Beiträge von professorexabyte

Discord Einladung
Trete unserem Discord-Server bei (klicke hier zum Beitreten).

    Welche höheren Geschwindigkeiten? Hast du dir mal das deutsche Streckennetz angeschaut? Wo kann ich denn bitte lückenlos 160 fahren. Hamburg Hannover mal ausgenommen. Das geht fast so gut wie nirgends. Die n Wagen sind für 140 gebaut, und mehr gibt's auf Regionalstrecken in der Regel sowieso nicht. Und da wo mehr geht, wäre dann höchstens 1-2 Minuten eingespart auf der gesammten Leistung. Die Zeiteinsparungen werden ganz wo anders verursacht. Nämlich auf Kosten derer, die dann noch länger zu ihrem Ziel brauchen, weil ihr Haltepunkt gestrichen worden ist.


    Nur mal als Beispiel: Die Bahnstrecke von Bad Harzburg nach Hannover hat nur noch diese Haltestellen:
    Bad Harzburg -
    Oker -
    Goslar -
    Salzgitter Ringelheim -
    Baddeckenstedt -
    Derneburg (Han) -
    Hildesheim Ost -
    Hildesheim Hbf -
    Sarstedt -
    Hannover Hbf


    früher ist dieser Zug mal so gefahren:
    Bad Harzburg -
    Schleweke -
    Harlingerode -
    Oker -
    Goslar Odermark -
    Goslar -
    Grauhof -
    Dörnten -
    Othfresen -
    Salzgitter Ringelheim -
    Baddeckenstedt -
    Derneburg (Han) -
    Groß Düngen -
    Marienburg -
    Hildesheim Ost -
    Hildesheim Hbf. -
    Sarstedt -
    Hannover Hbf.


    DA wird deine Zeit eingespart.
    Die Leistung der neuen Triebzüge Lint 54 hat im Fahrplan EINEN der Haltepunkte (Groß Düngen) wieder in den Fahrplan gebracht, und nun exakt die gleiche Fahrzeit auf die Minute genau wie die 218 mit 5 n Wagen...
    Woooow welch verbesserung 2 Minuten Zeit für einen Halt durch bessere Züge (Die auch nur 140 fahren) gewonnen. Die ganze Strecke ist übrigends nur für 120 ausgelegt.


    Die Stadt Goslar kämpft schon länger mit der LNVG und der DB Netze und dem Erixx darum, einen Haltepunkt im Gewerbegebiet Baßgeige einzuführen, weil dort sehr viele hinpendeln, und auch Park and Ride möglich wäre. Aber diese Verhandlungen wurden garnicht erst begonnen, weil man dort nur taube Ohren vorfindet.


    Ausserdem habe ich mal den Betrieb mit allen Haltepunkten simuliert. Selbst mit dem Lint 41 der ja nur 120 fährt, (nur hinter Hildesheim richtung Hannover kann man etwas Gas geben) Die Fahrzeit würde sich (wenn man alle diese alten Haltepunkte wieder einführen würde) um lediglich 10 Minuten verlängern... 10 MINUTEN!!!! dafür, dass aber die Regionen besser und komfortabler wieder zusammenwachsen würde, und man nicht mehr auf einen Bus alle 5 Jahre angewiesen wäre, sondern vom Stundentakt profitieren würde. Aber gut. Lass mal den Städler seine 10 Minuten länger schlafen, dafür dass man sich auf dem Dorf schon 2 Stunden früher auf den Weg machen muss, um mit dem Bus gaaaanz langsam mit 3 Jahren Umstiegszeit den nächsten Bahnhof zu erreichen.

    Das war ein Städler Beispiel. Wenn ich jetzt aber irgendwo wohne wo die Bahn nur alle Stunde fährt?


    Mit dem Auto weiß ich: Es könnte da und da Probleme geben, ich fahre 10 Minuten früher los. Bei der Bahn gibt's dann nur die Option eine ganze Stunde früher zu fahren...
    Sage den Begriff Gleitzeit mal Schülern die verständnisslose Lehrer haben, die jede Minute Fehlzeit aufschreiben, und mit solchen Argumenten kommmen...

