Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass der Typ auch nur einen Cent zahlen wird. Aber ein Verfahren wird auf ihn zukommen.
Es kommt ganz darauf an, wie viel Zeit in's Land geht, bis solch ein Verfahren in Gang gesetzt wird, und wie gut der Anwalt des Angeklagten ist.
Ich erinnere an den Bahnunfall in Braunschweig / Rünningen. Wo der Mehltransporter auf den Gleisen den Fabrikzaun umfahren wollte, und stecken geblieben ist. In allen Zeitungen stand direkt danach, dass der LKW Fahrer behauptet hätte, er wollte nur schnell auf's Gelände, und ist bewusst über die Schienen gefahren. Er wäre ja auch ausgestiegen, um Hilfe zu holen, und als er sich umdrehte hat es schon geknallt, und eine schöne 628 aus Salzgitter Lebenstedt nach BS hatte dran glauben müssen. Der Unfall war so extrem, dass Menschen verletzt worden sind, der Triebwagen im Eimer war, vom LKW nichts mehr übrig war, selbst die Achse der 628 lag einfach mal daneben. Dann noch der gesammte Tankinhalt in dem Boden gelaufen, Schaden an Landwirtschaftlicher Fläche (Sieht man heute noch den Fleck bei Google Earth) und und und. Tagelang musste Schienenersatzverkehr geleistet werden, und der Schaden bewegte sich in Millionenhöhe.
Das war Herbst 2009. Das Verfahren wurde jetzt vor 1-2 Jahren erst vor Gericht beendet. Und der LKW Fahrer der hatte sich so gut rausreden können, dass es Nebelig war, und er den Bahnübergang mit der Fabrikzufahrt sooooo leicht verwechseln konnte etc. etc. Tja er ist zwar nach wie vor seinen Job los, und auch seinen Führerschein, musste aber unter'm Strich von den verursachten Millionenschäden garnichts Zahlen.
Und ich wette, mit einem guten Anwalt wird der Mensch mit dem Stromkabel sich auch gut rausreden können.