Beiträge von Hauptstadtbahner

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    Eben, uns ist jeweils der eigene Standpunkt lieber, was ja auch ganz normal ist. Am Ende ändert sich eh nichts, denn wir beide haben keine Verfügungsgewalt über die geltenden Regelungen.

    Im Prinzip ja, aber doppelt hält bekanntlich besser. Es ist mir einfach zum persönlichen Wohlgefühl zur Zeit lieber, dass das Tragegebot weiterhin gilt. Mehr als ein Wunsch ist es nicht. Dabei ist ganz klar, dass meine Meinung genauso viel (oder eher wenig) Gewicht hat bei tatsächlichen politischen Entscheidungsfällungen, wie die jedes anderen normalen Bürgers auch.

    Aber der Deutsche zieht halt erst seine Maske wieder ab wenn es ein Maskenverbot gibt -.-

    Dass das Quatsch ist solltest du selber wissen. An sämtlichen Orten, wo keine Maskenpflicht mehr gilt (also quasi überall außerhalb der Bahn und der wenigen Institutionen, die es noch vorschreiben/erwünschen) tragen nach eigener Erfahrung nur noch die wenigsten Maske. Mit generalisierenden Statements wie deinem hilfst du der Diskussion auch überhaupt nicht, du bist nämlich auch einer "der Deutschen".


    Für meinen Teil kann ich sagen, dass ich nichts gegen eine weitere Maskenpflicht im ÖV habe, ich trage auch weiter in geschlossenen Räumen in der Regel FFP-2, und mir wurde in 2 1/3 Jahren Pandemie noch kein Corona diagnostiziert. Diese persönliche Erfahrung nehme ich als Grundlage für mein Verhalten, gewissermaßen im Gegensatz zum Schluss von Tilmann . Bei dem ständigen herumgehuste, was einen unweigerlich auf insbesondere längeren Fahrten umgibt, fühle ich mich mit FFP-2 definitiv wohler als ohne. Schwerer Verlauf hin oder her (bin selber nicht gefährdete Person), krank zu werden finde ich generell Sche*ße, deshalb ist die Art der Mutation mir auch recht egal.


    Was das 9-Euro-Ticket angeht. Sardinenbüchsen-Flair und eine Aufhebung der Maskenpflicht fände ich zusammen absolut abstoßend, deshalb hoffe ich, dass die Tragepflicht noch solange aufrecht bleibt, wie das Ticket gültig ist.

    Und ich kann die Aufregung immer noch nicht verstehen. Was ist an vollen Zügen schlimm? genau so soll es ein, mehr auf Schiene, weniger auf Straße. Punkt, das hat es ja anscheinend schon geschafft. Leidtragend sind immer die Pendler, das nichts neues. Ich finde es eine sehr komische Äußerung da dann wieder gegenzuhalten.


    Ja, aber warum sollten die Leid tragen müssen? Wenn man in U-Bahnen oder S-Bahnen in Großstädten mal stehen muss, oder es voll wird, dann ist das kein großes Ding. Bei dichten Halten kommt regelmäßig Luft rein und Leute steigen aus und ein. Fahrzeiten sind da auch nicht so lang in der Regel, und die Züge sind (wenn sie richtig für ihre Rolle ausgelegt wurden) auch mit viel Stehraum ausgestattet.


    Im Regionalverkehr können Fahrten aber schnell mal ne Stunde und mehr sein. Da möchte man gerne Sitzen, und nicht im Gedränge in Gängen stehen. Ein massiver Kapazitätsausbau ist nötig, bevor das Bahnnetz in Deutschland auch nur anfangen kann die Menschenmassen zu bewegen, die mit dem 9-Euro-Ticket angelockt werden. Man braucht nur in die Schweiz zur SBB zu gucken, die beispielsweise im Ballungsraum Zürich mit bis zu 12-wagigen Doppelstockzügen verkehrt, etwas, was in Deutschland vollkommen unbekannt ist.

    Es braucht längere Züge, Bahnhöfe, die besser auf größere Menschenmengen angepasst sind (breitere Treppen, mehr Aufzüge, breitere Korridore, etc.), den Ausbau aller vielbefahrenen Hauptstrecken auf vier Gleise und eine Takterhöhung auf vielen RE- und RB-Linien.


    Volle Züge, in denen man sich kaum bewegen kann, in denen man die Fahrt gar nicht genießen kann, in denen man nicht produktiv sein kann, oder sich entspannen kann, sind für mich inakzeptabel und kein Zustand, der so aufrecht erhalten werden darf.


