Entscheidend für die friedliche Koexistenz ist die gegenseitige Toleranz.
Kollege Flo beschwert sich, im Chat angemacht zu werden, weil auf Altbau steht.
Hier nennt dann dieselbe Person heutige Triebfahrzeugführer "Fahrzeugbeweger" und "Möchtegernlokführer". Kollege frigobert legt noch einen drauf und nennt sie abschätzig "Joystick-Artisten". Ja, was bildet Ihr Euch eigentlich ein? Nur Ihr dürft die Kollegen beleidigen? Und wenn jemand mal "Altbau-Schrott" schreibt, ist das gleich böse und man muß anfangen, zu drohen?
Zum Einsatz von Lokomotiven: Zum Glück entscheiden bei den Eisenbahnunternehmen keine verklärten Nostalgiker über Beschaffung und Einsatz von Lokomotiven, sondern Leute, die ihr einmaleins beherrschen (sollten, Ausnahmen bestätigen die Regel, Beispiel Doppelstockwagen). Wenn sich der Einsatz einer Lok rechnet, wird sie eingesetzt, egal, ob alt oder neu. Sogar "Donald Duck" kommt in so einem Fall wieder auf die Gleise, weil National Express in Deutschland keine Sau kennt und sie ein Image-Thema haben. Da kommt so ein Nostalgiezug dann gerade recht, um es in ALLE Zeitungen und Magazine zu schaffen, nicht nur die Eisenbahn-Postillen. Die horrenden Kosten dafür werden dann aus dem Marketing-Budget bezahlt, nicht aus dem Posten Investitionen oder Betriebskosten.
Gruß
Norbert