquelle, also diffus wie in Wirklichkeit) schon in die Assets "backt" und sie nicht vom Spiel erzeugen lässt. Das alles in Echtzeit am besten mit Raytracing ist im TSC nicht möglich, also muss man daran denken dass eine nahezu perfekte Illusion schon beim Assetbau anfängt, und das Hauptaugenmerk immer auf der Führerstandsperspektive liegen sollte.
