D.h. ein Lokführer fährt eigentlich immer nur mit einer Lok ?
Also es gibt Planlok`s darauf kann sich ein Lokführer Firmenintern bewerben.
Die Einsatzorte wechsel aber nicht so oft wie bei einem nicht Planlokführer.
Ein Heizer wird einem Lokführer zugeteilt und somit eben auch einer Lok, heißt aber nicht
das man sein Lebenlang nur auf ein und der selben Lok heizt/fährt.
Meine Laufbahn geht ja auch weiter, also der Plan ist, dass in einem Jahr der Kesselwärter dran ist.
In zwei Jahren soll dann der Triebwagenführer folgen. Bis dahin ist der Weg pflicht danach
darf ich selber entscheiden ob ich auch Dampflok fahren möchte, dass ist eine Menge verantwortung
die man da trägt. (einfach mal an Bitterfeld 1977 denken)
Für die jenigen die es nicht wissen, ein Heizer darf Theoretisch ohne Lokführer keine Tätigkeiten ausüben.
Natürlich sieht es in der Praxis anders aus, die Verantwortung trägt aber in erster Line der Lokführer.
Der Kesselwärter darf alleine die Tätigkeiten übernehmen und trägt auch die Verantwortung dafür.
Weiterhin viel Spaß bei der Arbeit und danke für Deine Berichte
Jo das Einleben läuft, denke ich mal wohl relativ schnell.
Vielen Dank und es freut mich, dass die Berichte so gut ankommen.
Mittlerweile habe ich meine erste Nachtschicht hintermir und muss sagen, einfacher kann man es nicht haben.
Klar kommt es auf die Lok an, wie sie drauf ist. Dann natürlich auf die Kohle Schlecht oder Gut und was ganz endscheidet ist wo stehen die Lok`s.
Im optimal fall stehen die Lok`s im Schuppen keine Kalten Temparaturen, die Lok`s halten sich teilweise gegenseitig warm, kein Wind der
das Feuer aus pustet oder anfacht. Wenn man dann noch gute Kohle hat die schnell und gut durch brennt, geht man alle 2-3 std mal gucken.
Wenn es nicht optimal läuft muss man halt öfters gucken oder man ist nur am Laufen 