Laut einem Beitrag hier: Download von workshopscenarios funktioniert nicht mehr läuft es wieder. Bitte Diskussion auch dort fortführen.
Beiträge von Zaunpfahl
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Guck nochmal in den Menüs durch, vermutlich tauchen die "alten" TS 2012 Strecken bei dir doppelt auf. Einmal mit neuem 13er Namen und den mitgelieferten 5-8 Szenarios und einmal mit dem 12er Namen für Addons, die noch kein Update auf 2013 haben. Insbesondere auch solchen, die aus dem Shop geflogen sind oder händisch installiert wurden.
Ist irgendwie alles etwas murksig, weil RSC soviel umgebaut hat für die neue Version, lässt sich aber nur mit viel Handarbeit oder etlichen Tassen Tee bei der Wartezeit auf Updates beheben
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Was ich wie gesagt nur net verstehe weshalb dann erweitungen trotz des besitzes von TS2013 dennoch teilweise mehr kosten sollen als die Grundversion...
Tjaaa, wenn man nur die Ebay Preise als Grundlage nimmt ist dem vielleicht so. Die offizielle UVP bzw. eben der reguläre Preis seitens der Entwickler liegt aber bei 42,99€ im digitalen Vertrieb. Die Boxversionen schwanken zwischen 35 und 45€ je nach Händler, ist aber immer noch mehr als für die Addon Strecken aufgerufen wird. Klar, nur eine UVP als Basis für den Kauf zu nehmen sollte man nie machen, aber die 3 Minuten hättest du auch vorab im Steam Shop schonmal investieren können und die verschiedenen Preise studieren. Und ich bin jetzt sogar noch ganz dreist: Train Simulator 2013 - Versionsunterschiede - von dem was du schreibst hast du einen Key für die UK-Box-Edition bekommen. In der deutschen wäre München-Augsburg drin gewesen
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Jup, da geht es der Übersichtlichkeit wegen weiter. Die News ist schließlich angekommen

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Titel wurde geändert. An diejenigen die hier laut fordern es möge doch mal bitte jemand eingreifen: schreibt das nicht einfach nur so hier ins Thema, da liest das von uns möglicherweise niemand. An jedem Beitrag befindet sich unten Rechts ein schöner kleiner Knopf:
MeldenDa einmal drauf klicken, wenn nötig eine kurze Begründung liefern (sofern die aus dem gemeldeten Beitrag nicht offensichtlich ist, das Feld fordert trotzdem mindestens 3 Buchstaben oder so) und dann wird sich das binnen einiger Stunden jemand angucken. In diesem Falle hier hat sich um 18:00 Uhr ein Mutiger gefunden und das tatsächlich auch mal gemacht. Ich sehe aber den ersten Beitrag um 15:45 in dem so eine Forderung steht.
Grade bei langen Themen, die sich über 5-6 Seiten erstrecken und wo dann täglich vielleicht noch 2 dazu kommen können die Moderatoren und Admins nicht alles lesen. Bei um die 100-110 Beiträgen pro Tag ist das ein Pensum, dass nicht zu schaffen ist. Selbst mit einem größeren Team nicht. Wenn ihr wollt, dass sich jemand ein bestimmtes Thema oder einen bestimmten Post anguckt benutzt bitte, bitte den Melden-Button!Hier war das einigermaßen offensichtlich und ein deutlicher Verstoß gegen Abschnitt 4 der Foren-Regeln und wurde jetzt auch entsprechend behandelt. Aber: ich war heute den ganzen Tag über unterwegs und drehe grade mal meine kleine "Kontrollrunde", dabei wäre mir das hier mit Sicherheit aufgefallen. Wenn ich jetzt aber noch andere Posts finde, in denen aufgefordert wird irgendwas zu tun und da nichts weiter sonst gemeldet wurde werde ich sauer.
Falls ihr Angst davor habt irgendwie als Denunziat oder "Petze" dazu stehen: das braucht ihr nicht. Fälle, die offensichtlich sind die hier nicht hingehören werden dann halt gelöscht, umbenannt oder der schreibende Nutzer ermahnt, ohne das die erfahren ob ein Beitrag gemeldet ist oder "zufällig gefunden" wurde. Wir sehen bei einem gemeldeten Beitrag sowohl direkt den gemeldeten Ursprungsbeitrag, als auch die anderthalb Sätze, die ihr als Begründung mitliefert und halt von wem die Meldung kommt. Solange die Funktion aber nicht missbraucht wird für irgendwelche Privatfehden (und das ist hier meines Wissens nach noch nie vorgekommen) gibt es keinen Grund den "Übeltäter" über den Melder zu informieren. Es wird maximal gesagt, dass ein Post/Thema gemeldet wenn es mindestens 2 andere Nutzer gemeldet haben und dafür müsste jemand wahrscheinlich schon argen Blödsinn hier schreiben.
Edit: hier mal als aktuelles Beispiel wie das in der "Admin Matrix" aussieht:
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Deshalb nochmal die Bitte: benutzt den
Melden Button! Tut nicht weh! Danke 
@daniel85: Bitte in Zukunft unnötige Buchstaben und Satzzeichen in Überschriften, aber auch im Text vermeiden. Danke Und entschuldige die Verwarnung so gleich hier zum Einstieg, solange du nicht einige Punkte mehr sammelst, droht dir da aber keine Gefahr.
Edit: andere hier als Vollidioten zu betiteln ist ebenfalls nicht die feine Art, soweit ich das hier sehe hat dich niemand persönlich angegriffen. Ebenfalls in Zukunft unterlassen.
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Jup, per Startparameter -FPSLimit=30. Dem Link folgen, da steht wo was wie einzutragen ist.
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Lieber Prelli, würdest du bitte meinen Popo streicheln?

