Beiträge von Hauptstadtbahner

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    Früh am Morgen per S-Bahn unterwegs :liebe:


    Zuerst das Gatlitzer Stell-dich-ein: Seit einer Netzumplanung, die ich vor einer Weile vorgenommen habe, verkehren hier im fiktiven Nordostbrandenburg zwei S-Bahn-Linien statt nur der ursprünglich einen. Die ZZA der 425er reflektiert das aber noch nicht. In Gatlitz treffen die Züge der Hauptlinie S61 auf den einen stetig pendelnden Zug der S62, sodass ein einfacher Umstieg möglich ist. Die S61 kommt dabei aus Schwedt (Oder) und befährt erst ab hier die (fiktive) Stettiner Bahn. Die S62 befährt diese weiter nach Norden zum Marienauer Hbf.



    Danach der ganz am südlichen Stadtrand gelegene, passend benannte, Haltepunkt "Gatlitz Süd", von dem aus, wenn man eine 8-Kamera hat, auch noch der Kirchturm der Altstadt gesehen werden kann.



    Wahrlich ist diese fiktive "S-Bahn Ostbrandenburg" eine S-Bahn neuerer Art: neu organisierter und verbesserter Regionalverkehr mit nur teilweise urbanen Streckenabschnitten. Ganz dörflich wirkt alles hier in Brehlow, vor den Toren Tannenbergs gelegen.



    Völliger Kulissenwechsel: Der Haltepunkt "Tannenberg-Grünen" unmittelbar nördlich der Innenstadt gelegen, ist inmitten dichter Bebauung und unterzogen von einer breiten Straße, die als schneller Umgeher der Innenstadt fungiert. Ab hier verläuft in einer Hauptchaussee der Stadt parallel zur Bahn ein besonderes Stück ÖPNV-Infrastruktur, welches ich noch nicht ganz fertig gebaut habe: Der BRT-Korridor Tannenberg. Da diese offensichtlich ziemlich große Stadt, die natürlich früher in der DDR lag, aus mir ganz unerklärlichen Gründen (und keineswegs weil ich es bei der nur sehr schleppenden "Stadtplanung" einfach zu lange vergessen hatte, um es jetzt noch nachzutragen) keine Straßenbahn besitzt, musste ein anderer Weg der Beschleunigung des städtischen ÖPNV vorgenommen werden. Inspiriert von Städten in Lateinamerika hat man sich entschieden, das Konzept des "Bus Rapid Transit" (Bus-Schnellverkehrs) auszuprobieren, bei dem Busse auf eigener Trasse mit Ampelvorrangschaltung verkehren können. Die breite Nord-Süd-Chaussee wurde dafür grundlegend umgestaltet, um Platz für die neue Bus-Trasse zu schaffen. Hierzu in Zukunft noch ein paar Bilder, wenn alles fertig ist.



    Am Ende der S61 ist der Tannenberger Hbf, genauer gesagt die untere Ebene. Hier trifft unser Zug auf einen Leerpark und auf die RB60, die von hier aus entlang des Oderbruchs ins "ferne" Frankfurt (Oder) verkehrt. Seit neuestem auch durchgängig im Stundentakt!



    Und wer jetzt komplett die Orientierung verloren hat, dem sei mit diesem fiktiven Netzplan hoffentlich geholfen:



    Thanks for coming to my TED-Talk ^^

    Spikee1975 Das Problem ist wahrlich DTG. Die scheren sich einfach nicht drum, richtigen Streckenbau zu betreiben, sondern schmeißen die Assets irgendwie auf die Karte, und "gut" ist. Das Problem weiterhin ist, dass es (noch) wenige Third-Party-Entwickler im TSW gibt, die höhere Qualitätsansprüche haben (JT und TSG sind wohl die einzigen) und die Tatsache, dass man als User eben nichts selbst verbessern kann, bei dem was DTG verbockt hat.

    Ein Problem, wenn man über Jahre an einer Strecke baut, ist dass sich mit der Zeit Geschmäcker und Gestaltungsmethoden ändern. Damit sehen dann ältere Bauabschnitte irgendwann ganz schön angelaufen aus. Einen solchen habe ich mir auf meiner Spielwiese gestern und heute vorgenommen und habe dabei fast alle Felder neu aufgeteilt und aufgetragen, den Kanalverlauf zu einem glaubwürdigeren geändert, Vegetation ergänzt und die Gras-Grundtextur zu meiner aktuell bevorzugten geändert. Wie bei der Modellbahn gilt: "Fertig ist man nie".