    Du liegst 100%ig richtig. Zugausfall heißt: Dieser Zug fällt aus. Ersatzlos... Klar bei einem 10 Minuten Takt bei einer S Bahn WÜRDE das theoretisch nicht so in's Gewicht fallen.. WÜRDE... Wenn es da nicht dieses kleine Problem geben würde, dass meistens JEDER Zug zu Stosszeiten schon voll ist. Wenn jetzt alle am Bahnsteig wartenden ZUSÄTZLICH mit in den nächsten Zug müssen.... Den Rest kannst du dir ausmalen.


    Ausserdem Plant jeder ja seinen Weg zur Arbeit. Ich hatte zu meinen "Bahnfahrzeiten" das Glück, dass es meinem Arbeitgeber egal war, ob ich um 9 oder um 08:30 gekommen wäre. Wichtig war nur, dass ich meine 8 Stunden am Tag da bin. Aber die meisten Menschen arbeiten nicht unter solch liberalen Verhältnissen. Da kommt ganz schnell das Problem mit dem "Du warst jetzt schon das dritte mal hintereinander eine Viertel Stunde zu spät... usw. usw." Und als Ausrede kommt dann immer seitens der Arbeitgeber: Wenn die Bahn so unzuverlässig fährt, muss man sich halt drauf einstellen... bla bla bla.... Klar ich stehe jeden Tag 15 Minuten umsonst vor der Firma bevor ich reingehe, nur weil der Zug ja ausfallen KÖNNTE...


    Unter solchen Verhältnissen ist meiner Meinung nach dieses Transportmittel einen Sch*** wert, wenn man dafür auch noch bezahlt. Wenn man Einzelfahrten fährt, kann man da Prozente zurückerstattet bekommen. Aber bei einer Monatskarte sieht die Sache anders aus. Da heißt's dann einfach "Pech gehabt" Egal wie viel du für dein Geld bekommst.


    Die haben mal vom Fernsehen so einen Test gemacht, und jemanden der nix mit der Bahn zu tun hatte, also so jemanden wie dich, der sonst nur das Auto benutzt, für wenige Wochen Bahn fahren lassen... Das Ergebnis war nicht so schön....


    Nur mal zur Statistik insgesammt. Bei der Bahn gilt ein Zug als verspätet Wenn er 6:00 Minuten nach der Zeit im Bahnhof ankommt. Wenn er 5:59 Minuten zu spät kommt ist er pünktlich. Das gilt auch für S Bahnen die im 5 Minuten-Takt fahren... Mit dieser Statistik ist die Bahn fast 100%ig pünktlich.
    Wenn man jetzt die Zeit als Bedingung auf 3:00 verkürzen würde, wären es nur noch um die 85% die Pünktlich sind (wenn ich das noch im Kopf habe)
    Wenn man jetzt die Nutzungsrate mit einbezieht (also wenn nachts um 1:30 5 Fahrgäste pünktlich ankommen, weil nicht mehr im Zug sind, wiegt das nicht die Verspätung eines Pendlerzuges auf der selben Strecke morgends um 7:30 Uhr auf. Also auf die "Pro Kopf" Angabe wären es dann unter den Bedingungen nur noch um die 75% Pünktlichkeit, wenn man dann das "Verpassen" von Anschlusszügen dazurechnet. Wenn also meine S Bahn nur 2:30 Minuten zu spät kommt, aber mein Anschlusszug da gerade wegfährt, bin ICH als Reisender (bis der nächste Zug fährt) um eine sehr lange Zeit verspätet.


    Das heißt jeder vierte oder ein viertel aller Fahrgäste kommt stochastisch zu spät. Und noch schöner: Züge die komplett ausfallen, tauchen in der Verspätungsstatistik der Bahn auch nicht auf, weil sie ja nie den Bahnhof erreichen. So kann man "natürlich" *räusper keine genaue Verspätung berechnen.


    Und deine Aussage:

    Zitat

    Wenn das wirklich so ist, dann tut es mir leid für all diejenigen, die keine
    Alternative zur Bahn haben und soetwas erleben müssen.


    Ja sie trifft 100%ig zu. Die Leute MÜSSEN das erleben...