A sagen und B meinen macht die Sache hier aber tatsächlich nicht leichter. Und der Unterschied zwischen "Programm starten" und "Ordner öffnen" ist doch auch eigentlich gar nicht so schwer, oder?
Norbert, deine gut gemeinte Absicht hast du leider selbst mit dem "einfach mal..." wieder selbst völlig dequalifiziert. Auch so ein Fall von A sagen und B meinen, nur ganz anders gelagert
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Mir fiel da grade doch noch was ein:
aus welchem Grund auch immer die AP Sounds im Kuju Ordner residieren, der ist in dem Szenario nicht aktiviert. Also bitte einmal in den Editor gehen und den Haken bei Kuju - Railsimulator in der Mitte unter das Lok Icon setzen (Anleitung).
Das erklärt zwar noch nicht die fehlende Hupe (Experten Steuerung dürfte ja an sein), aber bringt dich vielleicht schonmal einen Schritt weiter.Deine PM habe ich übrigens auch bekommen und gelesen, werde den Inhalt aber fürs erste ignorieren

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Die PDL habe ich schon, aber das AP Paket nicht

Prinzipiell ist der Zeilenumbruch erstmal unschön und störend beim lesen, ob es in RW einen Fehler produziert oder nicht hängt vom entsprechenden Parser ab. Da der Zeilenumbruch bei dir in der Datei im "Inhalts Feld" der Variable steht und das ohnehin ein Text ist halte ich das für unkritisch. Dein Beispiel hier mit dem DefaultValue... ist da schon anders, weil der Zeilenumbruch im "Befehls Feld" liegt. Da hängt es dann davon ab was der Parser/Compiler davon hält. Normalerweise - solange der Umbruch nicht mitten im Wert ist z.B. 0.001 und 0.00-1 (den - als Umbruch denken) sollte das auch kein Problem sein. Da wir aber alle wissen wie empfindlich RW auf solche minimalen Abweichungen von der Norm reagieren kann sag ich mal rausnehmen

