Die Bahn hat aktuell besseres zutun, als sich um ihre Triebfahrzeugführer zu kümmern, z. B. Stuttgart 21, Auslandsgeschäfte, Automatisierung, ... Die Bahn ist längst kein Unternehmen mehr, das sich auf die Verbesserung des Schienenverkehrs konzentriert. Vielmehr spielen Auslandsgeschäfte eine weitaus größere Rolle. Ich denke ebenfalls, dass die Bahn über kurz oder lang von den Schienen verschwinden wird, auch wenn mir von dieser Vorstellung echt schlecht wird. Dieses ganze Privatisierungszeug hat man genau aus einem Grund beschlossen: Weil es billiger ist. Der Staat war einfach nicht mehr bereit, (damals) zwei Staatskonzerne zu finanzieren. Um mehr ging es da nicht. Ich denke, die Bahn ist ein wichtiges Unternehmen und hätte als Staatskonzern weiterleben sollen. Aber da der kleine Mann hierzulande eh nichts zu sagen hat, hätte man das auch nicht verhindern können. In diesem Sinne: Hoffen wir, dass es den anderen Ländern irgendwann nicht auch so ergeht.
Sehen wir es mal realistisch: Gäbe es die GDL nicht, also keinerlei Proteste gegen die Politik der Bahn, wo wären wir dann heute?