    Und weil hier einige gerne so die Ausschreibungen an private EVU's in den Himmel heben, und meinen, die Privaten würden der Bahn "endlich" mal Konkurrenz bieten:
    Als der ERIXX in Goslar die Züge nach Hannover und Braunschweig übernommen hat, ist bereits am dritten Einsatztag nach Übernahme des Nahverkehrs morgends ein Pendlerzug ausgefallen. Die Fahrgäste die sich informieren wollten, wo denn ihr Zug bleibt (denn auf den Fahrgastinformationsmonitoren stand GARNICHTS ausser, dass der Zug ganz normal kommt) bekamen sowohl per Telefon bei Erixx, als auch am DB Infostand im Bahnhof Goslar nur die Aussage "Öhm was?!? Der Zug ist weg? Ja wo soll er denn sein, uns ist nix bekannt"


    Also auf gut Deutsch: Die haben es geschafft gleich zum Auftakt ihres neuen Daseins am Harz mal eine Zugleistung komplett "verschwinden" zu lassen, ohne dass jemand wusste was überhaupt gerade los ist...
    Gute, nein, SEHR gute Vorraussetzungen für das Firmenimage und die Akzeptanz der Reisenden, die sich jetzt Doppeltraktion Lint54 teilen dürfen, wo sie vorher in 5 n Wagen sitzen konnten...


    Der RE Halle(Saale)-Hannover Hbf über Halberstadt, Goslar, Hildesheim fuhr alle 2 Stunden. Man hat mit dem Fahrplanwechsel Dez. 2014 in Halle damit geworben Künftig durch das "Abschneiden" der Linie in Goslar (weil der Erixx jetzt stündlich fährt, wo sich vorher die 218 aus Bad Harzburg und der 612 aus Halle abgewechselt haben, um den Stundentakt zu betreiben) von Halle aus ein lupenreiner Stundentakt nach Hannover möglich wäre, im Vergleich zu vorher, wo der Halle Zug ja nur alle 2 Stunden fuhr... Da haben sich die Leute natürlich gefreut. Mehr Züge sicherlich, und bessere Anbindungen... Wird ja alles besser....


    Tja. Dumm nur, dass das eine Mogelpackung war... Der Zug fährt ja nur noch bis Goslar und ist wegen der eingleisigen Strecke chronisch verspätet. Dumm ausserdem, dass der RE Halle - Hannover (jetzt Goslar) immer noch nur alle 2 Stunden fährt... Tja wie meint die Bahn das dann wohl mit dem Stundentakt? Wo man ja in Goslar auch noch umsteigen muss, in einen Zug der vermutlich schon abgefahren ist, bevor man da überhaupt ankommt, weil die Strecke Kapazitätsprobleme hat? AAAH Natürlich!!! Man kann in der Stunde, in der der Zug nicht fährt in den IC von Halle nach Magdeburg steigen, und von dort aus mit dem Zug weiter nach Hannover!! AAAH RICHTIG!!! Mensch. Das hat es ja vorher überhaupt nicht gegeben, und kann NATÜÜÜÜRLICH auch zum Preis des Regional Tarifes benutzt werden. Und kostet ja üüüüüberhaupt keine dutzend Euro Aufpreis....


    Und hinterher heißt es bei allen Leuten, die enttäuscht davon ware: Ja hätte man mal das Kleingedruckte gelesen. Dumm nur, dass das Aussagen von Pressesprechern waren, bei denen es kein "Kleingedrucktes" gab. Wäre ja auch neu, dass es bei mündlichen Aussagen Kleingedrucktes geben würde.


    So jetzt als Schlussargument DB vs. Privatunternehmen = Beide als Private Institutionen mehr als Müll


    Die DB war mit den Zügen aus Bad Harzburg selbst in meiner Pendelzeit (2009 2010) damals IMMER ausnahmslos IMMER pünktlich. Es sei denn, es war der Zug der nicht aus Bad Harzburg sondern aus Halle(Saale) kam. Der war im Gegensatz dazu NIE nicht EINMAL Pünktlich. Jeden Morgen stand (wenn ich den nehmen musste) immer schon das weiße Band am Anzeiger +++ca. 5 Minuten später+++. Und das nur wegen den 1000 Zugkreuzungen weil die Hauptlinie eingleisig ist...

    Dennoch: Egal wie sehr man über den Service und die Pünktlichkeit streitet.


    Der Sinn und Zweck einer Eisenbahn im Personenverkehr im Allgemeinen ist es: Menschen von a- nach b zu bringen. Das tat sie damals, das tut sie heute. Nur wenn ebend dieser "Sinn" anfängt zu bröckeln, und der Kunde sich fragt: "Bemerkt die Bahn (oder hier beliebiges anderes EVU einfügen) überhaupt, dass sie Fahrgäste fährt, oder fahren die Züge zum Spaß rum?" spätestens dann kann da was nicht stimmen.


