Beiträge von Hauptstadtbahner

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    Das Problem in Großbritannien ist einfach, dass sich in der heutigen Privatbahnlandschaft kein zusammenhängender Fahrzeugpark zwischen mehreren Strecken aufbauen lässt, wenn man nicht immer dieselbe Gegend modellieren will. In Deutschland kann man fast alles fast überall halbwegs passend fahren, in GB geht das nicht, denn die Betreiber sind alle streng regional gebunden. Wenn DTG also immer wieder neue Regionen anschneidet, kommen auch immer wieder neue Züge neuer Betreiber, die sich (zumindest ohne Repaint) nicht anderswo einsetzen lassen, und so auch in Fahrplanmodi anderer Strecken nicht berücksichtigt werden. Ähnlich ist es in den USA, obwohl da zumindest Amtrak als nationaler Personenbeförderer existiert.

    Absolut. Dieses ewige ankündigen und dann im Sande verlaufen lassen ist nicht schön. Man sieht es alle paar Wochen gefühlt und jetzt auch wieder mit dem Kollegen, der sich jetzt eine 250 Kilometer lange Strecke aufgewuchtet hat, nachdem er an der deutlich kürzeren anderen die Lust verloren hat. Die Menge an wirklich vollendeten deutschen Freewarestrecken ist im Vergleich zu den angekündigten erbärmlich, und auch im internationalen Vergleich sehr schwach, wenn man die größere Community berücksichtigt. Etwas wie die Niederländer, die sich einen großen Teil ihres Netzes selbst gebaut haben, würde die deutsche Community nie schaffen.

    Schuld hat das Ungenügende nivo von die PABO's (Schulen für Volksschullehrer)

    Also kaum die Schuld der jetzigen Generation. Ich habe auch schon unzählige Erwachsene mit grottiger Rechtschreibung und Grammatik erlebt, die das dann teilweise auch noch damit rechtfertigen, dass die Schule "schon etwas her sei", als ob das ein triftiger Grund wäre.

    1. Wer hat das bereits wissenschaftlich bewiesen?

    2. Woher können solche Schwächen denn kommen? Vielleicht etwa auch von Umständen, die vorherige Generationen geschaffen haben?


    Wenn ich mir den Dreck angucke, den vorherige Generationen verbrochen und unterstützt haben, sehe ich da keinerlei handfeste Überlegenheit. Die zunehmende globale Vernetzung, die besonders die heutige Jugend ausnutzt, ist die bisher größte Chance das gegenseitige Verständnis aller Menschen füreinander zu erhöhen und eine friedlichere Zukunft zu schaffen. Aspekte wie Leichtgläubigkeit, Verblendung und Verführbarkeit zeigen alle vorherigen Generationen absolut genauso wie die jetzige. Sag mir, was deine Generation besser machen soll, und zwar konkret.

    Die Boomer-Mentalität wird jetzt aber auch schon etwas dick aufgetragen, meint ihr nicht? Jede Generation hat ihre Stärken und Schwächen, ein ewiges „bin ich froh nicht in dieser Generation geboren zu sein“ hilft absolut keinem, verallgemeinert unnötig und ist schlicht einfach nur billige Selbstüberhöhung.

    und es vielleicht auch einen Streckeneditor gibt.

    Das ist safe tot, genauso wie der Multiplayer. Große Ankündigungen und Pläne gab's am Anfang, jetzt wissen so ziemlich alle, dass DTG sowas nicht hinkriegt, oder nicht einfach nicht die Zeit da rein investieren will. Stattdessen verfolgt man Gimmicks wie Gartenzwerge sammeln, was natürlich viel einfacher umzusetzen ist.

    Ziemlich lächerlich diese Roadmap-Updates, wenn man sie überhaupt so nennen kann. Dieses ewige Gewarte allein auf die Streckenführung der beiden neuen Routen ist nur ein Symptom eines meiner Meinung nach großen Problems des TSW: die Entwicklungszeiten sind gigantisch und es gibt kaum Add-On Produzenten. Das bedeutet, dass es ewig dauert bis mal neuer Content kommt, und so auch Jahre vergehen können bis Strecken, die es bereits gibt, neue wichtige Fahrzeug-DLCs erhalten, falls dies überhaupt mal erfolgt. London-Brighton oder Boston-Providence brauchen dringend mehr Abwechslung, aber die Fahrzeuge dafür scheinen nicht mal angedacht zu sein. So werden Strecken bald monoton und ausgelutscht. Im TS war der Zufluss an neuen Inhalten viel höher durch die vielen Entwickler. Hier plätschert es gaaaanz langsam dahin.