Ob jetzt der Text ganz links steht oder ordentlich eingerückt ist, ist allerdings wirklich nur Optik. Es macht die Dateien leichter lesbar und sieht besser aus wenns eingerückt ist, aber RW ist es egal. Das hab ich beim rumprobieren in den Dateien schon gemerkt. Hier mal was kopiert und dort eingefügt und schon stimmt die ganze Baum-Optik nicht mehr, läuft im Spiel aber wie es soll.Das einzige was jetzt noch sein kann, ist das du beim zurück kopieren der .bin irgendwas verkehrt gemacht hast. In den falschen Ordner, nicht überschrieben oder sowas in der Richtung. Ansonsten bin ich grade überfragt und müsste in die Glaskugel gucken.
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Jup der Standard Windoof Editor sollte es tun, und in Zukunft lese ich dann wirklich bis zur letzten Zeile
*schäm*Ok, ein Grund warum ich "Horn Hi" nicht finden konnte ist ein überflüssiger Zeilenumbruch an der Stelle mitten im Text. Stammt so vermutlich aus der PDF und sollte nicht weiter tragisch sein normalerweise - wäre trotzdem nicht schlecht das zu ändern.
Ich hab mir jetzt mal in Notepad++ die beiden Dateien nebeneinander in einer Vergleichsansicht anzeigen lassen um die Änderungen leichter zu finden (Plugin "Compare" benötigt). Das sieht genau so aus wie AP das vorgibt in der "Neu" Datei. Von daher: Datei mäßig ist erstmal alles richtig. Das rote links ist der eingefügte Abschnitt, das gelbe rechts geänderte Werte - ist links auch nochmal genauso gelb, nur weiter unten daher nicht mehr im Bild.
Wo hast du die Lok denn getestet? In einem fertigen Szenario oder selbst mal eins angelegt und die Lok aufgegleist? Im Moment sehe ich da nämlich auch nicht so richtig wo der Hund begraben ist... -
Leider sind die angehängten Textdateien von dir kaputt, da finden sich jede Menge ASCII Steuerzeichen und Datenmüll mit drin. Mit welchem Texteditor hast du denn die XMLs bearbeitet? Oder sind das .bin Files bei denen du nur hier fürs Forum die Endung geändert hast?
Als zweites fällt mir in der mit "neu" benannten Datei - das soll doch die mit den Änderungen sein oder? - auf, das dort die Einträge aus dem Handbuch nicht drin sind. Habe mal nach "Horn Hi" gesucht und nicht finden können (bzw. Notepad++ konnte es nicht finden ;)). Der InputMapper Eintrag ist dagegen geändert. Also irgendwo scheinst du - zumindest mit dem was man aus der Datei entziffern kann - nicht alles richtig gemacht zu haben.
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Ich hab mal bei uns im Familien-Foto-Archiv gestöbert und dabei auch ein bisschen was mit Eisenbahn von Anfang der 90er gefunden. Einiges davon habe ich mal eingescannt, aber weils zuviel fürs Forum ist gibts eine kleine Galerie dazu. Hier mal nur einzelne Auszüge, die meisten Bilder sind vom Harz vorhanden. Ich bin denjenigen dankbar, die mir helfen können die "diversen" Bilder einzusortieren. Und weil ichs spannend fand sind auch noch ein paar Bilder aus dem Tagebau Garzweiler mit dem auf dem Server gelandet.
Die Brockenbahn im Harz 1995:

Ein Touristen Zügelchen in Frankreich:

Selfkantbahn 1995:

Eisenbahnmuseum Zandvort (?):

Eine V36 an unbekanntem Ort und Zeit, vermutlich aber auch Ende der 80er, Anfang der 90er und möglicherweise im Eisenbahnmuseum Bochum - das ist bei den "diversen"