    Denn die Eisenbahn ist ursprünglich Dienst am Volke gewesen. Sowohl für den Privaten Auftraggeber, der seine Güter in einer anderen Stadt sehen wollte, als auch für den Pendler, der irgendwie zu seiner Arbeitsstätte fahren muss, als auch für den Reisenden, der keine Lust hat sein Urlaubsziel mit dem Auto zu erreichen, weil es eine sehr lange Fahrt wäre, und diese mit Stress verbunden ist.


    Genau so wie auch Beamte im Dienst des Volkes stehen. Aber nirgends wird dieser offiziellen Verpflichtung nachgekommen. Bei der Bahn da hat man einfach in die "ich mach's Privat" Trickkiste gegriffen, und sich so seiner Pflicht entzogen, und bei anderen Stellen scheinen die Beamten nicht mal zu wissen, dass ihre Berufsverpflichtung dem Volke zu dienen überhaupt existiert. Ich hatte neulich beim Zollamt angerufen, weil eine Sendung aus Fernost dort liegen müsste. Da ich noch nicht den Brief bekommen habe, indem ich eingeladen worden wäre, um die Gebühren und die Mehrwertsteuer abzuführen, damit ich das Paket abholen konnte, habe ich dort angerufen. Ich habe gefragt, ob denn mein Paket dort liegt. Als Antwort kam nur: Also für Sie stehe ich doch jetzt nicht extra auf, und sehe nach.... Das Paketlager ist bei denen so groß wie unser Wohnzimmer..... Ich habe auch nur gesagt: Und sowas nennt sich Beamter, armes Deutschland und habe aufgelegt.
    Man stelle sich vor, man würde an solchen Stellen in die "Ich mach's Privat" trickkiste greifen. Die Folgen für die Wirtschaft wären überhaupt nicht abseh'bar. "Ach das macht jetzt aber (weil wir ja gewinnorientiert sind) 15€ Gebühren pro Stunde wo das Paket hier rumlag, und für das Abrechnen wollen wir ja noch 10% Provision haben, weil sie UNS und nicht das Zoll-Service AG Büro nebenan benutzt haben" oder solche Scherze.


    Und die Bahn ist nicht besser geworden. Früher gab es Warteräume. Wenn der Zug mal verspätung hatte konnte man Bewirtet werden. Und das selbst an Hinterländer-Bahnhöfen wie Goslar. Heute findet man dort zwar ein großes Gebäude, mit einem Pub, und einem Kiosk... Aber eine Toilette gibt es in der ganzen Gegend nicht mehr. Die nächste ist eine "los leg' mir 1€ in die Schüssel, dafür dass du auf diesen versifften Thron steigen darfst" Toilette ca. 1 Kilometer in die Stadt entfernt. Und auch nur, wenn diese offen hat, da sie ja nicht der Stadt gehört sondern PRIVAT gepachtet wird...


    Post ist genau so eine Sache. Es gibt ein Problem mit einem Paket: Ja da müssen sie aber bei DHL nicht bei der Post anrufen. "Ja DHL herzlichen Dank für ihren Anruf" "Ja das Paket ist irgendwie weg" "Haben sie bei der Post angerufen, wir sind nur der Dienstleister, verwalten tut das die Post" GRRRRR weil es PRIVAT ist, und nicht Staatlich....


    Für Monster Prestigeprojekte wie Stuttgart 21 werden Milliarden aus dem Fenster geworfen. Weil's Privat ist... Muss ja im Wettbewerb sein.... Die Bundesbahn hätte irgendwelchen Investoren oder Bauherren den Vogel gezeigt, und da hätte es geheißen: "Die Züge fahren doch, was soll hier noch groß verändert werden?" Was nützt es mir als Fahrgast? WAS? 4 Minuten Einsparung bei Verbindungen die eh' nur irgendwelche 1st Class ICE Fahrer im Fernverkehr nutzen? Kassel Wilhelmshöhe funktioniert doch auch. Warum muss der Kopfbahnhof beseitigt werden? Achja! Weil's Privat ist. Muss ja großer, besser, smarter, und vorallem teurer sein...


