KI-Züge mit fahrplanmäßigen Halten an mehreren Stationen möglich?

Discord Einladung
Trete unserem Discord-Server bei (klicke hier zum Beitreten).
  • Hallo in die Runde,


    ich bastele gerade an meinem ersten RW2-Szenario. Hierbei ist es mir bislang nicht gelungen, einen KI-Zug derart zu programmieren, dass dieser ab einem festgelegten Zeitpunkt zwischen Start- und Zielpunkt (z.B. Portal) auch fahrplanmäßig zwischendurch hält, um z.B. Passagiere ein-/aussteigen zu lassen, um dann zu einer festgelegten Zeit (fahrplanmäßige Abfahrt) weiter zu fahren.


    Habe ich hier etwas übersehen, oder gibt es diese Möglichkeit (bislang) nicht? - In den einschlägigen Foren konnte ich immer wieder lesen, dass KI-Züge (wie bei TRAINZ) mit fahrplanmäßigen Zwischenhalten wohl möglich seien, nur wurde nicht darauf eingegangen, wie dies erreicht werden kann. Ich fand zumindest keinen konkreten Hinweis hierauf.


    Mir würde ja zunächst einmal genügen, wenn man KI-Züge wie folgt über vorgegebene Routen leiten könnte:
    - Start KI-Personenzug: Ort-A um 12:30 Uhr
    - Am Haltepunkt Ort-B 2 Minuten anhalten (aus-/einsteigen)
    - Im Bahnhof Ort-C, Gleis 3 2 Minuten anhalten
    - usw.
    - Ende am Portal X-Ort


    Für eure Antworten bedanke ich mich schon jetzt,


    Eckehart

  • Jeder Haltepunkt muss im Fahrplan auch als solcher eingegeben werden, woher soll der Zug sonst wissen das er anhalten muss? Genauso wie die Aufgaben für den Spieler Zug müssen die auch für die KI erteilt werden. "Fahre von A nach B" ist durch die feste Zielvorgabe ja schon drin, für alles andere ist der Szenario Ersteller verantwortlich ;) Mit ein Grund weshalb es so lange dauert wirklich schöne Szenarien zu gestalten...


    Ich würde nochmal die Lektüre von "RW Timetable View Manual_Web.pdf" im deutschen Handbuch Ordner empfehlen, da stehen so einige schlaue Sachen drin :)

  • Evtl. nach der Lektüre den Zug erstmal als Spielerzug erstellen mit den entsprechenden Halten.
    Haltezeit verändern durch editieren der Aufenthaltsdauer oder durch Ändern der Abfahrtszeit. Ankunftszeit vor gerechnete (vorgeschlagene) Zeit legen, gibt Probleme (Zeit wird Rot!).
    Dann den Haken als Spielerzug wegnehmen. Dann ist der Zug AI-Zug und müsste sich genau wieder so verhalten, allerdings dann die %e auf ca 60% runtersetzen, Ki Züge interpretieren die Gleisgeschwindigkeit in mph, d.h die sind sonst 1,6 mal zu schnell.
    Viel Spass.
    StS

    Keine Hilfe und Auskunft per PN, da meist von allgemeinem Interesse. Diese Fragen bitte im Forum stellen.

  • Ganz sicher, dass die AI Züge die Prozente als mph umrechnen? In meinen Aufgaben war ich da immer nicht der Meinung, da sie manchmal bei den vorgegebenen 75% eher "gemütlich" entlangfuhren. Ich dachte nur, dass sie die Anfahrts- und Bremsgeschwindigkeit so fehlerhaft irgendwie als mph interpretieren. Gibt es hierbei wirklich eine fundierte Grundlage oder sind das Spekulationen. Denn bei 60% bummelt der Zug meines Erachtens über die Strecke. Aber vllt schätze ich das auch nur falsch ein.

  • Ich hab das aus der Errinerung geschrieben aber wiedergefunden.
    Die interpretieren die Geschwindigkeit die in den Gleiseigenschaften steckt als mph und nicht als kmh, daher 1,6 mal zu schnell.
    Aber schau mal hier.
    Allerdings wenn Du dann den Ai-Zug als Güterzug definierst, und zweite Geschwindigkeit ist dann 60 anstatt 100, dann scheint der Zug schon gewaltig zu schleichen.
    AndiS müssten wir mal überreden, hier diesem Forum beizutreten.
    Gruß
    StS

    Keine Hilfe und Auskunft per PN, da meist von allgemeinem Interesse. Diese Fragen bitte im Forum stellen.

  • Dank @alle für eure Beiträge.


    Ihr konntet mir helfen. - Nun habe ich auch das Handbuch ´Timetable View´ gefunden. Dort ist ja so ziemlich alles gut erklärt.


    Als Erstlingswerk und zum Testen für den ´Hausgebrauch´ ist mein Szenario schon sehr abwechslungsreich gediehen, wenn auch etwas realitätsfremd. Aber mir geht es ja zunächst darum, das Prinzip zu verstehen.


    Als nächster Schwerpunkt steht das Platzieren der Zuggarnituren in ihren Ausgangszuständen zu Beginn des Szenarios an. Da habe ich noch so einige Problemchen mit den Signalen und der Definition des sog. ´Signalblocks´, in dem nicht mehr als eine Zuggarnitur stehen darf. Das ist aber ein anderes Thema. Hier werde ich vor weiteren Fragen erst einmal die Dokumentation bzw. RW-WIKI bemühen.


    Einen schönen Sonntagabend noch,


    Eckehart

  • Sehr interessant, sehr interessant. Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, das RW einige Tücken hat. Nach dem Lesen der verlinkten Beiträge wird die Baustelle ja endlos riesigst. :wacko:


    Letztendlich kann man auch nur sagen: beim AI-Verkehr hilft zum Teil einfach austesten, anschauen und bei Nichtgefallen eben Prozente hoch oder runter und dann wieder testen.
    Hier kommt es teilweise auch zu unterschiedlichen Ergebnissen. Hatte letztens auch einen Güterzug, der ist über ein Abstellgleis und dann auf die Hauptstrecke. Sobald die Lok das Abstellgleis verlassen hatte, brauste der los wie eine Rakete. Schneller als die InterCity-Züge. Sah sehr realistisch aus 8o .

  • dw-agency,


    das Problem ist die Geschwindigkeit in Abhängigkeit der Schiene, irgendwie nicht optimal gelöst.
    Also bleibt uns folgendes:
    Vor der Einfahrt in den Bahnhof und LFs die Geschwindigkeit herabzusetzen.



    Gruß


    Wol