    Den "Weckruf", dass das deutsche Bahnnetz ernste Probleme hat, die es teils nicht zukunftsfähig machen, hätte man bei genauerem hinsehen auch ohne das 9-Euro-Ticket gehört, aber man braucht ja scheinbar Extreme, bevor irgendetwas bemerkt wird.

    Das ist halt das Problem, wenn es im Nahverkehr solche Kapazitätslücken gibt, und dann ganze Reisegruppen anmarschieren, die von einem dichter besiedelten Raum in den nächsten wollen. westlich von Stendal fahren "größere" Züge (etwa RE20) und östlich von Rathenow eben auch (RE4). Wenn man zwischen den beiden im Nahverkehr reisen möchte, muss man aber auf die Bimmelbahn RB34 zurückgreifen. Natürlich ergibt es kaum Sinn, auf solchen Strecken dann 4-5-wagige Dostogarnituren mit 245, 218 oder was auch sonst einzusetzen, aber so entstehen diese Überfüllungen. Hierbei muss man sich auch mal zusammensetzen und zu einem Entschluss kommen, denn es gibt einige Leute (obwohl eher wenige dort auf dem Land), die auf die Bahn als primäres Verkehrsmittel angewiesen sind, und für die es nicht sein kann, dass sie ihre Ziele nicht erreichen können, weil irgendwelche ansonsten-nur-Auto-fahrenden Ausflügler meinen, jetzt alle möglichen Strecken stürmen zu müssen.

    Ich sage es mal so: Ich bin heilfroh in einer Stadt zu wohnen, zu studieren und zu arbeiten. Regelmäßige Reisen mit dem Regionalverkehr würden mich in dieser Zeit wohl zur Weißglut treiben. Die Sturheit der Menschen, immer noch in einen vollkommen überfüllten Zug reindrängen zu müssen, obwohl der nächste gleich danach kommt (Stadtbahn), habe ich heute auch wieder wunderbar mitbekommen. Von irgendwelchen Rundtouren oder Langstrecken-RE-Fahrten werde ich in dieser Zeit absehen, ich bin glücklich genug auch schon mit meinem regulären Semesterticket sehr viel Boden gutmachen zu können. Da warte ich lieber, bis der Spuk wieder vorbei ist. Grandiose Aktion!

    Ist eine Frage des grundsätzlichen Spielstils. Es gibt mit Rolling Line ein Bahnspiel (wenn auch eher Modellbahn-Sim), dass eine extrem vereinfachte Grafik hat, und trotzdem populär ist. Wenn die Grafik von vornherein so sein soll, sind vereinfachte/leicht veränderte Modelle kein Problem, wenn das aber nicht der Fall ist, wie beim TS, dann sind schlechte Modelle ein Problem und sind zu beanstanden.

    dass Matthias weniger Zeit für den TS hat, bzw. investieren will und das ist ja auch vollkommen in Ordnung

    Das mag sein, ist aber keine Entschuldigung für verhunzte Produkte. Ich verstehe eh nicht, warum er mehrere Projekte gleichzeitig am laufen hat, wenn scheinbar schon eines nicht richtig zu bewältigen ist. Auch bei sowas wie den zu tiefen Schürzen frage ich mich: Hat Matthias sich das Original überhaupt angesehen beim Bau? Im Direktvergleich fällt das sofort auf, und ist sicher auch nicht so schwer zu beheben, sollte man es beim Bau zu spät festgestellt haben. Der ICE 4 war schon nicht ganz knusper an der Front, aber noch in Ordnung, der Einser hat viel Hilfe gebraucht, und der IC hier genauso. Diese Hilfe sollte man sich aber vor Veröffentlichung nehmen, und nicht danach. Finde ich eine ziemlich verwerfliche Arbeitseinstellung insgesamt. Wenn ich in meinem Studium eine Arbeit einreiche, dann sage ich den Dozenten auch nicht "der Schlussteil kommt dann irgendwann später". Da wäre ich sofort durchgefallen.

    Kansen Könntest du denn eventuell auch etwas gegen den blauen Schimmer/die blaue Bodentextur machen, die bei UWS ab einer bestimmten Distanz so penetrant zu sehen sind? Das war für mich der Hauptgrund, warum ich die eine Strecke, die ich mal von denen gekauft hatte, wieder zurückgegeben habe. Schön zu sehen ist es auf dem ersten Bild deines vorletzten Posts.