    Ich weiß warum ich Auto fahre. Weil meine Versicherung einen Pups kostet, (18,90€ im Monat, weil ich nicht wie ein Besenkter mit 200 über die AB fahren muss) und die Steuern an STAATLICHE Versorgung laufen, und die Straßen vom STAAT finanziert werden...
    Oh und wenn es mal nicht der Staat macht, sondern eine Straße wieder mal PRIVAT gemacht wird? Ja dann haben wir den Herrentunnel in Lübeck, dessen Wirtschaftlichkeit am Grund und Boden liegt, weil jeder aus der Innenstadt mal schnell rüber auf die A1 fährt, um die Trave rum, und dann in Kücknitz wieder runter, statt irgendwelche Zwangsabgaben in Form von Maut zu tätigen, und unter der Trave drunter durch zu fahren. Kostet 5 Minuten mehr, aber keinen cent. Denn der Sprit ist bei dem kurzen Stück nicht der Rede wert.

    Ich glaube auch nicht, dass weder die S-Bahn Magdeburg noch die Sachsen-Ahnhalt V2 jemals wieder normal erscheinen wird.


    Das hat einfach den Grund, dass wir aus bekannten Gründen hier von Chris nie wieder etwas hören werden, @zzr Das waren nicht nur ein paar Kröten, und es ging auch nicht nur um irgendwelche Spendenaktionen, sondern es ging darum, dass er wissentlich trotz Hinweise seiner Beta-Tester in seinem Downloadpaket Content von Drittherstellern verteilt hat, der zum Teil (RLB) noch nicht mal erschienen war, was den Hersteller intern scheinbar zerschlagen hat, weil nun alles wofür sie jahrelang gearbeitet hatten für Lau im Netz herumgeschwirrt ist.


    Und selbst wenn sich (theoretisch) jemand finden würde, der alle Fremdassets entfernt, und die Strecke "clean" macht, hat der Herr Otto immer noch die Rechte an seiner Arbeit nämlich die Gleisverlegung und Infrastruktur.
    Soll heißen, wenn er irgendwie davon Wind bekommen würde, dass seine Gleise mit anderer Szenerie hier im Downloadbereich oder sonstwo auftauchen, hat er trotz allem was er getan hat Juristisch das Ruder in der Hand, und kann hier alle ausnehmen dafür.


    Die Strecken stecken also in einer Sackgasse.


    1.Content der nicht benutzt werden darf: Chris darf die Strecke nicht anbieten
    2.Der Hersteller Chris ist inaktiv geworden, und arbeitet nicht mehr daran
    3.So können also weder die Strecke, noch die Gleise veröffentlicht werden.

    Die Überschrift beschreibt meine Frage.


    Hier von der Bahnstrecke zwischen Weddel (Braunschweig) nach Wolfsburg ein Bild.


    Man sieht es nur von hinten, und findet sonst vom Bahnhof Weddel nix weiter. Keine Bilder und sonst was.


    Ich persönlich würde sagen: es ist ein KS Signal, weil der Mast so aussieht. Aber ich weiß leider nicht wie die HV-Signale letzter Bauart vom Mast her aussehen.

    Ich mache noch Fotos von. Nur im Moment ist die Kammera gerade bei einem Bekannten. Und mit meinem Handy.... Da kann man viel erkennen, aber keinen Stuhl, wenn ich ein Foto machen würde. Typisch billig-Knipse im Handy halt.
    Deswegen muss man sich an dieser Stelle noch ein wenig gedulden.


    Es sind einfache Holzstühle mit einer typisch 50er Jahre geschwungenen Lehne und querstreben. Die Sitzfläche ist einfach aus dem "Rahmen" herauszunehmen und ist mit verfilztem grünen Stoff mit längs-Streifen bezogen.

    Das ist doch echt mal wieder Typisch...


    Man sitzt jahre lang auf dem selben Stuhl vor dem PC, aber seitdem ich neulich mal das Sitzpolster reinigen wollte, und die Sitzfläche aus dem Stuhl rausgenommen habe, stiess ich auch einen Zettel der unten drunter klebt.


    Scheint eine Art Inventurzettel zu sein, wo vermerkt ist, dass dieses Objekt "umgezogen" ist. Undzwar steht da drauf: Von: Bahnhof Lauenau am 03.51 (gibt es heute schon lange nicht mehr) von der Firma Alfred & Hermann Nordmann Möbelhaus
    nach Bahnhof Bad Harzburg. Das wird bestimmt kein normaler Frachtbrief gewesen sein, damit das ein Privatkunde in Bad Harzburg vom Bahnhof abholen konnte. Sonst hätte dort auch ein Adressant draufgestanden. Da hier aber nur Bahnhof Bad Harzburg drauf steht, gehe ich mal davon aus, dass es sich hier um Möbel aus Warteräumen oder ähnlichem handelt, jedenfalls IM Bahnhof geblieben ist.