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Hatte den Thread nicht gesehen, kann also bei Bedarf verschoben werden!
Erledigt. Und im Angebote Thema ist ein bisschen aufgeräumt
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Irgendwo in der Mitte ist auch noch ein kleinerer Rangierbahnhof, da spielten einige Szenarios mit den kleinen Dieselrangier Loks (Class 08, "Up the junction"). War auch sehr hübsch. Die Black 5 hab ich aber nie aus Bath rausbekommen, direkt dahinter ist ein gemeiner Berg mit ziemlicher Steigung. Möglichkeiten für Szenarios gibts auf jeden Fall einige, nicht nur an den Endstationen. Sind immer wieder mal einzelne Abstellgleise, kleine Industrieanschlüsse etc.
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Die Boxen skalieren nur auf ein bestimmtes Minimum, das ist richtig, liegt aber an der Facebook API über die die eingebunden sind. Ich befürchte da wird sich wenig machen lassen, weil die mehr oder minder fertig von FB ausgeliefert wird und man da selber kaum Anpassungsmöglichkeiten hat.
Eventuell können da die Webadmins aber noch mehr zu sagen. -
Nun bei meinem HP ging es nicht auf einem CoreDuo.
Tjaja, obwohl HP zusammen mit Intel an deren IA64 Architektur maßgeblich mit entwickelt hat. Prinzipiell hat der T2300 bzw. die "Yonah"-Reihe aber eine x86 Emulation bzw. Virtualisierung unterstützt. Je nachdem bei wem man liest taucht der eine oder der andere Begriff auf, beides sagt letztlich nur das der Kern ein 32 Bit Prozessor ist, der aber über eine (Software-*) Erweiterung auch 64 Bit Adressräume verwalten kann, übrigens die denkbar schlechteste Lösung. So müssen nämlich auch alle an sich 32 Bit Adressen in 64 Bit Längen angegeben werden, was dann sowohl RAM frisst als auch mehr Rechenleistung nur für die Speicherverwaltung fordert. Ist zwar bei heutigen Geschwindigkeiten und Datendurchsätzen maximal im kleinen einstelligen Prozentbereich, aber reduziert natürlich den Wirkungsgrad und die FLOPS der CPU.
Warum der T2300 bzw. viele CPUs aus der Serie das Feature aber deaktiviert haben, liegt daran das Intels IA64 Architektur bis heute nicht zufrieden stellend funktioniert und AMD eine weitaus bessere Lösung abgeliefert hat. Natürlich musste Intel bezahlen, wenn sie die Unterstützung in eigene CPUs einbauen wollte und hat längere Zeit verhandelt bis da wohl eine für beide Seiten zufriedenstellende Menge Geld geflossen ist. Wenn das Feature aber deaktiviert ist (komplett Hardware seitig, also auch nicht nachträglich wieder einschaltbar) fallen natürlich keine Lizenzgebühren an. Spielen auch noch andere Sachen eine Rolle, gibt auch technische Gründe dafür wie etwa die Anbindung der North- und Southbridge auf dem Motherboard und eben die oben angesprochene Speicherverwaltung.
Das betrifft aber wirklich vornehmlich Mobile Prozessoren, die Desktop Baureihen der "Core" Serien sind davon nur in Ausnahmen betroffen. Bei Celerons sieht das auch noch wieder anders aus, weil die aus einer anderen Entwicklungsschiene kommen. Hier gibts aber wirklich doch mehr Fallstricke als mir gestern Nacht dann noch bewusst waren. Ich lasse meine Aussage da oben aber trotzdem stehen, die T2300er sind schließlich von 2006.*Software nicht im Sinne von "ich installiere da ein Programm", sondern auf sehr abstrakter Ebene direkt auf der Platine. Lässt sich mit einfachen Worten schwer beschreiben.
OT: Hier übrigens noch so ein spaßiges Wochenend-Projekt: Chain of Fools : Upgrading through every version of windows (HQ)
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Sind das da SD70 dran? Ich kann die US-Blechbüchsen alle so schwer auseinander halten. Aber die Lufteinlässe am Dach deuten mich auf die SD70 hin. Wäre mal was anderes als mit der Dash-9 aus dem MSTS.
Aber stimmt schon, irgendwie sind da noch große Lücken in der Bepflanzung. Grade da bei der Brückenüberfahrt mit der SW-1500 fällt das auf, Bereich 0:24-0:26.
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Wer sichs angucken will: ..\Assets\RSC\HorseshoeCurve\Particles\Firework_Burst.bin
Im Editor als "HSC Firework Burst 01" unter Verschiedenes - ist ein einfacher Partikel Emitter, wird in dem Szenario "One Hundred" aber über ein Lua Script getriggert. Sprich ob man das nochmal anders einsetzen kann bedarf wirklich des Ausprobierens, da hab ich um die Zeit keine Lust mehr drauf

Szenario samt Skript liegt hier: ..\Content\Routes\00000025-0000-0000-0000-000000000000\Scenarios\ea641d09-c88c-42e8-981d-01a399cd57b2Viel Spaß beim tüfteln

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Fragen wir doch einfach mal Zaunpfahl, laut seinem Beruf bastelt er ja an den Blechkisten die uns immer so einen kummer machen

