Ich möchte an dieser Stelle auch mal von meinen Erfahrungen berichten.
Heute war ich zur psychologischen und medizinischen Eignungsuntersuchung beim PIMA Gesundheitszentrum in Frankfurt. Kurz vorweg: Es geht um eine EiB L/T Ausbildung. Gerade angekommen, musste ich noch allerhand Papierkram (Anamnese etc.) ausfüllen. Dann ging es mit der Blutentnahme los. Ich war zu dem Zeitpunkt relativ nervös und aufgeregt, weshalb sich das als schwierig gestaltete. Die Schwester gab dann auf und brachte mich erstmal zum psychologischen Eignungstest.
Nach einer kurzen Einweisung war ich dann allein in einem kleinen Raum mit einem Computer und dem allseits bekannten Bedienpult. Das Gute daran: Man konnte die Maske abnehmen. Das fand ich sehr angenehm.
Der erste Test war ein Merkspiel. Man hat eine Stadtkarte. Auf dieser Stadtkarte kann man für etwa fünf Sekunden zwei oder (wesentlich) mehr Symbole erkennen. Ich fand das unglaublich schwierig und mir wurde dann auch klar, dass die Leistung nicht gereicht hat.
Nun denn, anschließend ging es weiter mit dem wunderbaren Farb-Ton-Pedal-Spiel. Furchtbar. Es wird dann immer schneller und man kommt schnell aus dem Rhythmus. Auch hier war mir klar, dass das nichts wird.
Später kam dann noch ein sehr interessanter Test. Dieser Test ging sehr sehr lange (schätzungsweise 30 Minuten). Es erscheint alle drei Sekunden ein graues Quadrat auf dem weißen Bildschirm. Wenn es sich abdunkelt, musste man sofort die grüne Taste drücken. Sehr fordernd, aber eigentlich recht gut machbar, wenn man so halbwegs dabei bleibt. Ich habe irgendwann angefangen zu zählen, wie viele Quadrate es dauert, bis mal wieder eines dunkler wird. Das Kürzeste waren 8, das Längste über 50 (da habe ich aufgehört zu zählen). Man schweift dann auch gern in die Gedankenwelt ab, weil es meistens wirklich ewig dauert, bis man mal wieder drücken muss. Aber wie gesagt, halbwegs dabei bleiben, dann geht das schon.
Dann gab es noch ein Spiel, in dem man Linien verfolgen musste. Da waren dann fünf Linien gleichzeitig und die kreuzten sich mehrmals. Die Aufgabe war es, eine bestimmte Linie so schnell wie möglich zu verfolgen und die richtige Zielnummer zu wählen.
Ansonsten war es eigentlich nur das, was auch in dem Online-Test dran kam, nicht unbedingt schwerer.
Anschließend hat man dann zum zweiten Mal Blut abgenommen, die Schwester hat wieder aufgegeben. Ich hatte also da schon zwei Löcher im Arm. Dann kam die Ärztin, die es dann endlich geschafft hat. Drei Löcher insgesamt, aber es hat funktioniert. Danach wurde noch ein EKG gemacht.
Der medizinische Test war ganz unkompliziert. Hörtest war mit Kopfhörern, man musste eine Taste drücken, sobald man den Ton hören konnte. Sehtest ganz normal mit den allseits bekannten Kreisen mit Öffnungen. Und noch ein Lichttest, in dem auch getestet wurde, ob man in den Augenwinkeln genug sieht.
Später folgte noch eine Untersuchung durch den Betriebsarzt. Blutdruck, Reflexe, Herzschlag und eine kurze Befragung über Vorerkrankungen, Allergien, usw.
Dann kam es, das Abschlussgespräch mit dem Psychologen. Und ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber ich habe alles soweit bestanden. Nur mein Blutdruck war etwas hoch, den muss ich bei meinem Hausarzt nochmal überprüfen lassen. Das habe ich mir aber fast schon gedacht, bei der Anspannung.
Nur ein Tipp: Lasst euch nicht durch eure schlechte Leistung beeinflussten. Sie ist wahrscheinlich besser als ihr denkt.