    Fotos vom Bahnhof Bad Harzburg zu Zeiten, wo das Gebäude noch aktiver benutzt worden ist, finde ich leider nirgends. Aber hat da jemand eine Ahnung, von so altem Krempel im Bundesbahnbesitz?


    Wie die insgesammt 4 Stühle in meinen Besitz gekommen sind ist eine kompliziertere Geschichte:
    Sie waren im Besitz der Schwester meiner Oma, diese hatte einen Cousin dritten Grades, den ich nie kannte, der hat sie besessen. Irgendwann war meine Frau im Krankenhaus und hatte eine Frau im Zimmer kennengelernt. Diese Frau ist die Ehefrau von diesem Mann den ich nicht kannte. Und diese beiden haben uns ihre alten Möbel zur Verfügung gestellt, die keiner mehr haben wollte, weil sie auf dem Dachboden eingestaubt sind. (Wir sind trotz unserer jungen Jahre von Anfang bis Mitte 20 Freunde von solchen alten Möbeln von 1880-1950. Unterdessen ist unsere gesammte Wohnung so eingerichtet, weil die Leute den Kram sonst wegschmeißen würden. Ich habe erst vor ein paar Jahren einen echten Chippendale Schrank gerettet.

    Ihr müsst ja Probleme mit manchen Leuten im Forum haben dass ihr es nicht mal erträgt zu sehen dass sie etwas geschrieben haben. :rolleyes:
    Im echten Leben könnt ihr die Leute die ihr nicht mögt auf der Strasse auch nicht einfach ausblenden. Schaut die Leute eben nicht an/ lest die Beiträge von den entsprechenden Leuten nicht.


    Ja aber vergiss nicht, wir sind im Zeitalter des Internets. Da kann man doch aaaaaaaaaaaalles auf das "Reallife" übertragen ALLES!!! :D Oder man blendet das Reallife einfach komplett aus, so wie es meine Klassenkammeraden zu Schulzeiten auf der Abendschule pflegten... Unterhaltung? Vergiss es! Nur das Smartphone war wichtig. Und für den Rest die Zigarette draußen am Parkhaus. Das stand alles über normalen zwischenmenschlichen Interaktionen.


    Und genau so muss man dann doch hier auch Leute ignorieren können :P


    Ich hoffe, dass dieser Beitrag als das gesehen wird, was er ist: Ironie.

    Dafür musst du mal in den Editor gehen, und dann wenn du oben auf das Schienensymbol geklickt hast einen Screenshot davon machen. Denn dann sieht man, ob die Weiche richtig "verschweißt" worden ist.

    Ich persönlich muss dazu sagen: In gewisser Hinsicht sind heutige Züge zuverlässiger... Undzwar darin nie pünktlich zu sein... Nein Spaß beiseite.


    Man muss sich halt immer vorstellen, dass sowas alles sehr sehr gewagt ist, damals mit heute zu vergleichen...


    Ich nehme mal ein triviales Beispiel:


    Damals in den alten Lokomotiven vor der Halbleitertechnik waren riesige Relaisschaltkreise. Ein Relais hat eine begrenzte Schließzahl. Denn jedesmal wenn ein Relais öffnet oder schließt, bewegen sich mechanische Teile, die verschleissen. Ausserdem hat man bei stärkeren Strömen auch noch jedes mal einen kleinen Abrissfunken da drinnen. Man kann jetzt nicht einfach behaupten, ein Relais ist stabiler als ein Chip, der auf wenigen millimetern ganze Schaltschränke ersetzt. Denn ein Relais kann man nicht warten, oder pflegen. Man kann es nur austauschen. Denn Relais sind größtenteils fest zusammengebaut, und einfach nur gesteckt. Also wie eine alte Schmelzsicherung. Ist eines kaputt, landet es auf dem Müll, und statdessen kommt ein neues rein.