Gerne, und ja tue ich. Wobei ich zum Basteln an Hardware in der letzten Zeit kaum gekommen bin, dafür plage ich mich noch damit Windows XP unterstützen zu müssen.
Das hat ja zum Glück bald (tm) auch ein Ende.
Also ich bin eher der Software Heini, weniger der Hardware Hacker, muss mich aber natürlich mit beidem auskennen.Achtung: der folgende Beitrag enthält humoristische und nicht immer ernst gemeinte Elemente sowie viele weiter führende Links, zur tiefer gehende Lektüre für Interessierte. Einzelne Aussagen basieren auf bestem Wissen und Gewissen, ich garantiere aber nicht für eine vollständige Richtigkeit.
oh, ich kenne mich ja nicht so gut aus und habs nicht selbst zusammengebastelt, aber ich hab eine 64 bit Version von Win 7 mit einem "Athlon II x2 250 3.0 GHZ True Duel core Design" und es funktioniert...
Was auch völlig richtig ist, das es funktioniert. Die Wahl des Betriebssystems ist von der CPU (fast*) unabhängig. Wenn man wollte, könnte man auch einen Toaster mit Linux betreiben - wenn da nicht schon ein NES drin verbaut wurde. Oder man nimmt einfach einen alten 386er Laptop, der im Schrank Staub ansetzt. Windows 7 ist da geringfügig anspruchsvoller. Immerhin, Win XP läuft auch auf einem 486er noch - auch wenn man das nicht wirklich praktisch nutzen kann, weil arschlahm.
So, zurück aus dem Computer Museum in die Gegenwart:
- Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Windows 7 auf Ihrem PC auszuführen:
- 1-GHz-Prozessor oder höher mit 32 Bit (x86) oder 64 Bit (x64)
- 1 GB RAM (32-Bit) oder 2 GB RAM (64-Bit)
- 16 GB verfügbarer Festplattenspeicher (32-Bit) oder 20 GB (64-Bit)
- DirectX 9-Grafikgerät mit WDDM 1.0- oder höherem Treiber
Sagt jedenfalls Microsoft selbst. Das dürfte für die Aero-Oberfläche und anderen grafischen Schnickschnack nicht reichen, aber es läuft. Jetzt ist die 64 Bit Angabe da oben bei MS noch auf eine informative Seite verlinkt, die einem alles mögliche zu den Unterschieden und Besonderheiten von 64 Bit Betriebssystemen erklärt. Kannte ich vorher so nicht, sieht aber im Ansatz gar nicht mal schlecht aus. Vielleicht ein bisschen sehr allgemein gehalten, dafür aber gut verständlich denke ich.Die einzige Frage, die es da nicht beantwortet ist: was sind denn eigentlich 64 Bit Prozessoren und woran erkenne ich einen? Mit der Beantwortung tue ich mich auch so spontan etwas schwer, aber hey: Wikipedia weiß doch zu allem Rat. Wenn es um solche technischen Dinge geht, ist da in der Regel leider die englisch sprachige Version vorzuziehen. Und die beantwortet zumindest auf den ersten Blick schonmal eine Frage: seit wann gibt es 64 Bit Prozessoren und Umgebungen? *Trommelwirbel* Na wer weiß die Antwort?
Ich hab mich da auch mal um grob 20 Jahre verschätzt, macht also nix: 1961 - IBM delivers the IBM 7030 Stretch supercomputer, which uses 64-bit data words and 32- or 64-bit instruction words.
Meine Schätzung lag dann eher in dem Bereich hier: 1985 - Cray releases UNICOS, the first 64-bit implementation of the Unix operating system.
Die Frage was man denn die 20 Jahre ohne passendes Betriebssystem gemacht schenke ich mir, das führt zu weit ab vom Kurs
Also zurück in die Gegenwart und AMDs und Intels aktuellen Produktreihen aus dem Bereich der letzten 10 Jahre. Die Power PCs für Mac OS und Serverumgebungen lassen wir mal raus, Spezialfälle und hier nicht relevant, aber auch durchaus interessant. Wir steigen also nach Itanium und Opteron ein, die die ersten wirklich in Großserie gefertigten 64 Bit CPUs waren, aber eben im wesentlichen für Server gedacht sind. Das war so 2001-2004 was dem Stand von Windows XP entspricht - das ja in der Theorie eine 64 Bit Unterstützung bietet. In der Praxis hat sich das da aber noch nicht durchgesetzt, weil es einfach viel zu wenig unterstützt wurde. Für die wenigsten Geräte gab es im ersten Jahr nach Veröffentlichung auch 64 Bit fähige Treiber und auch die wenigsten Anwendungen im Endnutzer Bereich nutzen bis heute das Potential der 64 Bit Umgebung.
Um genau zu sein müssen wir ins Jahr 2000 zurück, zu einer Intel Generation mit dem klangvollen Namen Willamette. Die nette Dame hat zwar noch weitaus ältere Wurzeln beim Pentium II, ist von Intel aber konsequent kleiner und leistungsfähiger gemacht worden und eben 2000 dann als Pentium 4 veröffentlicht worden. Der Willamette Kern ist eigentlich noch ein 32 Bit Prozessor, weil er eben historisch gewachsen ist. Das besondere am P4 war aber, das Intel die Eingabefelder so erweitert hat, das er sowohl 32 als auch 64 Bit Befehle verstehen und auch den ganzen 64 Bit Raum adressieren konnte. Die Willamette CPUs waren aber weder besonders beliebt, noch ein Verkaufsschlager, also hat man bei Intel weiter gewerkelt um der damals übermächtigen - lies schnelleren - AMD Konkurrenz nachzukommen. Northwood und später Prescott hießen alle noch P4, unterschieden sich aber im Innenleben durchaus gewaltig untereinander. Punkt ist: der P4 und AMDs Athlon sind die ersten Massenmarkt tauglichen 64 Bit CPUs.
Die kamen wohlgemerkt im Jahr 2001 und in erweiterten und immer schnelleren Versionen in den folgenden Jahren heraus. Anfangs noch schweine-teuer, dafür aber auch pissgeil und gingen ab wie Otze.
Wir bewegen uns also immer noch in der Anfangszeit auch von Windows XP. Damals kaum verbreitet mangels Unterstützung der restlichen Hardware Hersteller, aber prinzipiell eben möglich ein 64 Bit Betriebssystem zu nutzen. Unter Linux und seinen tausend Derivaten dagegen weniger ein Problem, aber zumindest bei den Desktop Distributionen ebenfalls wenig verbreitet. Das hat sich auch erst von da aus an auf der Hardware Basis entwickelt.Der Durchbruch kam dann erst eine Betriebssystem Generation später mit Windows Vista im Jahr 2007. Da hat sich MS auch erstmals richtig angestrengt die 64 Bit zu vermarkten und sowohl Herstellern als auch Kunden schmackhaft zu machen. Das 64 Bit XP hat sich in den 2 Jahren - Windows XP in 2001, die 64 Bit Version kam erst 2005 - aber trotzdem schon ordentlich gemausert und war kurz bevor sie es wieder eingedampft haben schon fast alltagstauglich. Immerhin hatten sie so die anderen Hersteller dann mit im Boot und konnten das für Vista ordentlich ausnutzen, für das es nahezu vom Start weg viel Unterstützung gab, zumindest für neuere Hardware. Noch nicht ganz ab der Veröffentlichung, aber in den folgenden Monaten wurde es immer mehr.
Kommen wir also schlussendlich zum Punkt: wer einen Pentium 4 oder Athlon Prozessor in seinem Gehäuse stecken hat kann sich problemlos auch ein Win7 64 Bit installieren. In wieweit das auf so alten Kisten noch sinnvoll ist, sei jedem selbst überlassen, wäre auf jeden Fall ein interessantes und bloggenswertes Wochenenderlebnis

