Da solltest Du am besten mal MS fragen wenn Dich das interessiert.
Ich meine Steam erhebt auch mehr oder weniger diese Daten. Kann man dann schön in den monatlichen Statistiken nachlesen.
Was Steam sammelt sind Daten zur Hardware, Prozessor Typ, Grafikkarte, Monitor Auflösung, etc. Das halte ich noch für weniger kritisch, auch wenn die "Hardware Surveys" nicht das einzige ist was Steam sammelt. Über den Steam Account werden ja schließlich auch noch Spielzeit und Achievements gesammelt, was sich im Offline Modus ja unterbinden lässt.
Ein Vorteil für den Hersteller (Softwarehersteller Microsoft) ist sicherlich, seine Produktpalette dran ausrichten zu können. Da ist das schon sehr gut zu wissen was Computernutzer überhaupt wollen, überhaupt auf ihren PC´s drauf haben. Und auch für manch andere Aspekte aus seinem Betriebssystem sicherlich interessant.
Zumal wenn ich das richtig gelesen habe die Daten nicht personenbezogen gespeichert werden, sondern nur allgemein.
Und wenn ich das richtig gelesen habe ist diese Funktion die Zaunpfahl stört ja nur dazu da um Schadsoftware gleich bei der Installation zu erkennen und dies dem Nutzer zu melden.
Also was soll die Panik? Habt Ihr was zu verbergen?
Natürlich lässt sich das für Marketing Zwecke nutzen, genau wie bei Amazon "wenn Sie dies kaufen, interessiert sie bestimmt auch das hier und jenes". Fehlt bei Win8 bloß noch ein Popup bei jedem Anwendungsstart das einen drauf hinweist. Und die Daten an MS werden nur teil anonymisiert, dem Hash der Anwendung wird auch immer ein Hash der anfragenden IP gespeichert. Grad für Leute mit Internet über Kabel wo die IP oft über Monate gleich bleibt ist man dadurch identifizierbar. Würde mich auch nicht wundern wenn da die LiveID auch noch mitgespeichert wird, dazu habe ich aber keine Belege.
Ich meine Eurer Mobilfunkbetreiber weiß auch jederzeit wo Ihr Euch befindet.
Da müsstet Ihr auch was dagegen tun wenn Ihr da Angst habt mit Euren "persönlichen Daten".
Dagegen habe ich etwas getan. Unter den rund 35.000 Beschwerdeführern gegen die Vorratsdatenspeicherung beim Bundesverfassungsgericht war nicht nur meine eigene Stimme sondern auch die von rund 10-15 Bekannten und Freunden, die ich dazu überzeugt habe.