    Bei einem Chip liegt der vorteil ganz klar darin, dass er geräuschlos arbeitet, und teilweise mit einer Knopfzelle betrieben werden kann, aber die gleichen Aufgaben erledigt. Am Ende dieses Chips wird aber immer ein Relais sitzen, welches dann über einen Transistor vom Chip mit Strom versorgt wird, wenn es schalten soll, damit ein hoher Strom geschaltet wird. Aber ein Chip verschießt in der Regel nicht so schnell. Aber auch hier hängt es stark von der Qualität ab. Wenn ich jetzt einen Transistor kaufe, wie er auf Platinen in euren Fernsehern und co. verwendung findet, kostet der 2-10ct. Wenn ich jetzt aber einen stabilen Transistor kaufe, wie er in Elektronischen Zündanlagen aus dem Kraftfahrt-Bereich zu finden ist, dann kostet der gerne mal 1-3€ das Stück. Aber die halten dann eigendlich für die Ewigkeit. Auch unter extremsten Wetterbedingungnen. Aber da eine Lok ja schön wunderbar temperiert ist im Motorraum, und alles schön mit Standheizung läuft, denkt man sich meistens: Ach spart man das mal, und nimmt die billigen. Diese haben dann aber eine Lebensdauer von wenigen Jahren.


    Denn die ganze Platinentechnik hat einen Vorteil: Sie hat keine beweglichen Teile, und ist vom Materialwert her zum Spotten billig. Und es wird von den Herstellern wegen diesem Preiskampf bewusst auf diese mini-Investitionen verzichtet. Denn bei einer kompletten Lok, die Elektronik gegen Nasa-Stabilität auszutauschen, würde bei einer eh' schon millionen teuren Lok, nur noch sagen wir mal 1000-1500€ Mehrkosten verursachen.


    Und für den Hersteller ist es (leider, aber das ist ein Problem des neo-Liberalismus im allgemeinen, und die Diskussion darüber wäre eher in die Politik-Richtung einzuordnen) überlebensnotwendig, dass der Kunde (in dem Fall ein EVU) immer wieder mit kleinen Problemen auftaucht, die nur der Hersteller beheben kann. Würde das Fahrzeug perfekt funktionieren, hätten sie den Verkaufspreis gemacht, und dann war's das. Die sehen dann von denen die nächsten 30-40 Jahre keinen Auftrag mehr.


    Was aber ein Problem der ganzen EVU's ist, bezüglich der Zuverlässigkeit im Personenverkehr: Es werden alle Kinderkrankheiten behoben, und nach 6-10 Jahren Einsatz, kann der Zug als absolut robust und zuverlässig auch von den Fahrgästen eingestuft werden.... Schön wär's wenn doch das EVU nicht 5 Jahre später das Fahrzeug schon ausmustern würde, um es gegen neuen Mist auszutauschen, der nicht funktioniert, und Jahre erprobt werden muss.


    Ich denke mal DAS ist das Problem, warum Züge heute so unzuverlässig sind. Weil sie nach ihrer "Ausreifung" schon bald wieder abgeschafft werden. Der 628 zum Beispiel war erst in der Version .4 mit allein kleinen Krankheiten ausgereift. Vorher gab's halt so kleine Konstruktionsmängel wie die Glasscheibe im Türeinstiegsbereich etc. Das war mitte der 90er, wo die letzten das Band verlassen haben. Dummerweise wurden seit anfang der 2000er auch die .4er langsam schleichend vom Gleis genommen. Zwar immer erst hin und her verschoben, weil sie wo anders noch älteres Material abgelöst haben, aber stets nur noch als "Notnagel" benutzt. Und wir sehen heute im Jahre 2015 sind die jüngsten gerade mal 19 Jahre alt, und für sie wird es keine Zukunft in Zeiten von Lint und co mehr geben. Sie werden vermutlich das Jahr 2020 nicht mehr im Planeinsatz erleben. Dabei hat man zwischen dem Ersten und dem Letzten über 20 Jahre Entwicklungs und Erprobungszeit gehabt. Dafür, dass er gerade mal die selbe Zeit als Einsatz geschafft hat, und die vorgänger-Versionen schon alle um die 2000-2005 rum komplett von der Schiene verschwunden sind.

    @Trainer Oh! hübsch, sieht gut aus... Wirst du es auch der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen?


    EDIT: Achso hat du die Sitze auch schon bearbeitet? Also den Innenraum dazu? Denn die DB-Kacheln gehören dann ja nicht mehr da rein. Konnte es auf deinen Bildern leider nicht erkennen.

    # Kuchenblech-Maffia
    # im Prinzip schon auf


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.