tL;dr: Wer in den letzten 2-3 Jahren eine CPU egal welchen Herstellers** gekauft hat, muss sich erst recht nicht sorgen.
*fast unabhängig, weil gewisse Betriebssysteme für bestimmte CPUs geschrieben werden. Das 64 Bit XP läuft z.B. nur auf AMD und Intel Prozessoren.
** selbiges wie * - mit Atom CPUs und mit manchen ARM Prozessoren wird es unter Windows x64 unter Umständen kompliziert bis unmöglichPS: die vielen Links auf Wikipedia dienten mir jetzt grade nochmal zum schnellen Faktencheck und um wirklich die richtigen Jahreszahlen parat zu haben. Es gibt da noch weitaus umfassendere Lektüre, die teilweise etwas spannender geschrieben ist. Hier wäre zum Beispiel was zur CPU Geschichte - die Seite besuche ich öfter, auch wenn die sich in Details öfter mal verhauen oder was nicht ganz richtig aufschreiben. Auf deutsch habe ich da ad hoc allerdings leider nichts parat, weil für mich schon seit knapp 10 Jahren die Arbeitssprache Englisch ist. Nicht das ich ständig Englisch sprechen würde, nein ich arbeite vornehmlich mit deutschen Leuten, aber in der IT kommt man nicht drumherum Fachliteratur auf Englisch lesen zu müssen.
