1: Es sind sehr sehr oft Historische Züge am Harz anzutreffen. Also Museumsfahrten, und gerade die gothische Stilrichtung des goslarer Bahnhofes geht mit den vor einigen Jahren renovierten Nietenstahldachkonstruktion eine optische Symbiose ein. Und da sie (zumind. in Goslar noch nie größere Störungen hatten) gibt es keinen Grund sie auszutauschen. Ausserdem ist in GS eh nicht so ernster Verkehr, so dass es nicht so dramatisch wäre, wenn es mal eine Störung gibt.
Grade "nicht so viel Verkehr" ist doch ein Grund das ganze zu Zentralisieren. Für die 10 Züge die da fahren, braucht man jetzt in jedem kleinen Bahnhof einen Fdl und ggf. einen Ww. vom ESTW aus kann ein Mann die ganze Strecke steuern 
Und nach gut Aussehen kann ein Unternehmen heutzutage wirklich nicht mehr gehen 
2: Einheitlichkeit. Die Signalbrücke in Bad Harzburg steht unter Denkmalschutz! Und da die Bahn ja so auf Einheitlichkeit steht, wäre es merkwürdig, alle anderen Signale gegen Lichtsignale auszutauschen. Zumal die Stellwerke ja auch noch mechanischer Natur sind. Ich kenn mich mit Stellwerken nicht so aus, aber ich denke mal, dass es nicht gerade möglich ist, ein Stellwerk teils mit Licht und teils mit Formsignalen zu betreiben.
Geht ohne weiteres: umrüsten auf Elektrischen Antrieb und das dürfte sogar von einem ESTW steuerbar sein.
Gegeben hat es das z.B. in Bremen Hbf, E43 (Elektromechanisch) Stellwerk mit Licht und Formsignalen.
Bremen Rbf hat heute noch Lichtsperr- und Formhauptsignale mit E43 Stelltechnik dahinter.
Andere Bahnhöfe haben ein einen Spurplan-Zusatz gekriegt, eine Hälfte ist da Mechanisch, die andere Spurplanstellwerk (Großenkneten, Augustfehn).
Wenn die Signalbrücke den Betrieb stört oder gefährdet kräht kein Hahn danach ob die evtl Denkmalgeschützt ist. Notfalls wird der Formsignalkram durchgekreuzt, und Ks danebengehängt 
MfG
Barrett