    Und noch etwas von der Stettiner Bahn: Der Hochspeicher Biesenthal macht sich im Abendlicht besonders gut. Auf dem zweiten Bild durchquert ein kurzer IC die Felder zwischen Danewitz und der Dewinsee-Siedlung.


    bahnjan Welch Wonne, wie immer! Mir fällt gerade aber noch etwas ein, worauf ich dich aufmerksam machen möchte. Bitte achte bei den Regionalbahnhöfen diesmal auf die korrekten Bahnsteighöhen. Beim Ring hatte der Regio-Bahnsteig am Ostkreuz bspw. in etwa dieselbe 96cm-Höhe wie die S-Bahnsteige.

    Spätnächtlicher Nachtrag zu meiner Bastelei:


    Frisch fertig geworden ist ein neuer Kopfbahnsteig auf der oberen Ebene des Tannenberger Hbfs (das fiktive Tannenberg ersetzt auf meiner Karte die reale Stadt Eberswalde), sodass die RB24 aus Berlin und etwaige andere endende Züge problemlos wenden können, ohne ein Durchgangsgleis zu blockieren oder in die umständlich weit weg gelegene Abstellung zum Wenden fahren zu müssen.


    mihu65 Deine Teil 3 Bilder sind dieselben wie bei Teil 2, ansonsten sehr schön alles!


    So, nun zu meinem Post: In den letzten Tagen hatte ich wieder Lust zu basteln auf meiner Spielwiesen-Karte und habe den Bau an der Stettiner Bahn gen Bernau vorangetrieben. Der Ort Biesenthal ist nun im Großen und Ganzen fertig, kleinere Verfeinerungen können immer noch kommen.

    Am Schluss noch die 407 in Bernau, welches noch keinen Draht erhalten hat.


    ShortSeb Wo man auf deinem verlinkten Bild Schmalspurfahrzeuge sieht: Hast du vielleicht darüber mal nachgedacht? Eine kleine H0e-Anlage würde sich bestimmt doch auch gut transportabel erstellen lassen. Die könnte ja auch durchaus nach österreichischem Vorbild entstehen.

    ShortSeb Als überzeugter H0er, dem schon TT zu futzelig ist, muss ich klar Spur N sagen. Bei Z hast du einfach nichts mehr wirklich in der Hand an Modell, bist super eng Hersteller-gebunden und wie du schon sagtest, ist der Detailgrad aufgrund des Maßstabs massiv gemindert.

    Bei Spur N hingegen stehen dir was Fahrzeuge angeht alle Türen offen. Solltest du die Lust verspüren, könntest du sogar amerikanisches oder japanisches Rollmaterial fahren lassen.

    Absolut geiles Fahrerlebnis, was da im Video rüberkommt! DIe Gestaltung ist auch, besonders für eine Schnellfahrstrecke enorm gut, trotz Verwendung älterer Assets. All die Wiesen und Felder mit Gräsern bestückt sieht man ja nur für einen Bruchteil einer Sekunde, bevor man weiter gezischt ist. Die einzige Stelle, wo die Immersion gebrochen war, war für mich der fiktive Flughafenbahnhof. Da wirkte die Größe dann doch etwas übertrieben, besonders die Höhe. Ich musste dann eher an Star Wars denken, als an DB Fernverkehr, aber das ist rein persönliche Geschmacksache.

    Klar ist, wie viel Herzblut und Arbeit du in dieses Projekt gesteckt hast und es ist wahrlich toll, sowas im TS zu sehen!

    Es ist ja leider ein genereller Trend geworden dass in Videospielen vermehrt auf Collaborations mit großen Marken gesetzt wird statt auf eigene Inhalte.

    Dafür gäbe es sogar einen super Kandidaten: Lego.

    Lego ist einer der weltweiten Spielzeug-Klassiker seit vielen Jahrzehnten, hat endlos viele junge und alte Fans und Züge haben da immer eine Rolle gespielt. Das "Problem" für die Entwickler dabei wäre nur, dass man dann die Arbeit hätte, eine Strecke in Lego-Optik erstellen zu müssen, und das kann ja nicht sein.